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35 Experten waren an 11 Tagen zu sehen.

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Unser Programm:

1. Glückstag - 20. März.

Bodo Janssen

Eine Frage der Haltung

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Bodo Janssen, Sohn eines Hoteliers, war 1998 Student und genoss das Studentenleben, welches er abseits vom Studium führte. Er hatte seit wenigen Jahren eine Freundschaft geschlossen, die ihn dabei begleitete. Eben dieser Freund hatte sich scheinbar seine Freundschaft nur erschlichen, um ihn zu entführen. Er lockte ihn mit einem Komplizen in den Hinterhalt und entführte ihn. Für...

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Bodo Janssen, Sohn eines Hoteliers, war 1998 Student und genoss das Studentenleben, welches er abseits vom Studium führte. Er hatte seit wenigen Jahren eine Freundschaft geschlossen, die ihn dabei begleitete. Eben dieser Freund hatte sich scheinbar seine Freundschaft nur erschlichen, um ihn zu entführen. Er lockte ihn mit einem Komplizen in den Hinterhalt und entführte ihn. Für Bodo Janssen begann ein achttägiges Martyrium. Jeden Tag taten die Entführer so, als wollten sie ihn hinrichten. Seine Eltern wurden um Lösegeld erpresst. Nach acht Tagen befreite das SEK Bodo Janssen.

Bis er das Ganze allerdings auch verarbeiten wollte, mussten noch einige Krisen dazukommen. Dazu zählt die Insolvenz des elterlichen Unternehmens 2001, dann 2007 der Flugzeugabsturz seines Vaters, nachdem Bodo Janssen die Hotellerie übernahm und er schließlich 2010 eine vernichtende Mitarbeiterbefragung bekam. Bei dieser war die Aussage seiner Mitarbeiter sie bräuchten einen anderen Chef als ihn.

An diesem Punkt erst stellte er sich und suchte neue Wege, während er sich immer wieder im Kloster aufhielt. Eine frühe Erkenntnis, die dann noch mit Leben gefüllt sein wollte, ist:

„Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen. Selbsterkenntnis als Ziel der Selbstführung. Es geht weniger darum, etwas zu erreichen, es geht vielmehr darum, etwas zu erkennen und aus dieser Erkenntnis heraus, ins Handeln zu kommen.

Selbstführung bedeutet, sich selbst Fragen zu stellen.

Sich selbst ein Stück weit als ein Rätsel zu betrachten und sich einfach auf den Weg zu machen, das Rätsel zu lösen.

Wer bin ich? Wofür lohnt es sich aufzustehen? Was liebe ich wirklich? Was braucht die Welt? Wie kann ich das miteinander verbinden?“

Das Glück und der innere Frieden sind somit nicht abhängig von äußeren Umständen oder etwas, was in der Zukunft erreicht werden kann, sondern sie sind in der Gegenwart, in jedem Moment, in dem man sich auf die Möglichkeiten fokussiert und damit ins Leben vertraut.

Genau diese Haltung hat Bodo Janssen auf die Mitarbeiter und Führungskräfte in seinem Unternehmen übertragen. Dort gibt er ihnen, bei der Arbeit, die Möglichkeit sich zu entwickeln, sich besser kennenzulernen und an den Widerständen zu wachsen. Er hat ihnen dazu auch einen Meditationsraum zur Verfügung gestellt und möchte, dass seine Unternehmung dem Menschen dient und nicht andersherum.

Bodo Janssen selbst meditiert täglich und zieht aus der Stille seine Inspiration. Stille meint wahrzunehmen was ist, ohne es zu bewerten. Die Erkenntnisse schreibt er auf. Außerdem betreibt er Qigong, Tai Chi und DAO Massagen.

„Es geht ja immer darum, aus einer Möglichkeit Wirklichkeit werden zu lassen.“

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Samuel Koch

Nah an der Sonne gebaut

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„Gott macht, glaube ich, keine Fehler, sondern liebt den Menschen. Und Liebe heißt, sich freien Willen zu gewähren und Freiheit zu geben.“

So poetisch, demütig und sanftmütig ist Samuel Kochs Blick auf seinen Glauben, das Leben und mit so viel Achtsamkeit ausgestattet, für die vermeintlich kleinen Dinge des Lebens und der Natur.

Diese tragende Ansicht ...

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„Gott macht, glaube ich, keine Fehler, sondern liebt den Menschen. Und Liebe heißt, sich freien Willen zu gewähren und Freiheit zu geben.“

So poetisch, demütig und sanftmütig ist Samuel Kochs Blick auf seinen Glauben, das Leben und mit so viel Achtsamkeit ausgestattet, für die vermeintlich kleinen Dinge des Lebens und der Natur.

Diese tragende Ansicht von einem jungen Mann, der alle seine Träume, Ziele und Pläne nach einem Abend, den viele im Fernsehen verfolgen konnten, verwerfen musste, erfüllt mit Ehrfurcht. Samuel Koch war es durch seinen früh begonnenen Leistungssport gewohnt, nach einem Sturz aufzustehen. Es ist dort nicht unüblich, trotz einer Verletzung, aufzustehen und seine Übung zu Ende zu turnen.

Allerdings ist ihm das nach seinem Unfall deutlich schwerer gefallen und ohne seine Familie und Freunde hätte er das auch nicht geschafft. Alle seine Berufswünsche, wie Pilot, Akrobat bei Circque du Soleil, Trainer in den USA und Schauspielerei (die er unmittelbar vor seinem Unfall studierte) waren mit körperlicher Leistung verbunden, die er so nicht mehr erbringen konnte. Aber seine Familie, Freunde, Kommilitonen und einer seiner Dozenten gaben ihn nicht auf. Sie erinnerten ihn daran, was er trotzdem noch hat und kann. So studierte er weiter und fand seine Alternativen, die er mit seinen Facetten leben kann.

Dieses auffangende Netz, für Betroffene und Angehörige, bietet er nun auch über seinen Verein „Samuel Koch und Freunde“ an.

„Demut den Mut haben, zu dienen.“

Heute ist er Schauspieler, Stiftungsgründer, Autor und wird im Herbst eine Tournee mit einer Show bei Cirque du Soleil haben. Sie heißt „Schwerelos“, denn tatsächlich ist es das, was ihn für sich und seine Mitmenschen bewegt.

Wie werden alle ihre Schwere los zu mehr Leichtigkeit im Leben? Diese Frage hat Samuel Koch auch vielen Menschen gestellt und auch wenn es für viele individuell ist, so gibt es auch Überschneidungen, wie Glaube, Dankbarkeit, Musik, Kreativität, Gemeinschaft und die Beschäftigung mit dem Tod.

„Gott macht, glaube ich, keine Fehler, sondern liebt den Menschen. Und Liebe heißt, sich freien Willen zu gewähren und Freiheit zu geben.“

Trotzdem ist es für Samuel Koch ein andauernder Prozess, sich immer wieder aufzuraffen, dabei hilft es ihm, nah an der Sonne gebaut zu sein, zu sehen, was doch noch alles geht und dankbar zu sein – das ist eine Entscheidung.

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Gina Schöler

Bewusstsein für ein glückliches Leben schaffen

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Gina Schöler hat Kommunikationsdesign studiert. In ihrem Masterstudiengang bekam sie die Aufgabe, eine Kampagne zu moderieren und zu gestalten, die einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft anstoßen soll.

Daraus ist vor zehn Jahren das Ministerium für Glück und Wohlbefinden entstanden.

Diese Kampagne hat ihre Leidenschaft geweckt und sie nicht mehr losgelassen, so d...

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Gina Schöler hat Kommunikationsdesign studiert. In ihrem Masterstudiengang bekam sie die Aufgabe, eine Kampagne zu moderieren und zu gestalten, die einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft anstoßen soll.

Daraus ist vor zehn Jahren das Ministerium für Glück und Wohlbefinden entstanden.

Diese Kampagne hat ihre Leidenschaft geweckt und sie nicht mehr losgelassen, so dass sie diese Kampagne heute noch, als ihre Berufung lebt.

Gina Schöler und ihr Team geben in den sozialen Medien ein buntes Ideenbuffet, was jeder einzelne tun kann, um sein persönliches Glücksempfinden zu steigern.

Oftmals geht es darum, die Balance zwischen Komfortzone und das Verlassen dieser zu finden, denn mutige, kleine, neue Ideen erzeugen kleine Glücksmomente, die gesammelt das Glücksempfinden steigern können.

Wichtig dabei ist es, nicht in eine Selbstoptimierungsspirale zu geraten, denn auch wenn Veränderungen und Wachstum eine wichtige Rolle spielen, sollte kein Leistungsdruck entstehen.

Dies kann durch regelmäßige Innenschau erreicht werden. Sollte Zeit mit sich allein und seinen eigenen Gedanken noch einen Schreck auslösen, können kleine Dosierungen den Einstieg erleichtern.

Soziale Beziehungen und Verbundenheit zu anderen Menschen ist genauso wichtig. Studien haben gezeigt, dass empfundene Einsamkeit genauso gesundheitsschädlich ist, als würde man fünfzehn Zigaretten am Tag rauchen. Gerade diese Verbundenheit ist durch die heutige Digitalität und Schnelllebigkeit schwerer geworden.

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2. Glückstag - 21. März.

Dr. Stefan Frädrich

In dir die Glückskraft entdecken

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Probiere dich in der ersten Lebensphase aus, erlerne Kompetenzen und erfahre, wer du bist. Damit kannst du dich in der zweiten Phase festlegen und tiefe Wurzeln schlagen.

„Schade ist, wenn du dir die Phase eins nicht erlaubst und dann zu früh wo festwächst, wo du merkst ‚da gehör ich gar nicht hin‘ - dann hast du die typischen Krisensituationen im Leben.“...

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Probiere dich in der ersten Lebensphase aus, erlerne Kompetenzen und erfahre, wer du bist. Damit kannst du dich in der zweiten Phase festlegen und tiefe Wurzeln schlagen.

„Schade ist, wenn du dir die Phase eins nicht erlaubst und dann zu früh wo festwächst, wo du merkst ‚da gehör ich gar nicht hin‘ - dann hast du die typischen Krisensituationen im Leben.“

Genau dies umschreibt auch den Weg von Dr. Stefan Frädrich selbst. Die Zeit im Krankenhaus als Zivildienstleistender hat er geliebt, die Medizin hat ihn sehr interessiert und so studierte er sie. Die Möglichkeiten fächerten sich weit und damit hatte er dann seine erste Entscheidung für das Leben getroffen. Er durchlief das Studium und arbeitete dann als Mediziner.

Seine langjährige Beziehung war gerade vorbei, er hatte einen chronisch schmerzenden Kreuzbandriss und sein Freundeskreis hatte sich, durch die unterschiedlichen beruflichen Wege, aufgelöst. Er hatte auf seinem Weg auf der onkologischen Station gearbeitet (sterbende 30-Jährige gesehen) und danach in der psychiatrischen Abteilung. All dies hatte zur Folge, dass er sich selbst inmitten einer Depression befand.

Zu diesem Zeitpunkt bot ihm ein Freund einen Moderationsjob an, den er annahm. Da konnte er machen, was ihm Spaß machte und alle Symptome und die Depression waren plötzlich weg.

Da wurde ihm klar, dass es so wie bisher nicht weiterging. Die Kernkompetenz ist es wohl, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen, um zu den wahren Zielen zu gelangen.

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Manuel Cortez

Glück ist die Abwesenheit von Wollen

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Im menschlichen Leben dreht sich vieles um Programmierungen zu Mangel und Leid. Diese machen es uns Menschen natürlich sehr schwierig im Leben. Andererseits ist es genau das, was den Antrieb zu Veränderung und Wachstum liefert.

Sind Liebe und Toleranz die Filter unserer Realität, kann uns kein Leid begegnen. Denn persönliches Leid, ist nur unsere Ich-Wahrnehmung. Allerdings ka...

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Im menschlichen Leben dreht sich vieles um Programmierungen zu Mangel und Leid. Diese machen es uns Menschen natürlich sehr schwierig im Leben. Andererseits ist es genau das, was den Antrieb zu Veränderung und Wachstum liefert.

Sind Liebe und Toleranz die Filter unserer Realität, kann uns kein Leid begegnen. Denn persönliches Leid, ist nur unsere Ich-Wahrnehmung. Allerdings kann diese geistige Reife noch nicht von jedem erlangt werden, denn es bedeutet so ungebunden zu sein, dass wir an nichts haften. Es bedeutet absolute Selbstverantwortung. Es bedeutet die Auflösung des Egos und des „Ichs“, welches aber unbedingt überleben will.

„Der Tod ist die Auflösung des „Ichs“, das Eintreten in das Kollektiv. Diesen Punkt kann man auch hier im Leben erreichen, man muss dazu nicht sterben, man kann in einer hohen Form von Offenheit, Toleranz und Verständnis sich aus dem „Ich“ lösen und sagen: Hier das ist die Energie von Allem. Das bedeutet aber zwangsweise das Ableben der Ich-Wahrnehmung, des Egos. Und aus seiner Sicht darf das auf gar keinen Fall passieren. Es wird uns daher immer mit Mangel, Pflichten und gesellschaftlichen Zwängen und allem, was in der Ich Wahrnehmung wichtig ist, daran hindern. “

Eine solche Reife macht ein gesellschaftliches Leben nicht einfacher. Aber diese Reife ist notwendig, um sich von der Menscherfahrung, mit der Bindung an diese Welt, herauslösen zu können. Raus aus dem Mangelerleben in die Fülle und den Frieden der Seele. Diese Reife kann aber nur passieren, wenn der Körper im Wohlstand ist und nicht im Überlebensmodus.

„Jeder Mensch hat ein unbegrenztes Recht auf die Erfüllung seiner Bedürfnisse, denn nur durch die Erfüllung des eigenen Mangels und das Loslösen, kann ich eine bestimmte geistige Reife erlangen.“

Die ersten Tools zur Selbstermächtigung, sind für Manuel Cortez, Gedankenhygiene, Worthygiene und die Analyse der eigenen Glaubenssätze.

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Antje Heimsoeth

Wie man an Kraft und Größe gewinnt

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Antje Heimsoeth hat sich den Themen von positiver Führung im Leben, im Sport und im Unternehmen gewidmet. Ihre Themen sind vor allem mentale Stärke, Resilienz, Motivation und Selbstfürsorge, wobei sie diese Begrifflichkeiten nicht unbedingt unterscheidet. Die Übergänge seien sehr fließend und die Schnittmengen sehr groß.

Beruflich startete sie als Vermessun...

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Antje Heimsoeth hat sich den Themen von positiver Führung im Leben, im Sport und im Unternehmen gewidmet. Ihre Themen sind vor allem mentale Stärke, Resilienz, Motivation und Selbstfürsorge, wobei sie diese Begrifflichkeiten nicht unbedingt unterscheidet. Die Übergänge seien sehr fließend und die Schnittmengen sehr groß.

Beruflich startete sie als Vermessungsingenieurin und führte damit jahrelang ihr eigenes Unternehmen. Durch ihre Scheidung kam Antje Heimsoeth in die lebensverändernde Krise, machte eine Therapie und orientierte sich um. Sie begann mit dem Coachen von Sportlern und es kamen dann große Unternehmen baten sie, auch bei ihnen Coachings abzuhalten.

Durch ihre eigene Erfahrung in der Unternehmungsführung und die entsprechende Nachfrage, entwickelte sie Coachings und schrieb Bücher zu diesem Thema. Im internationalen Vergleich schneide Skandinavien hier besonders gut ab, so dass man sich vieles bei ihnen abschauen könne.

Positive Führung im Unternehmen kann zum Beispiel, durch positive Emotionserzeugung am Anfang eines Meetings erreicht werden. Das lohnt sich, denn Menschen können am besten im Flow mentale Stärke erhalten und größte Leistung erbringen. Letztlich will jeder Leistungen erbringen und Erfolge feiern. Ein weiterer Aspekt der positiven Führung liegt in der Beziehungsgestaltung. In Deutschland sei echtes Interesse am Menschen quasi nicht vorhanden, dabei schafft Kommunikation und Austausch wichtiges Wissen.

Ebenso wie von einer gesunden Feedbackkultur, privat und beruflich, alle profitieren können, wenn es auf Augenhöhe geschieht, ohne Tabus, ohne sofortige Abwehr, auf der Basis von Wertschätzung und in der Sache bleibend. Durch kommunizierte Offenheit darüber, können Unternehmen dies außerdem fördern.

Die wichtigste Voraussetzung zur positiven Führung ist es, die Menschen grundsätzlich zu lieben sonst ist man nicht in der Lage zu führen.

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3. Glückstag - 22. März.

Sabrina Fox

Selbstliebe als Schlüssel zum Glück

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Sabrina Fox war Moderatorin in ihrem ersten Beruf, um Liebe von außen zu bekommen. Schnell spürte sie, dass nicht alle sie deshalb liebten – nein die eine Hälfte der Menschen liebte sie, die andere kritisierte sie bestenfalls. Zunächst versuchte sie, dies durch Manipulation zu verändern. Das funktionierte aber nicht, das Verhältnis der Menschen, die sie mochten...

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Sabrina Fox war Moderatorin in ihrem ersten Beruf, um Liebe von außen zu bekommen. Schnell spürte sie, dass nicht alle sie deshalb liebten – nein die eine Hälfte der Menschen liebte sie, die andere kritisierte sie bestenfalls. Zunächst versuchte sie, dies durch Manipulation zu verändern. Das funktionierte aber nicht, das Verhältnis der Menschen, die sie mochten und derer, die sie nicht mochten blieb unverändert. Sie blieb also mit ihrem Schmerz über die fehlende Liebe.

Es trat ein Vorbild in Sabrina Fox‘ Leben, dem sie nacheifern wollte. Es begann mit meditieren, Stille, Selbsterforschung und authentischer Selbsterkenntnis, wer sie war und was sie nicht mehr an sich mochte.

Vor dreißig Jahren war ein solcher Weg keineswegs populär und es war ihr ganz klar, dass sie damit ihren Job nun endgültig riskierte. Ihr damaliger Mann war auch keineswegs erfreut und mahnte sie jede Woche, sie sei auf dem falschen Weg. Dieser Widerstand hinderte sie aber nicht an ihrem Seelenweg – im Gegenteil er führte dazu, dass Sabrina Fox ihre Überangepasstheit auch verabschieden konnte.

Das Ergebnis dieser Selbsterforschung, dieses Selbstliebeprozesses, dieser Selbstwertschöpfung und Akzeptanz ist, dass man sich plötzlich mag.

Der Weg der Seele ist dabei nicht abkürzbar und wenn wir nicht auf ihre Stimme hören, dann wird das Leben um uns herum oder unser Körper immer vehementer darauf drängen.

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Dr. Kai Ludwigs

Warum die Glücksforschung Sinn macht

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Dr. Kai Ludwigs hat das unabhängige Happiness Research Institut, in Zusammenarbeit mit den Universitäten von Oxford und Cambridge gegründet.

Trotz der Individualität fußt das Glücksempfinden meist auf drei Säulen und deren Balance untereinander.

Die Kognitive nimmt eine Art Lebensbewertung vor, in den Bereichen des Lebens, die ich als wichtig für mich ...

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Dr. Kai Ludwigs hat das unabhängige Happiness Research Institut, in Zusammenarbeit mit den Universitäten von Oxford und Cambridge gegründet.

Trotz der Individualität fußt das Glücksempfinden meist auf drei Säulen und deren Balance untereinander.

Die Kognitive nimmt eine Art Lebensbewertung vor, in den Bereichen des Lebens, die ich als wichtig für mich definiert habe. Dabei sollte ich Erfolge in diesen Bereichen für mich selbst anerkennen und wertschätzen, sonst haben sie keinen Effekt.

Die Affektive setzt die Empfindungen von positiven und negativen Gefühlen über einen Zeitraum ins Verhältnis und bewertet, was überwiegt.

Diese beiden Säulen sorgen für die kurzen Hochmomente im Leben, nach denen das Leben zwar nicht ausgerichtet sein sollte, die aber wichtig sind, um in den Genuss zu kommen, dass etwas im Leben gerade großartig und ‚richtig‘ verläuft. Schließlich sorgt das auch für die nötige Hormonausschüttung.

Die dritte Säule ist die Eudaimonie. Sie beschreibt grundlegendes aus dem Inneren heraus wie ‚lebe ich mein Potential?‘, ‚mache ich etwas für mich Sinnvolles?‘. Die Wirkung dieser Säule ist multiplikatorisch und sollte daher am besten nie ins Negative rutschen.

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Maxim Mankevich

Die Glückstipps der Genies

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Maxim Mankevich lebte bis zu seinem zwölften Lebensjahr in der Ukraine. Er lebte dort mit seiner Mutter, die erfolglose Schauspielerin war, in großer Armut. Es gab Tage, da hatten sie nichts zu essen. Der Vater war früh abgehauen. Nach Maxims‘ Vorstellung ist das aber nichts Schlimmes, sondern gehört lediglich zu den 65% seines vorgeburtlich festgelegten Seelenplans f&uu...

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Maxim Mankevich lebte bis zu seinem zwölften Lebensjahr in der Ukraine. Er lebte dort mit seiner Mutter, die erfolglose Schauspielerin war, in großer Armut. Es gab Tage, da hatten sie nichts zu essen. Der Vater war früh abgehauen. Nach Maxims‘ Vorstellung ist das aber nichts Schlimmes, sondern gehört lediglich zu den 65% seines vorgeburtlich festgelegten Seelenplans für dieses Leben, dass er genau diese Erfahrungen so früh machen wollte. Nur durch die selbst gefühlten Emotionen, ist er in seiner heutigen Berufung so authentisch.

Sein früher Wunsch war es, genial zu werden. Seine Mutter riet ihm, dass er dazu die Gedichte der Genies auswendig lernen sollte. Das tat er.

Als er zwölf Jahre alt war, heiratete seine Mutter erneut und sie zogen nach Deutschland.

Hier angekommen sah er, obwohl sich seine kindlichen Glaubenssätze um Mangel, Geld und Armut drehten, eine Fülle an Möglichkeiten.

Etwas später dann, nachdem er eine feste Partnerin hatte und einen Beruf ergriffen hatte, war er für den Job völlig allein nach Köln gezogen. Er hatte sein Konto für ein Auto und Möbel überzogen und bekam dann plötzlich überraschend gekündigt.

In dieser misslichen Lage radelte er durch Köln und entdeckte den unscheinbaren ‚Kellerbetrieb‘ von ‚Gedanken tanken‘ und geriet so in seine Berufung als Coach und Mentaltrainer.

Somit betrachtet sind Lebenskrisen ein Helfer, uns für unser Potential und Glück auf den Weg zu machen, weil man vorher einen Weg eingeschlagen hat, der dem Seelenplan nicht dienlich war.

„Es nutzt nichts an der Produktivität zu arbeiten, wenn du nicht liebst, was du tagtäglich tust.“

Um die eigene Berufung zu finden, kann man nicht jemand Anderen fragen, sondern man muss sein eigenes Unterbewusstsein befragen. Dort sind alle Informationen, auch aus unseren vorhergehenden Leben, abgespeichert. Erreichen können wir unser Unterbewusstsein durch eine schöpferisch gestellte Frage (keine ‚Warum – Frage‘ und nicht sehr spezifisch, sondern offen für alle möglichen Antworten). Eine solche Frage, die uns auch immer wieder in unserer Umgebung begegnet, aktiviert permanent unser Unterbewusstsein.

Zu diesem Zeitpunkt benötigen wir aber die Stille, um unserem Unterbewusstsein beim Antworten zuhören zu können. In unserer ‚Zuviellisation‘ ist das eine enorme Herausforderung, die aber durch einfache Sinnesübungen geübt werden kann. Ziel dieser Übungen ist es, den Verstand auszuschalten und in den Alphazustand zu gelangen. In diesem Zustand können wir unsere Eingebungen empfangen. Folgen wir diesen und hören mehr und mehr zu, werden immer mehr nachkommen.

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4. Glückstag - 23. März.

Michael Stuhlmiller

Wie wir den inneren Clown entdecken

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Michael Stuhlmillers‘ Weg führte unter anderem über ein Musikstudium, zur Schauspielerei zum Straßentheater und von dort aus in die Rolle des Clowns. Dies begeisterte ihn so sehr, dass er sich dem Wesen des Clowns und die Weitergabe seiner Erkenntnisse verschrieb. Er gründete die erste staatlich anerkannte Clownsschule vor fast 30 Jahren in Deutschland und bildete seithe...

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Michael Stuhlmillers‘ Weg führte unter anderem über ein Musikstudium, zur Schauspielerei zum Straßentheater und von dort aus in die Rolle des Clowns. Dies begeisterte ihn so sehr, dass er sich dem Wesen des Clowns und die Weitergabe seiner Erkenntnisse verschrieb. Er gründete die erste staatlich anerkannte Clownsschule vor fast 30 Jahren in Deutschland und bildete seither viele Clowns staatlich anerkannt aus.

Eine staatlich anerkannte Ausbildung erfordert natürlich ein funktionierendes Konzept, welches möglichst viele zu einem bestandenen Abschluss führt und Erfolg im Beruf verschafft. Im Zuge dessen entwickelte Michael Stuhlmiller die fünf Räume des Lachens für seine Schüler, verfasste darüber ein Buch und stellte im Nachhinein fest, dass dieses Konzept gar nicht nur für Clowns ist, sondern letztlich für jeden.

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Julia Tomuschat

Wie du dein Sonnenkind stärkst

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Kennst du die ineinander verschachtelte Holzpuppe Babuschka? So ähnlich könnte man unsere Entwicklungsstadien gleichsetzen. Die kleinste ist vielleicht das, was wir schon mitbringen, die nächste das innere Kind, das Kleinkind und so weiter. Wenn wir in irgendeinem Stadium eine Verletzung davongetragen haben, so ist das wie eine Beule, die sich auf die nächsten Stadien übe...

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Kennst du die ineinander verschachtelte Holzpuppe Babuschka? So ähnlich könnte man unsere Entwicklungsstadien gleichsetzen. Die kleinste ist vielleicht das, was wir schon mitbringen, die nächste das innere Kind, das Kleinkind und so weiter. Wenn wir in irgendeinem Stadium eine Verletzung davongetragen haben, so ist das wie eine Beule, die sich auf die nächsten Stadien überträgt. Je kleiner der Mensch ist, umso weniger Ressourcen hat er zur Verfügung, um sich selbst wieder von einer Verletzung zu heilen.

Diese Verletzungen lassen sich dann später erst heilen, wenn dazu die Ressourcen zur Verfügung stehen. Bei denen aus der präverbalen Phase kann man sie über Körperempfindungen aufspüren und auflösen. Das kann man mit Hilfe von Umarmungen tun, die man sich selbst gibt und liebevollen Berührungen.

Eine weitere ‚Altlast‘ können nicht dienliche Glaubenssätze sein, die man aus der Kindheit mitgebracht hat. Sobald man Glaubenssätze von sich identifiziert hat, hat man den ersten Schritt getan, um ihn auflösen zu können, wenn man das möchte. Denn ist er erst einmal entdeckt, ist er in unserem Bewusstsein und lässt sich anzweifeln. Der weitere Schritt in Richtung Auflösung ist es, den Glaubenssatz ins Positive zudrehen. In diese positive Version kann man nun für einen Tag hineinschlüpfen und ausprobieren, wie sich das Leben aus dieser Sicht heraus anfühlt.

Denn auch beim Glücklich sein ist es, wie mit den Glaubenssätzen. Erst einmal eine willentliche Entscheidung, die man immer wieder treffen muss und nicht an einem endgültigen Ziel ankommen kann. Es ist immer wieder ein Weg, der gegangen werden will.

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Georg Lolos

Durch Achtsamkeit die Realität berühren

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Es war das Silvester zum Milleniumswechsel, als Georg Lolos sich eingestand, dass er sich mit Anfang dreißig in einer Depression befand. Seine Freunde planten große Events, während ihm überhaupt nicht danach war. Einer seiner Freunde merkte, dass er aus der Spur geraten war und empfahl ihm, dass er doch ins Kloster stattdessen gehen solle. Er ging für eine Woche nach Plu...

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Es war das Silvester zum Milleniumswechsel, als Georg Lolos sich eingestand, dass er sich mit Anfang dreißig in einer Depression befand. Seine Freunde planten große Events, während ihm überhaupt nicht danach war. Einer seiner Freunde merkte, dass er aus der Spur geraten war und empfahl ihm, dass er doch ins Kloster stattdessen gehen solle. Er ging für eine Woche nach Plum Village und begab sich dort auf den Weg der Achtsamkeit.

Nach dieser Woche fasste er den Entschluss, dass er das vertiefen möchte, was dort gelehrt wurde. Er löste zu Hause alles auf und ging für die nächsten drei Jahre in das Kloster.

In Plum Village lernte Georg Lolos die Meditation im Alltag. Er lernte, seine Achtsamkeit zu trainieren, seinen eigenen inneren Raum zu betreten, alles wahrzunehmen, ohne sich mit einem spezifischen Gedanken zu verbinden.

Menschen ohne dieses Training neigen dazu, ihre Aufmerksamkeit lenken zu lassen durch Gedanken, Emotionen oder körperliche Empfindungen, die den inneren Raum betreten und lassen davon dann ihre Realität bestimmen.

Das heißt nicht Gedanken, Emotionen oder körperliche Empfindungen zu ignorieren, sondern sie mitfühlend, liebevoll wahrzunehmen und dann auch wieder ziehen zu lassen, ohne sich mit ihnen zu identifizieren.

Es heißt auch nicht, dass man nichts mehr aktiv tut, nur die Handlung entsteht aus einem Frieden, einer Stille und einer Liebe heraus – sie passiert einfach.

Um den eigenen Bewusstseinszustand besser zu erkennen und zu lösen, aus dessen Perspektive heraus die eigenen Handlungen entstehen, hat Georg Lolos zehn Räume dazu definiert. In die einzelnen Räume wird man durch einen Gedanken gezogen und aus dieser Sicht heraus handelt man dann.

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5. Glückstag - 24. März.

Dami Charf

Jeder Schmerz lässt sich in etwas Positives umwandeln

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Nichts trennt uns mehr, von uns selbst und von anderen, als Traumata. Viele Menschen haben aber genau diese Verbindung zu sich, ihrem Körper und zu anderen verloren. Sie fühlen sich allein in einem Raum voller Menschen, weil sie mit niemand eine Verbundenheit spüren.

Wenn wir uns ständig unverbunden fühlen, bekommen wir Symptome wie Angst und Depressionen. In diesem Zusta...

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Nichts trennt uns mehr, von uns selbst und von anderen, als Traumata. Viele Menschen haben aber genau diese Verbindung zu sich, ihrem Körper und zu anderen verloren. Sie fühlen sich allein in einem Raum voller Menschen, weil sie mit niemand eine Verbundenheit spüren.

Wenn wir uns ständig unverbunden fühlen, bekommen wir Symptome wie Angst und Depressionen. In diesem Zustand können wir nicht aktiv entscheiden aus diesem Karussell auszusteigen, denn wenn wir so aufgewachsen sind denken wir: Die Welt ist so und ich bin so. Dann benötigen wir einen Punkt zum Aufwachen. Dies kann eine tiefe Sehnsucht sein, die uns sagt, dass es doch noch was anderes geben muss. Unter dieser leiden wir dann erst einmal eine ganze Weile, ehe wir in der Lage sind, uns Hilfe zu holen – wenn unser Schamgefühl von ‚ich bin falsch‘ nicht zu groß ist.

ABER dieser Weg lohnt sich, denn wir werden ganz sicher mit uns selbst alt und es kommt niemand, um uns zu erlösen, dieser Weg will gegangen werden!

Verbundenheit macht uns glücklich aber eben genau dafür gibt es keine Kultur. Nur das ‚Funktionieren‘ findet gesellschaftliche Anerkennung und wenn wir das tun, wird es von unserer Umwelt interpretiert, dass es uns gut geht. Das bloße Funktionieren hat aber rein gar nichts mit Lebendigkeit zu tun! In der Lebendigkeit können wir Erfüllung finden. In Lebendigkeit darf es Phasen geben, in denen es uns gut geht und Phasen, in denen es uns schlecht geht. Unser Leben verläuft in Wellen und viele davon lassen uns irgendwann auf ein lebendiges Leben zurückschauen.

„Glück ist ein Gefühl und Gefühle kommen und gehen. Es bleibt nicht bei uns. Wenn wir mit einem Recht darauf plädieren, pflegen wir es nicht mehr – wie in einer Partnerschaft, dann habe ich aber nicht kapiert, dass der andere jederzeit gehen kann.“

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Robert Betz

Mitten rein in die Transformation

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Sich Anerkennung und Liebe im Außen erst verdienen zu wollen, führt nicht zum Glück, wenn ich mir diese Liebe nicht selbst gebe. All jene, die die Selbstliebe jetzt schon leben, haben ihre Angst überwunden von der Norm abzuweichen. Diese Kindheitsangst stammt aus der Abhängigkeit, die wir gegenüber unseren Eltern hatten. Kinder sind ohnmächtig – ohne Macht...

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Sich Anerkennung und Liebe im Außen erst verdienen zu wollen, führt nicht zum Glück, wenn ich mir diese Liebe nicht selbst gebe. All jene, die die Selbstliebe jetzt schon leben, haben ihre Angst überwunden von der Norm abzuweichen. Diese Kindheitsangst stammt aus der Abhängigkeit, die wir gegenüber unseren Eltern hatten. Kinder sind ohnmächtig – ohne Macht. Sie brauchen glückliche, begleitende und liebende Eltern, denn Kinder lernen durch Vorbilder. Nichtsdestotrotz macht es jeder so gut er / sie kann und irgendwann darf man in der Eigenverantwortung ankommen und erkennen: Alles, was ich in meinem Außen vorfinde, Beruf, Beziehungen, Krankheiten, Gefühle, meinen Körper – habe ich selbst bewusst oder unbewusst erschaffen.

„Als erstes öffne ich mich dem Gedanken, dass ich schon immer Schöpfer war, Schöpfer bin und sein werde, und zwar durch mein Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln.“

Alles das, bei dem wir keine Freude empfinden, sollten wir verändern. Wir sind von Grund auf Wesen der Liebe. Manche haben ihr Herz mit Schuld, Neid, Angst und derart Gefühlen umschlossen. Krisen oder Menschen, die solche Gefühle in uns antriggern, wurden von uns selbst unbewusst herbeigerufen, um uns die Möglichkeit zu geben, unseren inneren Unfrieden zu erkennen, zu leben und zu lösen. Diese ‚Arschengel‘, wie sie Robert Betz nennt, sind dazu da, unsere ungelebten Gefühle endlich zu durchleben, um sie loszulassen und ins Positive zu wandeln.

„Wir brauchen Krisen, Krankheiten und Konflikte, sonst kriegen wir unseren Arsch nicht hoch.“

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Dr. Bianca Kellner-Zotz

Wie erobern wir unsere Familie zurück?

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War es doch früher (die Generation unserer Großmütter und Mütter) eher noch so, dass den Frauen zunächst völlig klar war, dass wenn sie eine Familie gründen, dass dann erst einmal eine andere Phase ansteht, so fällt es den Frauen heutzutage schwer.

Es fällt ihnen schwer viel zu Hause zu sein, jeden Tag die gleichen Abläufe zu haben, weil es das K...

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War es doch früher (die Generation unserer Großmütter und Mütter) eher noch so, dass den Frauen zunächst völlig klar war, dass wenn sie eine Familie gründen, dass dann erst einmal eine andere Phase ansteht, so fällt es den Frauen heutzutage schwer.

Es fällt ihnen schwer viel zu Hause zu sein, jeden Tag die gleichen Abläufe zu haben, weil es das Kind so ritualisiert braucht. So versuchen sie recht schnell, über die Kontrolle und Pläne, ihren Alltag wieder mit reichlich Abwechslung zu füllen. So werden noch während der Schwangerschaft die verschiedensten Babykurse gebucht und bereits für den Betreuungsplatz ein Vertrag geschlossen. Es ist nicht eingeplant, dass das Kind nicht mitmacht oder die Mutter selbst so gehetzt ist und keinerlei Freude mehr empfindet.

„Das kann nicht das Ziel sein, dass alles im Leben geplant, strukturiert und vorgedacht ist. Weil wir so mit planen beschäftigt sind, dass wir gar keine Freude mehr an diesen Dingen haben.“

Viele sind so sehr im Außen, dass dieses stille zu Hause sein, ohne eine Resonanz von außen, ohne die Aufmerksamkeit und die wahre oder die gefühlt fehlende Wertschätzung, sie in die totale Unzufriedenheit führt. Als Ausweg daraus wird der Kindergeburtstag überveranstaltet, zur Superlative gemacht, damit dies über die sozialen Medien dann zur Anerkennung führt.

Ebenso ist es mit dem eigenen Körper, der bestenfalls sechs Wochen nach einer Geburt, wieder so sein muss wie vorher. Dieser Zwang kommt durch die medialen Vorbilder und Schönheitsideale.

Dies und viele weitere Aspekte rund um das Thema, was sich in Familien verändert hat, beleuchtet Dr. Bianca Kellner-Zotz.

Die Mediennutzungsdauer hat sich in den letzten 30 bis 40 Jahren auf durchschnittlich zehn Stunden am Tag erhöht. Durch das Internet ist die Informationsflut immens geworden und der Konsument kann nur noch über Medienlogik zu den Formaten gelockt werden. Dies geschieht mit Hilfe von Besonderem, viel Bildmaterial, Superlativen und Promi Personalisierungen. Diese Logik umgibt einen dann durchschnittlich zehn Stunden täglich. Sie wird so normalisiert, dass viele Dinge gar nicht mehr hinterfragt werden. So kommt es dann, dass der erste Geburtstag ein Superlativ sein muss, die Familie wunderschön, alles aufeinander abgestimmt inklusive eines gebuchten Happenings. Aber diese Spirale, die sich immer schneller dreht und immer wieder Neues fordert, macht nicht glücklich.

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6. Glückstag - 25. März.

Dr. Ha Vinh Tho

Wie kann eine Gesellschaft zum Glück geführt werden?

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Im buddhistischen Land Bhutan gibt es das Bruttonationalglück, welches die richtungsweisende Philosophie der Politik dort ist. Es entstand damit, dass der junge 17-jährige Prinz unerwartet König wurde und sich eingestand, dass er nicht wusste, was er tun sollte, um dieses Land gut zu regieren. Er entschloss sich, durch sein Land zu ziehen und den Menschen zuzuhören, was sie von...

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Im buddhistischen Land Bhutan gibt es das Bruttonationalglück, welches die richtungsweisende Philosophie der Politik dort ist. Es entstand damit, dass der junge 17-jährige Prinz unerwartet König wurde und sich eingestand, dass er nicht wusste, was er tun sollte, um dieses Land gut zu regieren. Er entschloss sich, durch sein Land zu ziehen und den Menschen zuzuhören, was sie von ihm erwarten. Er zog zwei Jahre durchs Land und hatte am Ende viele Antworten, aus denen er einen Nenner fand: Alle wollen glücklich sein.

Damit war die Richtlinie seiner Herrschaft festgelegt.

Nach Buddhas erster Lehre des Leidens, hat Leid als Grundursache die Entfremdung: Sich getrennt fühlen, entfremdet sein und die Einheit verloren zu haben. Die tiefste Ursache von Leid ist es, sich von sich selbst getrennt zu fühlen. Sich von den Mitmenschen und der Natur entfremdet zu fühlen, ist schlecht für das Individuum und die Menschheit.

Wie kann man dieses Wissen nun einem Regierungsziel zugrunde legen?

Indem man sich überlegt, was die sozialen und wirtschaftlichen unterstützenden Bedingungen sind, die eine Verbindung fördern.

Dies beginnt zum Beispiel mit Bildung. Glück ist lernbar.

Damit es gelernt werden kann gibt es drei Ebenen, die mit der Bildung gestärkt werden sollen.

In der ersten Ebene betrachtet man seine Qualitäten, man benötigt also die Fähigkeit sich selbst zu erkennen. Diese Fähigkeit braucht Achtsamkeit und für Achtsamkeit ist es unerlässlich innere Stille zu haben. In dieser Stille können wir beobachten, was in uns und um uns herum vorgeht. So darf man sich selbst besser kennenlernen und die eigenen Emotionen. Wir können lernen, störende Emotionen anzunehmen, sie zu verwandeln und den Ursachen den Nährboden zu entziehen.

In der zweiten Ebene werden die glücksbringenden Emotionen bewusst gepflegt. Dankbarkeit, Mitgefühl, Solidarität, Harmonie und Großzügigkeit werden in den Schulalltag integriert und bekommen bewusste Aufmerksamkeit. Mit diesen Grundlagen lassen sich dann positive Beziehungen führen, in denen ich in der Lage bin, zuzuhören und mich wirklich für mein Gegenüber zu interessieren.

„Mit sich selber im Einklang leben, geht unmittelbar über in: Mit dem anderen im Einklang leben.“

Die dritte Ebene ist die Beziehung zu Natur und Umwelt. Die westliche Kultur ist materialistisch geprägt. Die außermenschliche Welt, Tiere und Pflanzen, werden als Dinge betrachtet, die gebraucht und missbraucht werden. Sie hat kein Gefühl mehr für eine beseelte Natur.

„Verantwortungsvolle Ökologie kann nur dann entstehen, wenn wir wieder eine Wesensbeziehung haben, mit der Natur und mit den anderen Lebewesen. Wenn wir uns klar sind, dass alle Wesen ein Recht haben auf Wohlbefinden und Glück. Sie haben einen Wert an sich.“

Wenn das wieder klar ist, brauchen wir keine ökologischen Reden mehr und Politik dafür, dann hat die gesamte Einheit ihr Mitgefühl und ihre Würde zurück und gesundet gemeinsam.

Das umfasst die innere Dimension des Glücks.

Das Bruttonationalglück von Bhutan ist auch mit einem Index messbar. Dieser umfasst neun Gebiete.

Ökologische Resilienz, Wirtschaft (im Dienst der Menschen), menschliche Kultur (Wissenschaft, Kunst, Spiritualität), Politik (die den Lebewesen dient), Bildung, Gemeinschaftsvitalität, Zeitverbrauch, physische und psychologische Gesundheit.

Da diese neun Gebiete sich gegenseitig bedingen, stellt man sie jedes Jahr in einem Kreisdiagramm dar. Wenn ein Gebiet zu klein wird, kann man da sehr gezielt eingreifen und ein Gleichgewicht wieder herstellen.

Ein großartiges Vorbild, welches man sich unbedingt vor Augen halten sollte!

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Peter Michael Dieckmann

Wie man sein wahres Potenzial entdeckt

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Peter Michael Dieckmann war Kriminalbeamter, Zielfahnder, in einem mobilen Einsatzkommando und Hauptkommissar. Er sagt, er habe immer Glück gehabt, es aber einfach nicht gespürt. Nach einer Trunkenheitsfahrt machte er in seinem Leben eine Wende, und lernte Reiki kennen, für sich zu nutzen und bringt es bis heute anderen nahe.

Eine Wendung verursacht zunächst auch jede Menge Ve...

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Peter Michael Dieckmann war Kriminalbeamter, Zielfahnder, in einem mobilen Einsatzkommando und Hauptkommissar. Er sagt, er habe immer Glück gehabt, es aber einfach nicht gespürt. Nach einer Trunkenheitsfahrt machte er in seinem Leben eine Wende, und lernte Reiki kennen, für sich zu nutzen und bringt es bis heute anderen nahe.

Eine Wendung verursacht zunächst auch jede Menge Verwirrung bei einem selbst, denn man kehrt in sich und schaut auf alle seine Facetten – auf die Positiven und Negativen. Aber auch das nahe Umfeld, die die in Beziehung zu einem stehen, werden erst einmal verwirrt sein. Das sollte einem aber auf seinem Weg nicht aufhalten, denn, wenn wir unsere Vergangenheit akzeptieren und Schicksalsschläge als Erfahrung nutzen, geschieht die Heilung von allein.

„Wenn du dich öffnest, öffnen sich die anderen auch.“

Für Peter Michael Diekmann gibt es drei universelle Gesetze:

Es gibt keinen Stillstand und deshalb auch kein dauerhaftes Glücksprinzip, keinen dauerhaften Körper, keine dauerhaften Gefühle – alles ist immer in Bewegung – Gefühle, Wasser, Luft, …

Die Antworten findet man stets im Tun, denn ‚leben‘ ist ein Verb eines nie abgeschlossenen Prozesses.

Es beschreibt, dass jeder nach seiner authentischen Berufung leben sollte und diese und den Sinn in seinem Leben findet man ganz einfach:

„Da wo deine Freude ist, ist deine Wahrheit. Der Sinn des Lebens ist zu tun, was du liebst, für dich und für andere.“

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Nicola Schmidt

Was ist wirklich gut für mein Kind

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Nicola Schmidt ist unter anderem Wissenschaftsjournalistin und Autorin. In ihrem aktuellen Buch möchte sie den Menschen helfen, die wissenschaftlichen Studien um Kindheit, Bindung, Entwicklung und Beziehung zu übersetzen und damit die Übertragung dieses Wissens in die Gesellschaft, von den üblichen 40 – 60 Jahren, zu beschleunigen.

Der verlangsamte Prozess kommt daher...

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Nicola Schmidt ist unter anderem Wissenschaftsjournalistin und Autorin. In ihrem aktuellen Buch möchte sie den Menschen helfen, die wissenschaftlichen Studien um Kindheit, Bindung, Entwicklung und Beziehung zu übersetzen und damit die Übertragung dieses Wissens in die Gesellschaft, von den üblichen 40 – 60 Jahren, zu beschleunigen.

Der verlangsamte Prozess kommt daher, dass die Erkenntnisse dieser Studien oftmals ein Schuldgefühl auslösen.

„Diese Schuld von den Leuten zu nehmen, sie zu umarmen und zu sagen ‚hey du bist völlig ok‘, das ermöglicht Wachstum. Aber dadurch, dass wir mit Schuld oft nicht umgehen können, das da Scham daraus entsteht – also Schuld ist ja „ich hab was falsch gemacht“ und Scham ist „ich bin falsch“ - blockieren wir uns oft selber.“

Diese Auflösung der Schuld kann so viel zu unser aller Glück beitragen, weil es ermöglicht sich auf Augenhöhe zu begegnen. Diese Art der Begegnung auch mit unseren Kindern ermöglicht Bindung, Beziehung und spürbare Liebe.

Die Frage, die sich aufdrängt, ist, warum wir das mit der Kindererziehung nicht instinktiv machen können, wie beispielsweise eine Katze?

„Wir müssen immer dort, wo wir sind, … mit dem was wir haben, mit den Umständen, die wir vorfinden, irgendwie diese Kinder durchbringen.“

Da der Mensch überall auf der Welt andere Bedingungen vorfindet, haben wir keinen instinktiven Plan, wie Kindererziehung funktioniert. Das Einzige, was feststeht ist ein ‚Plan von Liebe‘. Wenn jeder auf sein Herz hören würde, wäre vieles schon viel klarer. Dann hätten wir auf viel gestellte Fragen, wie ‚Sollte ich meinen Säugling schreien lassen?‘, unsere eigene Antwort.

Die viel gelebte Idee von Kindererziehung mit schimpfen und Strafen wird meist mit Liebesentzug verlinkt. Mit diesem Muster haben dann auch Erwachsene in ihrem späteren Leben zu kämpfen.

„Es wird ja verlinkt mit ‚sonst wirst du nicht geliebt‘ und du wirst nicht geliebt heißt, ‚du bist nicht Teil der Gruppe‘. Du bist nicht Teil der Gruppe heißt ‚du bist allein‘, du bist allein heißt für den Homo Sapiens ‚du stirbst‘. Das heißt wir drohen eigentlich mit dem Tod, um die Kinder oder die Menschen dazu zu bringen, dass sie das tun, was wir wollen. Das ist ja irre! Anstatt ihnen zu erklären, warum es für die Gruppe besser ist.“

Aus dieser Erklärung auf Augenhöhe kann etwas gelernt werden, aus der Todesangst heraus nicht.

Aus den Studien heraus kann uns Nicola Schmidt aber beruhigen, dass Bindung und Beziehung jeden Tag angegangen werden kann und auch noch einen Platz im Gehirn bekommt. Die Muster müssten nur eine andere Vernetzung eintrainiert bekommen.

Auch Achtsamkeit- und Mitgefühlmeditationen können das Gehirn eines Menschen, der keine Bindung erfahren hat, so umbauen, dass es aussieht, wie das Gehirn eines Menschen, bei dem eine sichere Bindung erfolgt ist. Das gibt jedem von uns die Macht über die Grundlage, aus der wir das Leben betrachten dürfen.

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Julia Franckh

Die 5 Wege zum Glück

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Für Julia gibt es fünf Kategorien von Glück:

Erstens: Große Ereignisse, die Lebensabschnitte markieren und nicht ständig wiederkehrend sind, wie zum Beispiel Schulabschluss, Studium, erste eigene Wohnung, Hochzeit, … .

Zweitens: Momente, die mit den Naturelementen in Verbindung stehen, bei denen man sie direkt erfahren hat, wie völlig durchnässt sein vo...

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Für Julia gibt es fünf Kategorien von Glück:

Erstens: Große Ereignisse, die Lebensabschnitte markieren und nicht ständig wiederkehrend sind, wie zum Beispiel Schulabschluss, Studium, erste eigene Wohnung, Hochzeit, … .

Zweitens: Momente, die mit den Naturelementen in Verbindung stehen, bei denen man sie direkt erfahren hat, wie völlig durchnässt sein von einem plötzlichen Regen, landschaftliche Weite, den Wind um die Nase, … . - Sich selbst wahrnehmen in der Verbundenheit mit der Natur.

Drittens: Bewusst Dinge tun, von denen man weiß, dass sie einem gut tun, wie Freunde treffen, einem erfüllenden Beruf nachgehen, …

Viertens: Alltagsmomente als Rituale inszenieren und durch diese Bewusstheit ein Glücksgefühl kreieren.

Fünftens: Zu völlig schief laufenden Momenten, noch im selben Moment die Perspektive zu wechseln und die Schieflage in etwas Positives wandeln.

Außerdem hat die Entstehung von Glück mit neuen Impulsen im Leben zu tun. Diese entstehen nicht dadurch, dass man sein Leben in der Komfortzone verbringt und jeder Tag haargenau dem anderen gleicht.

Dieses Glück aus neuen Impulsen entsteht, laut der Forschung, wenn man sich immer vier Prozent über seiner Kapazität bewegt. In der Komfortzone verläuft meist alles nur noch unbewusst und automatisch. Begibt man sich in die nächste Zone, kann man auf dem Wissen aus der Komfortzone aufbauen und neue Erfahrungen machen, seinen Horizont erweitern und Erfolgsmomente kreieren.

Begibt man sich aber auf völlig neues Terrain, bei dem man aus keiner Erfahrung heraus agieren kann, erzeugt dies oftmals Panik. Damit diese nicht zum Frust wird, kann man sich nun besinnen, ob es doch Anteile aus der Komfortzone gibt, die man nutzen kann oder sich externe Hilfe organisieren.

Gerade der Voyeurismus, dem man bei Insta, Facebook und Co zum Opfer fällt, tut einem oft nicht gut, da viele dazu neigen in eine Bewunderung zu verfallen, die einen aus dem Mangelgefühl heraus ohnmächtig und neidisch werden lässt. Denn neben der Tatsache, dass das ‚echte‘ Leben dort nicht ausgebreitet wird, verleitet es auch dazu, uns gleich in die Panikzone zu versetzen, wenn es den Wunsch erzeugt, den anderen als Vorbild herzunehmen, weil wir nur den unüberwindbaren Unterschied sehen, nicht aber unsere Anteile, die wir schon mitbringen, wenn man denn wirklich auch xy zu sein, zum Ziel hätte.

„Für wen empfindet man Neid und warum? Was genau möchte man? Das man dann genau herausfindet, was ist es? Ist es mir wirklich wichtig? Bist du dafür bereit, das einzusetzen, was es braucht?“

Lass‘ sich das Minderwertigkeitsgefühl in Taten wandeln.

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7. Glückstag - 26. März.

Dechen Shak-Dagsay

Mantra’s, Musik und magische Momente

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Dechen Shak Dagsay stammt aus Tibet. Ihre Mutter floh 1959 aus Tibet vor den Chinesen, da wusste sie noch nicht, dass sie mit ihr schwanger war. Ihre Großeltern waren bereits nach Nepal geflohen und ließen ihrer Mutter eine geheime Botschaft zukommen, dass auch sie fliehen müsse, da es in Tibet nicht mehr sicher sei. Dechens Vater konnte das Land nicht verlassen, da ihn seine Elte...

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Dechen Shak Dagsay stammt aus Tibet. Ihre Mutter floh 1959 aus Tibet vor den Chinesen, da wusste sie noch nicht, dass sie mit ihr schwanger war. Ihre Großeltern waren bereits nach Nepal geflohen und ließen ihrer Mutter eine geheime Botschaft zukommen, dass auch sie fliehen müsse, da es in Tibet nicht mehr sicher sei. Dechens Vater konnte das Land nicht verlassen, da ihn seine Eltern vor Ort brauchten. So musste sich ihre Mutter entscheiden, ob sie bei ihrem Mann bleibt oder zu ihren Eltern flieht. Sie entschied sich für die Flucht. Ihre Mutter trug sie so unter ihrem Herzen über den Himalaya, während sie zu der Göttin Tara betete, dass sie ihr ein Kind schenken möge.

Dechen Shak Dagsay wurde dann in Nepal geboren. Kurz nach ihrer Geburt erfuhr ihre Mutter, dass der Vater in Tibet gestorben ist. Ihre Flucht endete erst in der Schweiz, als Dechen fast drei Jahre alt war. In der Schweiz lernte die Mutter den Lama Dagsay Rinpoche kennen und lieben. Sie heirateten als Dechen vier / fünf Jahre alt war.

Dechen beschreibt ihr Aufwachsen, als eines in zwei Welten. Vor der Haustür lag die Schweiz mit ihrer westlichen Kultur. Hinter der Haustür befand sich ein kleines Tibet. An den Wänden hingen Thangkas (ist die reglementierte Kunstform der Darstellung von Gottheiten, lehrenden Inhalten, ...) und sie beteten viele Mantras zu Hause, mit Räucherstäben. Das war für sie absolute Geborgenheit.

Vor der Tür nahm Dechen wahr, dass die Menschen nicht so nett waren und so kam ihr die Idee, die Mantren in die westliche Welt zu bringen. Ihr Vater unterstütze sie dabei und schrieb ihr auch viele Texte.

Dechen ist von dem Erfolg begeistert und überwältigt und hat damit nie gerechnet. Sie schreibt dies der Spiritualität der Mantren zu, die die Menschen im Herz erreichen, denn in jedem wohnt die Buddha Natur, die verdeckt wird von den negativen Emotionen. Diese ließen sich mit Positiven verdrängen, dabei kann Dechens Musik helfen.

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Marijke Smittenaar

Dein Leben als Reise zum Glück

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Marijke Smittenaar ist eine außergewöhnliche junge Frau, sie teilt ihr Glück mit allen auf Instagram, sie teilt mit, was sie selbst erlebt, was sie selbst glücklich macht, gibt Anregungen zum Ausprobieren und leistet so einen Beitrag für ein kollektives Glück (was einem selbst ja auch Glück beschert).

Einen ersten Grundstock an Followern hat sie erreicht du...

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Marijke Smittenaar ist eine außergewöhnliche junge Frau, sie teilt ihr Glück mit allen auf Instagram, sie teilt mit, was sie selbst erlebt, was sie selbst glücklich macht, gibt Anregungen zum Ausprobieren und leistet so einen Beitrag für ein kollektives Glück (was einem selbst ja auch Glück beschert).

Einen ersten Grundstock an Followern hat sie erreicht durch eineinhalb Jahre Schauspielerei und füllt ihr Wissen nun durch ein Psychologie Studium. Den Zugang zur Spiritualität erlangte sie durch ihren Vater und dessen Partnerin. Dieses Wissen bereitet sie allerdings eher so auf, dass für jeden ein Zugang entstehen kann, der nicht abschreckend wirkt. Dies erreicht sie durch die Kombination von alten Traditionen mit Neuartigem. Dadurch liefert Marijke Smittenaar in einem oberflächlichen Tool, wie Instagram, tiefgründige, verbindende Posts.

Auch von Schicksalsschlägen blieb sie nicht unberührt. Die Trennung der Eltern war ein Rosenkrieg. Der Vater hatte einen Schlaganfall, die Mutter einen Herzinfarkt. Bei beidem war sie live dabei und erkannte es als Konsequenz davon, dass man sich immer wieder übergeht und auf die Frühwarnsignale seines Körpers nicht reagiert.

Sie hatten sich beide so gestresst und den Fokus auf die Arbeit gelegt, immer weiter gemacht, egal, wie es ihnen ging - so wie viele es in dieser Leistungsgesellschaft auch tun.

Nach zwei Jahren psychoanalytischer Behandlung wurde Marijke klar, sie muss sich selbst lieben, sich mit sich selbst befassen und ist für ihr Glück selbst verantwortlich.

Seither hat sie den Mut, sich gegen ihr Ego und für ihre Gesundheit zu entscheiden und sollte sie sich einmal vom Ego in die Irre führen lassen, geht sie einfach zurück auf den Entscheidungspunkt und entscheidet sich um.

Marijke möchte Mut machen, sich mit Menschen zu umgeben, die einem gut tun, nur einen Job zu machen, der gut tut und beides sollte Energie schenken – und wenn nicht sollte man den Mut haben sich davon zu trennen. Wovon man sich niemals trennen sollte, sind die eigenen Gefühle und wenn es einem noch schwer fällt sie zu akzeptieren, darf man sie einfach auch als Energie sehen, die man in seinem Sinne nützlich umsetzen kann.

„Das Leben ist immer auf meiner Seite.“

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Pia Strömer

Mit Lebensfreude zum Glück

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Pia Strömer ist Diplom Schauspielerin und seit 2014 als Klinikclown in Krankenhäusern, Altenheimen und Hospizen anzutreffen. Aus der Clownerie heraus hat sich ihr Bestreben entwickelt, auch anderen die Philosophie, Lebenseinstellung und Leichtigkeit des Clowns weiterzugeben. Dazu hat sie ihr eigenes Happy Coaching kreiert, mit dem sie zahlreichen Menschen dazu verhilft.

Die Klinikclo...

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Pia Strömer ist Diplom Schauspielerin und seit 2014 als Klinikclown in Krankenhäusern, Altenheimen und Hospizen anzutreffen. Aus der Clownerie heraus hat sich ihr Bestreben entwickelt, auch anderen die Philosophie, Lebenseinstellung und Leichtigkeit des Clowns weiterzugeben. Dazu hat sie ihr eigenes Happy Coaching kreiert, mit dem sie zahlreichen Menschen dazu verhilft.

Die Klinikclownerie hat sie gelehrt, dass es selbst in Momenten in Kinderhospizen große Momente von Freude und Glück gibt. Gerade dies hat sie zu ihrer Mission gebracht, Menschen für ihr eigenes Leben zu empowern. Dieses Leben ist nun einmal endlich, deshalb sollten wir jetzt losgehen für unsere Träume, Leichtigkeit und Glück.

Nach Pia‘s Verständnis sind all diese Punkte aktive Zustände. Am Anfang steht stets eine eigene, willentliche Entscheidung. Wenn die einmal getroffen ist, dann müssen wir losgehen und wenn es noch so kleine Schritte am Anfang sind. Auf den Moment zu warten, an dem wir uns bereit fühlen, ist der falsche Ansatz. Dieses Gefühl wird sich erst beim Tun einstellen. Wenn ich Spaß an meinem Tun habe, werden Menschen und Möglichkeiten kommen, die diese Mission unterstützen. Nehme deine Ängste mit an die Hand und zeige ihnen, dass nichts Schlimmes passiert.

„Wenn ich ein anderes Leben möchte, muss ich andere Entscheidungen treffen, neue Gewohnheiten entwickeln. Viele kleine Gewohnheiten bringen die Veränderung.“

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Fabian Wollschläger

Die Rückkehr zu dir

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Aktuell würde sich Fabian Wollschläger als Autor bezeichnen, der schon einige spirituelle Bücher veröffentlicht hat und momentan ein Fantasy Buch schreibt.

Seine Kindheit würde man wohl als schwer beschreiben. Er bekam früh die Diagnose von Asperger, fühlte sich wie ein Außerirdischer, seine Mutter war alleinerziehend mit fünf Kindern und sie lebten i...

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Aktuell würde sich Fabian Wollschläger als Autor bezeichnen, der schon einige spirituelle Bücher veröffentlicht hat und momentan ein Fantasy Buch schreibt.

Seine Kindheit würde man wohl als schwer beschreiben. Er bekam früh die Diagnose von Asperger, fühlte sich wie ein Außerirdischer, seine Mutter war alleinerziehend mit fünf Kindern und sie lebten in Armut.

Aufgrund dieser Tatsache war er zunächst sehr geleitet, sein Augenmerk nur auf das Geld verdienen auszurichten. Er hatte mehrere Selbstständigkeiten und zuletzt einen Marketing Manager Job, welchen er damals als Traumjob thematisch und finanziell angesehen hatte. Etwas in ihm konnte damit aber nicht gut leben und so bekam er starke Migräne.

Obwohl er sich fast ausschließlich mit diesem Job identifizierte, kündigte er und ließ sich damit bewusst in die Identitätskrise fallen. Die Liebe seiner damals noch Freundin, heute Frau, war ihm eine große Stütze.

Dieser leere Raum an Identität schuf Platz für alles, was da sein wollte.

So kam das Schreiben zu ihm. Es sprach nichts Rationales dafür, ein Buch zu schreiben. Er war weder gut im Deutschunterricht gewesen, noch hatte er ein Studium darin absolviert.

Trotzdem schrieb er in den vergangenen Jahren 15 Bücher.

„Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Reise danach bestrebt ist, in unserem Ursprung als unmanifestes Leben, in eine Manifestation zu finden. Innerhalb dieser Manifestation diese Manifestation voll auszuleben, das Leben kennenzulernen, aber auch innerhalb des manifesten Lebens seinen eigenen Ursprung, das was ich letztlich in meinem tiefsten innerlichen Kern bin, nämlich das unmanifeste Alles, das Sein, wie auch immer- das wir das sind.“

Nach Fabian Wollschlägers Auffassung kann man gar nicht anders, als seiner inneren Bestimmung zu folgen. Man kann sie unterstützen, indem man sie bewusst entdecken möchte. Die Meditation kann da ein guter Unterstützer sein, auch um sich über den Umgang mit seinen Lebensthemen klar zu werden. Es ist alles immer in der Polarität und befindet man sich aktuell in der Polarität, die gerade unangenehm ist, so sollte man mit ihr umgehen und sich bewusst sein, dass so auch wieder die andere Polarität ins Leben tritt.

Somit ist das Glück, welches für Fabian Wollschläger Lebensfreude, Leichtigkeit, Erfüllung ist, grundsätzlich immer schon in jedem Menschen. Man müsse nur die Blockaden, die uns daran hindern es zu erkennen, auflösen.

Seine Tipps dazu, neben der Meditation, ist das Schreiben. In welcher Ausprägung man schreibt ist egal, denn ob man nun seine Lebensgeschichte, Journaling oder aufkommende Gedanken schreibt, es habe generell eine heilende Wirkung und bringt Unsichtbares hervor.

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8. Glückstag - 27. März.

Dr. Katharina Tempel

Wie du der Detektiv zum Glück wirst

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Natürlich übernehmen wir das, was uns vorgelebt wird, was die Gesellschaft von uns erwartet, was unsere Eltern uns vorgelebt haben und folgen diesen ausgetretenen Pfaden.“

Dabei verfolgen die meisten Menschen die äußeren Zielumstände von Partnerschaft, beruflichem Erfolg, Heirat, Eigentumskauf und Familiengründung.

Nach erfolgreicher Umsetzung dieser Umst&aum...

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Natürlich übernehmen wir das, was uns vorgelebt wird, was die Gesellschaft von uns erwartet, was unsere Eltern uns vorgelebt haben und folgen diesen ausgetretenen Pfaden.“

Dabei verfolgen die meisten Menschen die äußeren Zielumstände von Partnerschaft, beruflichem Erfolg, Heirat, Eigentumskauf und Familiengründung.

Nach erfolgreicher Umsetzung dieser Umstände stellt sich aber nicht automatisch ein Glücksempfinden ein. Dann suchen wir weiter im Außen nach dieser einen Übung und der Umsetzung weiterer Lebensoptimierungen. All das nutzt aber nichts, wenn wir nicht unsere innere Haltung zu uns selbst verändern. Viele sind in Glaubenssätzen und Erfahrungen verhaftet, die sie bis zu ihrem sechsten Lebensjahr mit auf den Weg bekommen haben und merken gar nicht, wie sehr sie sich damit schaden, bis die große Krise eintritt.

„Ein glückliches Leben ist das Nebenprodukt guter Gewohnheiten.“

Die Veränderungen unserer Gewohnheiten und unseres Selbstbildes sind hier gute Schlüssel, um wirklich nachhaltig etwas zu verändern. Dabei ist es wichtig, sich nicht zu übernehmen und die Dinge kleinteilig runterzuskalieren, so dass wir unsere Vorsätze auch ohne eine hohe Motivation noch erreichen können. Dazu genügt es, mit dem ersten Schritt der Handlungskette zu beginnen und diese dann sukzessive auszubauen. Die eigene innere Haltung zu mir selbst, muss ein Wachstum erlauben.

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John Munich

Wie Musik Deine Glücksgefühle weckt

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Musik! Genau das ist die Berufung von John Munich. Zu Beginn seiner Laufbahn bildete sich John in New York an der Schauspielschule weiter und genoss das Leben abseits seines Bekanntheitsgrades. Nach der abgeschlossenen Ausbildung wurde er für einige deutsche Produktionen gebucht, aber es wollte einfach nicht richtig in Fahrt kommen. So fing er parallel an, als DJ in einem kleinen Musikladen a...

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Musik! Genau das ist die Berufung von John Munich. Zu Beginn seiner Laufbahn bildete sich John in New York an der Schauspielschule weiter und genoss das Leben abseits seines Bekanntheitsgrades. Nach der abgeschlossenen Ausbildung wurde er für einige deutsche Produktionen gebucht, aber es wollte einfach nicht richtig in Fahrt kommen. So fing er parallel an, als DJ in einem kleinen Musikladen aufzulegen. Bald darauf bekam er immer mehr und bessere Tage zugeteilt und dann kamen die Anfragen für Geburtstage, Hochzeiten und andere Events. Gerade frisch verheiratet und Vater in spe, nahm er alles an, was an Aufträgen kam.

Dann fragten auch Eventagenturen, Filmfestspiele, Premieren und andere größere Events an.

John Munich hat ein Gefühl dafür, was die Leute bewegt, ihnen gute Laune bringt und sie auf die Tanzfläche holt.

In der Pandemie hat er sein Talent und die Zeit genutzt, um den Leuten, mit einer Stunde Musik in der Woche, gute Stimmung nach Hause zu bringen. Das hat ihn glücklich gemacht, weil er innerhalb seines Wirkungskreises aktiv etwas tun konnte, um Menschen zu helfen.

Die Zuhörer haben es ihm mit positivem Feedback rückgemeldet.

„Was du positiv rausgibst im Leben, kommt auch wieder zu dir zurück.“

Das Glück hat John Munich immer eingeladen, es als solches erkannt und willkommen geheißen. Die Visualisierungen dazu kommen ihm bei regelmäßigen intensiven Saunagängen. In der meditativen Entspannung, nach dem Saunagang und der Abkühlung, hat er sich alles, was er wollte, immer visualisiert und es ist danach immer eingetreten.

An der heutigen Zeit gefällt ihm nicht, dass viele keine Geduld mehr haben. Die Jugend hat größtenteils nur noch eine Aufmerksamkeitsspanne von 30 – 60 Sekunden, bevor etwas wieder achtlos weggeswiped wird. Auch in der Liebe beobachtet er, dass die meisten Menschen keine Geduld und Ausdauer mehr aufbringen, oder bereit sind in eine Beziehung zu investieren, um sie in die nächste Ebene zu heben.

Die Werte, die er seinen Kindern vorlebt, sind Pünktlichkeit, Disziplin und Ehrlichkeit.

Genau mit dieser Ehrlichkeit, auch zu sich selbst, hat er seine Berufung gefunden, die Menschen mit positiver Musik in die Emotion zu bringen.

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Christine Dohler

Wie dich Rituale stärken können

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Christine Dohler hatte mit Ende zwanzig beruflich alles erreicht, was sie sich vorgestellt hatte. Sie war Journalistin und schrieb über Themen, die ihr grundsätzlich gefielen. Aber im Hamsterrad angekommen war sie, wie viele, nur am Arbeiten. Die Stimme aus ihren Kindheitstagen, die ihr intuitiv sagt, was jetzt gut für sie wäre, war ziemlich leise geworden.

Sie beschloss ins Ko...

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Christine Dohler hatte mit Ende zwanzig beruflich alles erreicht, was sie sich vorgestellt hatte. Sie war Journalistin und schrieb über Themen, die ihr grundsätzlich gefielen. Aber im Hamsterrad angekommen war sie, wie viele, nur am Arbeiten. Die Stimme aus ihren Kindheitstagen, die ihr intuitiv sagt, was jetzt gut für sie wäre, war ziemlich leise geworden.

Sie beschloss ins Koster zu gehen, um meditieren zu lernen. Anfangs folgte sie dort dem System der Zen-Meditation, machte darin auch ihren Trainerschein. Später wollte sie mehr aus sich heraus lernen - abseits von Systemen rein intuitiv.

Ihre Festanstellung kündigte sie und schreibt bis heute freiberuflich und ihre eigenen Bücher. In ihren Büchern fasst sie ihre persönlichen Erfahrungen zusammen und möchte so Inspiration für andere sein.

Den Tag immer mit sich selbst beginnen und den Dingen, die einem selbst guttun. Zum Beispiel: Meditieren, sich bewegen, Journaling oder etwas Inspirierendes lesen.

Dinge, die man sowieso tut, wie eincremen, anziehen, waschen, etc. sollte man mit einer Intuition und einer gewissen Bewusstheit machen, sie ritualisieren.

Versuche der Freude im Leben zu folgen, sich mit Menschen umgeben, die gleichgesinnt und wohlgesonnen sind und mit der Haltung durchs Leben gehen, dass es leicht sein darf.

Sich selbst erlauben authentisch zu sein und Dinge anders, als vorgelebt zu machen.

„Wenn ich nicht in der Freude bin, läuft mein Leben nicht im Flow.“

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9. Glückstag - 28. März.

Kaja Andrea Otto

Wie du in den natürlichen Rhythmus kommst

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Kaja Andrea Otto hat die Energie ihrer Ahnen als Kind immer um sich gespürt und wahrgenommen, bis sie in die Schule kam. Sie war als einzige nicht christlich getauft und es wurde gesagt, dass Gott nur die liebe, die es sind. So geriet sie in den Konflikt und wollte auch getauft werden. Ihre Mutter war sehr spirituell und verwundert über ihren Wunsch, ließ sie aber gewähren. Di...

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Kaja Andrea Otto hat die Energie ihrer Ahnen als Kind immer um sich gespürt und wahrgenommen, bis sie in die Schule kam. Sie war als einzige nicht christlich getauft und es wurde gesagt, dass Gott nur die liebe, die es sind. So geriet sie in den Konflikt und wollte auch getauft werden. Ihre Mutter war sehr spirituell und verwundert über ihren Wunsch, ließ sie aber gewähren. Dies war das erste Mal, dass sie diesen Konflikt spürte von ihrer Spiritualität und dem weltlichen System.

„Ich erlaube mir, unabhängig von dem was das System sagt, dass beides zusammengeht. Business und Spiritualität und Weltlichkeit und Spiritualität. Sichtbar und nicht sichtbar und dann sind die Ahnen wiedergekommen.“

Dieser Konflikt wiederholte sich mehrmals in ihrem Leben und immer dann, wenn sie ihrer Intuition traute, spürte sie ihre Ahnen wieder um sich herum.

Dem Weg der eigenen inneren Intuition zu vertrauen ist schwierig, denn es verlangt aus dem System des ‚Normalen‘ auszusteigen und sich ein Stück weit auch, gegen die Regeln der Gemeinschaft zu stellen. Unser Körper ist der Repräsentant unserer Ahnen. In ihm sind alle Informationen der letzten Generationen zellulär gespeichert. Wenn man sich nun einmal überlegt, was vor ein bis zwei Generationen noch normal war und was heute normal ist, wird einem schnell klar, dass vieles an gespeicherten Programmen heute nicht mehr dienlich ist.

Gerade die Generationen der jüngsten Vergangenheit haben Kriege, Hungersnöte und vieles mehr erlebt.

Diese Programme können, den Ahnen gegenüber wertschätzend, aufgelöst werden.

„Wo kommt das her? Macht das Sinn? Wem gehört das eigentlich? Kann ich es gehen lassen?“

„Hinter dem Trauma liegt die Weisheit und die Kraft.“

Diese wertschätzende Auflösung bringt einem selbstbestimmte Handlungssouveränität.

Am leichtesten lässt sich ein ‚altes Programm‘ entlarven, wenn man eine Veränderung kognitiv schon gemacht hat, aber der Körper einen an der Umsetzung hindert.

„Souveränität. Ich traue mir. Ich traue meinem Weg. Ich traue meiner Intuition und ich vertraue mir, dass bedeutet eben auch, dass ich das, was ich sage, was ich machen möchte, wirklich einfach tue und dann merkt mein System, sie probiert es wenigstens aus und dann können wir den nächsten Schritt gehen.“

Dies ist die erste Generation von Frauen, die ihre Geschichte selbst schreiben kann. Das ist eine Einladung und auch eine Verantwortung. Und weil es die Erste ist, fehlen noch die Vorbilder von femininem Leadership. Kaja Ottos‘ klare Vision dazu ist, dass femininer Leadership inklusiv ist. Inklusiv in Bezug auf die Führungsverantwortung für die, die geführt werden, denn dabei ginge es nicht mehr um die Führende allein, sondern um alle. Es ginge nicht mehr um die Maximierung von Wohlstand, sondern die Vision dahinter, in Gemeinschaft und Sisterhood zu agieren und die Konkurrenz Idee gehen zu lassen.

Dies beinhaltet für Kaja Otto auch, dass wir wieder nach dem Zyklus unserer Natur leben und nicht dagegen. Gerade zum Beispiel die Zeit vor Weihnachten ist eine Zeit, der inneren Einkehr, der Ruhe und der kurzen Tage und im Rahmen der Wirtschaft betreibt die ganze westliche Kultur einen Jahresendspurt. So wider die menschliche Natur zu leben, kann nicht förderlich sein. Eine Hilfe zur Annäherung kann die Schaffung von Ritualen sein.

„Zeremonien sind die Momente, wo unsere Seele ein zu Hause findet.“

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Barbara Pachl-Eberhart

Hoffnung geben - ganz gleich wie schwer das Leben ist

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Barbara hatte vor zwölf Jahren naives Glück in Form von einer Arbeit, die sie gern tat und die sehr sinnstiftend war. Sie war Clown und munterte Kinder in Krankenhäusern auf.

Dies tat sie zusammen mit ihrem Mann, der auch Clown war. Und dann waren da noch ihre zwei Kinder. Barbara hatte Bilderbuchglück.

Dann kam der Wendepunkt. Barbara war beim Einkaufen. Ihr Mann war mit den...

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Barbara hatte vor zwölf Jahren naives Glück in Form von einer Arbeit, die sie gern tat und die sehr sinnstiftend war. Sie war Clown und munterte Kinder in Krankenhäusern auf.

Dies tat sie zusammen mit ihrem Mann, der auch Clown war. Und dann waren da noch ihre zwei Kinder. Barbara hatte Bilderbuchglück.

Dann kam der Wendepunkt. Barbara war beim Einkaufen. Ihr Mann war mit den zwei Kindern im Clownsbus unterwegs. Er übersah an einem unbeschrankten Bahnübergang das Stoppschild und ein Zug erfasste den Bus. Ihr Mann war sofort tot. Ihre beiden Kinder lagen noch drei und vier Tage im Krankenhaus. Der Junge war bereits hirntot und Barbara nutzte die Tage, an denen sein Herz noch schlug, zum Abschied. Bei der Tochter war der Ausgang der Geschichte noch ungewiss.

Dies brachte Barbara dazu, dass sie noch das Gefühl hatte etwas tun zu müssen. Unter anderem sprach sie mit ihr im Spazieren gehen und erzählte ihrem Mädchen in Gedanken, dass das Leben so schön ist und während sie dies ständig wiederholte, war es mit einem Mal so, als würde ihre Tochter ihr sagen:

„Ja das Leben ist so schön, es ist sogar schön, wenn ich gehe, weil alles was du mir jetzt aufgezählt hast, ist Teil des Lebens und nicht Teil, dass ich am Leben bin.“

Mit diesem Erlebnis konnte Barbara sich etwas loslösen, sich auf ein tieferes Fundament besinnen und etwas loslassen - Ihrer Tochter einen guten Weg wünschen, egal wohin.

„Was Glück überhaupt bedeuten kann, wenn es sich loslöst von ganz konkreten äußeren Glücksfaktoren.“

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Ralf Bihlmaier

Wie man in die Resonanz von Glück kommt

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Ralf Bihlmaier wuchs als Arbeiterkind auf, geprägt von der Hochkonjunktur des Kapitalismus. Wichtige Werte dieser Zeit waren es, gut in der Schule zu lernen (was ihm nicht gelang, denn das Schulsystem und Wissen entsprach nicht seinem Lerntyp und er erreichte keinen Schulabschluss) und durch viel Leistung Geld zu verdienen, um ein Sicherheitsgefühl herzustellen und Minderwertigkeitskompl...

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Ralf Bihlmaier wuchs als Arbeiterkind auf, geprägt von der Hochkonjunktur des Kapitalismus. Wichtige Werte dieser Zeit waren es, gut in der Schule zu lernen (was ihm nicht gelang, denn das Schulsystem und Wissen entsprach nicht seinem Lerntyp und er erreichte keinen Schulabschluss) und durch viel Leistung Geld zu verdienen, um ein Sicherheitsgefühl herzustellen und Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren.

Im Jahr 1996 scheiterte er mit diesem Weg in allen Lebensbereichen. Seine Ehe war gescheitert, die Firma in Konkurs, das elterliche Haus gehörte fast der Bank und er erlitt einen Herzinfarkt. Er hatte in allen Bereichen nie „nein“ sagen können und damit ein Leben, dass er in keinster Weise so führen wollte.

So sehr er es auch versuchte, den Erfolg mit den alten Mechanismen wieder herzustellen, es gelang ihm einfach nicht mehr.

1997 traf er seinen Lehrmeister, der ihm das Meditieren beibrachte. Die inneren Widerstände gegen das Meditieren konnte er nur überwinden, weil er wusste, dass es egal war, was er sonst versuchte, es klappte ja doch nicht.

Er meditierte jeden Tag.

„Wir identifizieren uns über das Denken, aber wir müssten uns über unsere Gefühle identifizieren, denn unsere Gefühle denken uns.“

Nach zehn Jahren hatte er alle Puzzleteile zusammen, erkannte seine Ängste, die darüber liegenden Vermeidungsstrategien, Muster und Prägungen und hatte die Methoden gefunden, sie zu verändern und aufzulösen. An diesem Punkt hat sich sein Leben um 180 Grad gedreht.

Die wichtigste Voraussetzung dazu ist es, sein Bewusstsein zu entwickeln. Dies ist die wichtigste Zeit, denn je mehr Bewusstseinsarbeit geschieht, umso weniger muss man im Außen aktiv tun.

Die Schlüsselfunktion hierbei hat unser limbisches System, was Negatives vermeiden und Positives erreichen will. Unseren Verstand müssen wir nutzen, um unsere Gefühle zu erkennen und zu beobachten. In einer Meditation sollten wir Fragen formulieren, die das limbische System an triggern und den körperlichen Sitz einer Emotion beobachten, wenn wir Fragen stellen. Zu den Fragen gehören: Wo ist das Gefühl? Was hat das mit mir zu tun? Worum geht es wirklich?

Während wir diese Fragen stellen, verändert sich die körperliche Position der Emotion und gibt uns Aufschluss darüber, was dahintersteckt. Es gibt 118 Gefühle und Potentiale, die ihren Sitz an verschiedenen Körperstellen haben. Angespannte / verspannte Muskeln sind nicht in ihrem Potential und können vom Bewusstsein auch nicht erreicht werden. Wenn wir dort Entspannung erzeugen, kommen wir ins Potential.

„Wir sind, was wir denken. Wir sind die Schöpfer unseres Lebens.“

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10. Glückstag - 29. März.

Marie Amière

Authentisch sein, um glücklich zu werden

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Marie Amiere ist das passiert von dem viele junge Mädchen träumen. Sie wurde mit nur 14 Jahren auf der Straße von einem Fotografen angesprochen, ob sie an einer Modeschau teilnehmen wolle. Das war der Startschuss ihrer Modelkarriere. Es folgten Shootings und Reisen nach Miami, New York, Mailand, ... . Mit 17 Jahren arbeitete sie für eine der renommiertesten Modelagenturen. Ihr...

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Marie Amiere ist das passiert von dem viele junge Mädchen träumen. Sie wurde mit nur 14 Jahren auf der Straße von einem Fotografen angesprochen, ob sie an einer Modeschau teilnehmen wolle. Das war der Startschuss ihrer Modelkarriere. Es folgten Shootings und Reisen nach Miami, New York, Mailand, ... . Mit 17 Jahren arbeitete sie für eine der renommiertesten Modelagenturen. Ihre Mutter unterstütze sie dabei immer und ließ sie gewähren und ihre Pläne verwirklichen.

Bereits mit 18 Jahren erkannte Marie Amiere, dass diese Glamourwelt natürlich schön war, ihre Vorzüge hatte, aber eben auch, warum sie diesen Weg einschlug und nicht den, der ihrer ursprünglichen Planung entsprach. Ursprünglich hatte sie mit neun Jahren beschlossen, Pädagogin zu werden. Schon damals hatte sie viel gelesen unter anderem das Buch ‚Bo und die anderen‘, indem es um Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten ging. Das hatte sie berührt und diesen Berufswunsch hervorgebracht – aber Marie Amiere war es eben auch klar, dass dies bedeutet hätte, sich mit den eigenen Gefühlen auseinander setzen zu müssen und davor hatte sie doch noch zu große Scheu.

Bis dato hatte sie schon eine bewegte Zeit, denn sie wuchs ohne ihren Vater auf, der die Familie verlassen hatte als sie ein Jahr alt war. Als sozial Schwächere lebten sie alle im Berliner Plattenbau, indem sich auch viel Unschönes zugetragen hatte.

Daher kam ihr diese Glamourwelt doch ziemlich entgegen, um erst einmal an anderes zu denken. Vor elf Jahren, als Marie Amiere 30 Jahre alt war, starb ihre Mutter an Krebs. Marie Amiere stürzte sich danach noch mehr in die Arbeit und das Hamsterrad, so dass sie nicht mal mehr ihre Koffer verschloss.

Ihr Körper signalisierte ihr mit plötzlichem Haarausfall, für den es weder eine schulmedizinische noch eine alternativmedizinische Erklärung gab, dass sie so nicht weitermachen konnte. Sie gestand sich ein, dass ihr die Sinnhaftigkeit des Lebens abhandengekommen war und sie sich die Frage ‚Wofür mache ich das eigentlich noch alles?‘ nicht beantworten konnte.

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Saina Bayatpour

Wie du jeden Wendepunkt zur Glücksquelle machst

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Saina‘s Mutter war im Iran eine bekannte Journalistin. Allerdings herrschte zu dieser Zeit der Iran / Irak Krieg. Sainas‘ Bruder sollte als Soldat eingezogen werden. Als komplette Familie durfte man das Land nicht verlassen. So wanderte ihre Mutter (damals 35 Jahre) allein mit beiden Kindern nach Deutschland aus. Später arbeitete sie in vier Jobs und vermittelte ihren Kindern, was...

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Saina‘s Mutter war im Iran eine bekannte Journalistin. Allerdings herrschte zu dieser Zeit der Iran / Irak Krieg. Sainas‘ Bruder sollte als Soldat eingezogen werden. Als komplette Familie durfte man das Land nicht verlassen. So wanderte ihre Mutter (damals 35 Jahre) allein mit beiden Kindern nach Deutschland aus. Später arbeitete sie in vier Jobs und vermittelte ihren Kindern, was immer sie wollen, würden sie auch schaffen, indem sie Wege finden, es zu erreichen.

„Wenn Du Sterne anfassen willst, schaffst Du es.“

Trotzdem hatte Saina einen Kulturschock. Es war alles neu und sie gehörte nirgends richtig dazu. Dieses Dilemma fußte dann in einem willensstarken Entschluss.

„Ich muss was werden, ich muss was erreichen.“

Also machte Saina Abitur, danach studierte sie und jobbte in einer Werbeagentur. Noch während des Examens stolperte sie in ihre erste Selbstständigkeit, gründete eine eigene Werbeagentur und veranstaltete Events für ihren Kunden, während sie ihre Magisterarbeit schrieb. Sie machte ihren Abschluss und hatte gleichzeitig ein Unternehmen mit Angestellten. Damals war sie 28 Jahre alt.

Dem folgte ein weiteres Networking Unternehmen, da sie Menschen miteinander verbinden wollte. Saina hörte aber danach nicht auf. Alles worin sie einen Bedarf sah, aber kein Unternehmen, gründete sie selbst, so dass sie am Ende in acht Firmen beteiligte Gesellschafterin war. So floss jede Ersparnis in die nächste Unternehmung. Saina hatte kein Privatleben und reiste durch die Zeitzonen, bis der Burnout kam. Sie brauchte zwei Jahre, um gesund zu werden, dabei reduzierte sie ihre Beteiligungen auf drei Unternehmen.

Aber Glück fühlte sie trotzdem nicht.

Dann kam Corona.

In vier Monaten fiel ihr Umsatz von Millionenhöhe auf wenige tausend. Sie musste etliche Mitarbeiter*innen kündigen. Dann kündigte ausgerechnet noch die Mitarbeiterin von sich aus, die Saina als Unternehmenspartnerin die größte Stütze war. Es folgte abermals ein Zusammenbruch, aus dem heraus sie sich dann endlich mit 40 Jahren neu erfinden konnte.

„Vertraue dir selbst, dann kannst du dem Leben vertrauen.“

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Marc Grewohl

Erkenne, was Menschen ohne Worte sagen

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Marc Grewohl hat es schon in seiner Jugend genossen, Menschen in Cafés zu beobachten. Von dem Moment an, bei dem sie sich setzen, ihr Gespräch beginnen, ihre Bestellung aufgeben… Diese Handlungen hat er dann analysiert, auch gerade dahingehend, ob sich im Laufe des Aufenthaltes etwas verändert hat. Dieses Feld hat ihn so sehr interessiert, dass er neben seinem Beruf als Hei...

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Marc Grewohl hat es schon in seiner Jugend genossen, Menschen in Cafés zu beobachten. Von dem Moment an, bei dem sie sich setzen, ihr Gespräch beginnen, ihre Bestellung aufgeben… Diese Handlungen hat er dann analysiert, auch gerade dahingehend, ob sich im Laufe des Aufenthaltes etwas verändert hat. Dieses Feld hat ihn so sehr interessiert, dass er neben seinem Beruf als Heilpraktiker auch Körperdolmetscher ist. Beides ergänzt sich ganz wundervoll.

Es geht ihm dabei vor allem um mehr Verständnis für sich selbst und sein Gegenüber. So kann man bessere Beziehungen haben zu sich und anderen.

Durch ein besseres Verständnis hat man auch eine erfolgreichere Kommunikation privat und beruflich.

Für seine Betrachtungen ist es wichtig, die Gesamtheit von Kontext, zwischenmenschlicher Beziehung, Verbalem und Nonverbalem und die Kongruenz der einzelnen Felder zu berücksichtigen. Damit beginnt dann seine Analyse.

Gerade in sensiblen Berufsfeldern, wie beispielsweise der Polizei, ist es wichtig, Kenntnisse über das Körperdolmetschen zu haben, sowohl für die eigenen Beobachtungen, als auch für die eigene Aussendung von Signalen.

Einiges der eigenen Signale bringt man von Natur aus mit, wie genetische Komponenten vieler Generationen, andere sind eher aus der Prägung mit den Bezugspersonen entstanden.

Es hilft einfach jedem ungemein, zu verstehen was er ist, welche Anlagen er mitbringt und was er daraus machen kann. Vergleiche mit anderen sind da eher ungeeignet, weil sie eine andere Startposition haben und diesem Vergleich dann dennoch nachzueifern bringt nur Hektik und Frust in das eigene Leben.

„Immer wieder diesen Blick auf das Konstruktiven lenken. ‚Wo ist das Potential?‘ ‚Wo sind meine Stärken?‘ ‚Wo hab‘ ich denn meine Fähigkeiten?‘ Um dann eben auch die Lebensbereiche für sich zu finden, mit denen ich in Resonanz gehe und dann eine Basis des Glücksgefühls zu entwickeln, um dann eben in weitere Bereiche des Lebens gehen zu können, die zu mir passen.“

Marc Grewohl nutzt außerdem die Antlitz Diagnose. Diese schaut, wo im Gesicht besondere Auffälligkeiten zu verzeichnen sind. Da das Gesicht in Zonen für die einzelnen Organe unterteilt ist, kann man die Zonen mit Auffälligkeiten den Organen zuordnen und erhält einen Hinweis darauf, wo im Körper etwas nicht im Gleichgewicht ist.

So ist die Zone um den Mund herum dem Darm zuzuordnen, die um die Nase den Bronchien und der Lunge und so weiter.

Auch Piercings sind ein Ausdruck von einem Zonenungleichgewicht, zu dem Zeitpunkt, an dem man sie hat machen lassen.

Die Faltenbildung in bestimmten Zonen ist symbolisch dafür, wo man sich über seine Anlage hinaus mit etwas auseinandergesetzt hat, und markiert eine Erfahrung, die man sich im Leben zu eigen gemacht hat.

Rückblickend kann Marc Grewohl auch sagen, dass die Krisen und Schicksalsschläge die Menschen immer am weitesten gebracht haben und man in ihnen sich die Hoffnung auf den positiven Anteil darin bewahren sollte.

Außerdem sollte man sich selbst darin immer ein guter Freund / gute Freundin sein und motivierend zu sich selbst sprechen.

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Lucas Buchholz

Was wir von den Kogi-Indianern lernen können

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Lucas erhielt eine Einladung vom Volke der Kogi und folgte ihr. Sie leben in Kolumbinien. Die Kogi sind nie kolonialisiert worden und daher noch nahe an ihren Ursprüngen.

„Sie haben mir mehr über mich selbst, unsere westliche Kultur gezeigt, als über die Kogi.“

Sie haben kein Geld, keine direkte Führung, keine Gesetze und kein Wort für Glück.

„Wir...

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Lucas erhielt eine Einladung vom Volke der Kogi und folgte ihr. Sie leben in Kolumbinien. Die Kogi sind nie kolonialisiert worden und daher noch nahe an ihren Ursprüngen.

„Sie haben mir mehr über mich selbst, unsere westliche Kultur gezeigt, als über die Kogi.“

Sie haben kein Geld, keine direkte Führung, keine Gesetze und kein Wort für Glück.

„Wir müssen so viel über das Glück reden, weil wir es nicht haben.“

Die Kogi sind in sich angekommene Menschen. Sie lächeln und lachen nicht übermäßig und dennoch suchen sie nicht ständig irgendwas. Unsere westliche Bevölkerung schon, uns fehlt auch was und obgleich wir nicht wissen was es ist, rennen wir diesem ‚was‘ hinterher.

Die Kogi haben Lucas gebeten ein Buch zu schreiben, indem sie uns etwas mit auf den Weg geben wollen.

„Es gibt eine Logik, der alles hier auf diesem Planeten folgt. In einem Gedanken. Das alles sich zusammensetzt in einem Ökosystem. Das ist das Leben; das das Leben wieder das Leben bewirkt. Das das Fortschreiten der Lebendigkeit wieder geschieht.“

Lucas hat einen 10-jährigen der Kogi gefragt: was willst du mal werden, wenn Du groß bist?

„‘Ich will ein Kogi werden.‘ ‚Was bedeutet das?‘ ‚Kogi bedeutet Mensch. Als Mensch möchte ich gerne Verantwortung übernehmen für mich, für meine Familie, für mein Volk, für mein Territorium und für das, was uns hier hinterlassen worden ist.“

Alles, was wir tun ist ergebnisorientiert. Wenn wir unsere Arbeitswelt betrachten, sind alle Prozesse kleinschrittig zerteilt. Damit ist alles abstrakt. Wir fühlen die Prozesse nicht mehr.

Wir haben uns in Systeme begeben, die unsere Energie binden. Unsere Unzufriedenheit bindet Energie. Jedes unserer Systeme genügt sich selbst und ist abgegrenzt von allem.

Ebenso die Menschen darin.

Bei den Kogis beruht alles auf drei Ebenen: die individuelle, die soziale Gemeinschaft und die Umwelt.

In ihrer Gemeinschaft betreiben sie rhythmisch Gedankenhygiene. Sie offenbaren sich alles, was sie gesagt und gedacht haben. Dabei sind sie sich im Klaren, dass alle diese Gedanken nicht unbedingt etwas mit ihnen selbst zu tun haben. Die Weisen ihres Volkes ordnen in der Abschlussrunde alle Gedanken dorthin, wo sie hingehören, beziehungsweise bedienen sie sich dabei auch ihrer Mythologie.

Viele Gedanken und Emotionen tauchen darin bereits auf, und sind Emotionen ihrer Ahnen. Damit räumen sie allem eine Berechtigung ein, eine Zeit und einen Ort – ohne Bewertung.

Die Mythen, die Anbindung an etwas ist das, was die Kogi nährt. Wir benötigen auch etwas, was uns wieder nährt. Danach suchen wir auch. Einige landen dabei im Extremismus und Fanatismus.

„Wir lösen nicht die Probleme. Wir lösen uns von den Problemen.“

Dadurch, dass jede Familieneinheit für sich sorgt, müssen sie sich nicht anpassen.

„Das, was wir für Individualismus halten ist Anpassung.“

Lucas schwebt vor, das Wissen der Kogis in die Unternehmen zu bringen, denn dort verbringen wir die meiste Zeit. Von dort beginnend würde es sich wieder in unser Leben integrieren. Unsere Technik sollte auf der Bionik basieren, der gleichen Logik folgen, wie die Natur.

„Sich wieder einzulassen, auf den Kontakt mit uns selber. Das wir richtig sind.

Das zu erforschen. Es als Spiel betrachten. Das was möglich ist mit uns, den anderen und der Welt.“

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11. Glückstag - 30. März.

Daniela Hutter

Weiblichkeit als Glücksprinzip

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„Das Glück finden wir auf vielen Wegen. Je nachdem, welche Tür wir zugemacht haben.“

Daniela Hutter kennt es aus der eigenen Erfahrung. Sie steckte in der zweiten Ehe, hatte eine Patchworkfamilie mit dem dritten gemeinsamen Kind und spürte aber, dass sie gerade dabei war, diese zweite Ehe, durch allumgreifende Unzufriedenheit, in den Sand zu setzen. Es war der ideale...

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„Das Glück finden wir auf vielen Wegen. Je nachdem, welche Tür wir zugemacht haben.“

Daniela Hutter kennt es aus der eigenen Erfahrung. Sie steckte in der zweiten Ehe, hatte eine Patchworkfamilie mit dem dritten gemeinsamen Kind und spürte aber, dass sie gerade dabei war, diese zweite Ehe, durch allumgreifende Unzufriedenheit, in den Sand zu setzen. Es war der ideale Anspruch, besonders noch vor 20 Jahren in Tirol, wo sie lebten, dass die Frau sich aufopfernd um die Kinder kümmert und den Mann in der Selbstständigkeit unterstützt.

Daniela Hutter wollte aber nicht in der Unzufriedenheit bleiben.

Klassisch ist es die Frau, die für Mann und die Kinder alles tut, sich selbst dabei vergisst und sich darüber beklagt.

Im modernen Kontext ist es dann die Selbstaufopferung in der beruflichen Karriere, im Perfektionismus - es bekommt eine andere Färbung, in der Frauen entsprechen wollen, Likes einsammeln und über Leistung, Anerkennung bekommen wollen.

Sie landen im Yang Dilemma. Sie können um ihrer selbst willen schlecht stehen und haben sich gänzlich nach außen projiziert.

Bei den meisten Frauen entsteht das Yin Defizit schleichend. Bei vielen sind die ersten Zeichen Frust und Unzufriedenheit - die ‚eigentlich geht’s mir gut‘ Falle. Dabei bleiben sie stets im Tun, bis sie ausbrennen und krank werden.

Sie ging auf die Suche in sich selbst, in Feng-Shui, TCM und vielem mehr und verstand das Prinzip der Balance zwischen der weiblichen Yin Energie und dem in Bewegung setzen der weiblichen Yang Qualität. Zur Entfaltung des Yin ist die Abwesenheit von Ablenkung wichtig.

„Wir Frauen, wir kreieren das Nest, wir kreieren das Miteinander, wir gehen in die Verbindung und das beginnt eben bei dir selbst.“

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Pierre Franckh

Das größte Geheimnis des Glücks

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Pierre Franckh war ein sehr erfolgreicher Schauspieler, aber er war damit nicht glücklich, nicht beseelt.

So fragte er andere, was er tun könnte, um dies zu erreichen und die rieten ihm, noch mehr Preise zu gewinnen und noch mehr Affären zu haben.

Er spürte jedoch, dass es nicht sein Weg zum Glück war. Aber wie war er dann?

Um diese Antwort zu bekommen, zog er sich vier...

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Pierre Franckh war ein sehr erfolgreicher Schauspieler, aber er war damit nicht glücklich, nicht beseelt.

So fragte er andere, was er tun könnte, um dies zu erreichen und die rieten ihm, noch mehr Preise zu gewinnen und noch mehr Affären zu haben.

Er spürte jedoch, dass es nicht sein Weg zum Glück war. Aber wie war er dann?

Um diese Antwort zu bekommen, zog er sich vier Monate komplett zurück in sein zu Hause. Anfangs waren der Gedankenrausch und die Unruhe immens, aber er blieb dabei. Er verzichtete auf künstliches Licht und Strom generell und dachte weiter für sich nach. Je länger er nachdachte, umso mehr kamen die Antworten aus ihm heraus. Er schrieb alle Gedanken auf, notierte sich aus Erinnerungen heraus, was ihn glücklich gemacht hatte. Momente, die er zum Zeitpunkt des Geschehens gar nicht als so glücklich wahrgenommen hatte, da es von tausend unachtsamen Gedanken überlagert gewesen war.

So kam Pierre zum Schreiben und es machte ihn glücklich und zufällig konnte daraus auch eine Berufung werden, mit der er Geld verdiente, wobei das keine zwingende Bedingung sein muss.

Nach zwölf Wochen wusste er ganz klar, wie er weiterleben wollte, auch wenn die Zweifel groß waren, da er seine Komfortzone dazu verlassen musste.

Ab dem Moment, an dem man selbst beseelt ist, kann man die anderen leben lassen, wie sie wollen und die anderen können einen so sein lassen, wie man ist. Dabei ist es wichtig seine Grenzen zu kennen und diese authentisch zu wahren, was nicht bedeutet Hilfe prinzipiell auszuschlagen, es bedeutet nur sie so anzupassen, wie es für einen selbst vertretbar ist.

„Nein - ist das wichtigste JA zu uns selbst.“

„Je mehr wir bewusst sind, ‚Was beseelt mich?‘, umso mehr führen wir automatisch immer mehr in eine Richtung, wo wir wissen, ‚Ich tue mehr Dinge, die mich glücklich machen und lasse die Dinge, die mich unglücklich machen immer mehr weg.‘ Das tun wir automatisch, wenn wir uns mit uns selbst beschäftigen.“

Schreiben ist für Pierre ein Weg, der dorthin führen kann, denn das Schreiben dient der Selbstreflexion und Bewusstwerdung. Beim intuitiven Schreiben werden alle Gedanken ohne Wertung notiert. Schaut man sich diese von mehreren Tagen an, wird man feststellen, wie viel neue Ideen dabei sind und es lässt sich vielleicht ein roter Faden der Intuition erkennen, der zur Berufung führt, denn neue Ideen entstehen in den Pausen.

„Versäumen tun wir ständig was, aber die Frage ist, was möchte ich wirklich wahrnehmen und das ist immer eine ganz bewusste Entscheidung.“

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Dr. Eva Wlodarek

Die “Big 5” des Glücks

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Dr. Eva Wlodarek hat sich der positiven Psychologie schon 1987 in ihrer Doktorarbeit gewidmet. Zur damaligen Zeit war dies noch sehr unpopulär, da beschäftigte sich die Forschung mit Ängsten und Depressionen.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt die Menschen schon seit Jahrausenden.

Dr. Eva Wlodarek selbst erlebte die erste Lebenskrise für ihre Familie und sich mit ...

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Dr. Eva Wlodarek hat sich der positiven Psychologie schon 1987 in ihrer Doktorarbeit gewidmet. Zur damaligen Zeit war dies noch sehr unpopulär, da beschäftigte sich die Forschung mit Ängsten und Depressionen.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt die Menschen schon seit Jahrausenden.

Dr. Eva Wlodarek selbst erlebte die erste Lebenskrise für ihre Familie und sich mit 13 Jahren. Ihre Mutter hatte noch einmal ein Mädchen zur Welt gebracht. Mit neun Monaten stellte der Kinderarzt die Behinderung mit Down Syndrom bei ihr fest. Dies veränderte die Familie. Nach dem traurigen Schock haben alle aus der Familie das Beste daraus gemacht.

Der Vater war Pastor und seine Predigten erhielten mehr Tiefe. Die Mutter engagierte sich in der Lebenshilfe. In Dr. Eva Wlodarek weckte es den Wunsch Psychologie zu studieren, weil sie dachte, sie könne der Schwester damit helfen.

Diese ganze Gegebenheit ließ sie schon früh ein Krisenverständnis entwickeln, dass dies Herausforderungen sind, die einen Motor der Entwicklung antreiben.

Der weitere Weg von Dr. Eva Wlodarek war ein Philosophie und Germanistik Studium. Im Referendariat merkte sie dann, dass dies nicht das war, was sie wollte.

Das zweite Studium der Psychologie finanzierte sie sich komplett selbst. Sie machte dazu jeden Job, den sie bekommen konnte, aber sie wusste ja, wofür sie es tat. Da schon einige Schreibarbeiten dabei waren, wurde sie von der Zeitschrift Brigitte entdeckt und sie durfte dann Artikel für Brigitte schreiben. Nach einem Jahr konnte sie dann aber erkennen, dass dieser Job sie nicht erfüllte und kündigte sofort. Am selben Tag rief eine gut bekannte Psychologin an, dass in ihrer Gemeinschaftspraxis kurzfristig wer benötigt wurde. Diese Jobangebot nahm Dr. Eva Wlodarek dann gerne an.

Heute ist Dr. Eva Wlodarek wie ein Kleeblatt aufgestellt. Ihr Stiel, ihre Leidenschaft ist die Psychologie. Die vier Blätter stehen für die Zeitschriften, für die sie Artikel schreibt, die Bücher darüber, wie man sein Leben besser gestalten kann, Seminare dazu und YouTube Videos, auf denen sie ihr Wissen teilt und anderen Hilfestellungen geben möchte.

Die Botschaft von Dr. Eva Wlodarek ist es, ehrlich zu sich zu sein, für sich einzustehen und dem Leben zu vertrauen. Wenn man dem nachgeht, was richtig für einen ist, wird das Leben einem mit Rückenwind entgegenkommen.

Dabei gibt es für alle Dinge zwei Anzeichen, macht es eine Freude, was man tut und fällt es einem leicht. Wenn es mir leichter fällt als anderen, ist das mein Talent.

Es ist nie zu spät.

„Man kann es ändern. Wir sind lebenslang lernfähig, wenn wir es wollen, können wir ganz viel verändern.“

Dr. Eva Wlodareks‘ lernbare Glückskompetenzen:

Entfalte dein Talent und deine Bestimmung. Richte dein Leben niemals nur auf Sicherheit. „Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides.“

Vergleiche nur produktiv. Schaue dir Dinge nur ab, als Vorbild. Wenn Neid dabei aufkommt, betrachte die komplette Person, ihr komplettes Leben und frage dich, ob du wirklich alles von ihr gegen deins eintauschen wollen würdest. Frage dich, wo bin ich weitergekommen, wo stand ich noch vor einem Jahr und wo heute?

Sei großzügig, gib alles weiter du hast, was du weißt. Wenn jeder etwas weitergibt, wird die Welt besser.

Konzentriere dich auf Dankbarkeit und damit auf Fülle. Führe ein Tagebuch dazu.

Dem Leben vertrauen. Vertraue darauf, dass Krisen ihren Sinn haben und gehe nicht in den Widerstand, sondern nehme an, was ist und führe dir deine Möglichkeiten dazu vor Augen.

„Wenn wir unsere Gedanken ändern können, dann ändert sich unser Weltbild und dann ändert sich auch unser Leben.“

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Kurt Tepperwein

Glück ist die Zielgerade, die durchs Leben führt

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„Ich bin ein vollkommener Meister, der sich gerade erinnert.“

Betrachten wir das ganze einmal von der sprachlichen Seite.

Ich bin nicht mein Körper.

Ich bin nicht mein Verstand.

Ich bin nicht meine Persönlichkeit.

Sondern…

Ich habe einen Körper.

Ich habe einen Verstand.

Ich habe eine Persönlichkeit.

Alles was ich habe, kann ich nicht s...

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„Ich bin ein vollkommener Meister, der sich gerade erinnert.“

Betrachten wir das ganze einmal von der sprachlichen Seite.

Ich bin nicht mein Körper.

Ich bin nicht mein Verstand.

Ich bin nicht meine Persönlichkeit.

Sondern…

Ich habe einen Körper.

Ich habe einen Verstand.

Ich habe eine Persönlichkeit.

Alles was ich habe, kann ich nicht sein.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit verlagern, und uns beobachtend hinter unseren Körper stellen, schauen wir unserem Körper beim Leben zu. Wenn ich das bewusst mache, komme ich vom Denken in die Wahrnehmung.

„Die meisten erleben sich als Mensch. Das ist nicht wahr. Wir sind der, der schon war, lange bevor es diesen Körper gab, diesen Verstand, diese Persönlichkeit gab, haben wir uns entschieden, die Schule des Lebens zu besuchen.

Mit einer bestimmten Lebensabsicht. Wir sind hier nur vorübergehend zu Gast, weil wir in einer materiellen Welt natürlich ein Instrument brauchen. Wir sind reine Energie, aber solange wir in einer materiellen Welt sind, brauchen wir einen materielles Erfahrungsinstrument. Aber wir sollten uns nicht mit unserer Schuluniform identifizieren.“

Das ist die Selbstillusion mit der Identifikation des Ichs. Das Ich hat Probleme, Ängste, Sorgen, Stress, will viel Geld, Urlaub, Lob und Anerkennung. In dieser Erlebniswelt sind die Probleme nicht alle lösbar. Das Selbst interessiert sich für so etwas nicht. Es hat keine Probleme und Ziele. Für das Selbst sind das alles nur Aufgaben, die im Jetzt zu lösen sind.

Es sind alles nur Chancen zum Besseren, um Erfahrungen zu sammeln und die Lebensabsicht zu erfüllen.

Wenn ich zu mir selbst erwache, wenn ich meine Lebensabsicht erkenne und verwirkliche, dann habe ich mich selbst glücklich gemacht.

Dann bin ich dankbar für alle Erfahrungen, für das Geschenk Leben und für das bewusste Erleben meiner natürlichen Vollkommenheit.

Denn das Selbst ist vollkommen, es kommt aus einer vollkommenen Welt. Allerdings brauche ich ein unvollkommenes Ich und eine unvollkommene Welt, um das erkennen zu können.

Wir haben einen vollkommenen Geistkörper aus Energie, sind ewig und ein ungetrennter Teil des Ursprungs. Wir müssen uns nur erinnern und unsere Beobachterrolle bewusst einnehmen und erleben. Das ist Glück.

Wenn wir zu unserem Selbst erwacht sind, sind wir mit unserem vollkommenen Geistkörper verbunden, und treffen die richtigen Entscheidungen, ziehen die richtigen Menschen in unser Leben, dann brauchen wir keine Umwege. Wir müssen diesen Platz nur einnehmen, und nach innen schauen. Das worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wissen wir und damit wissen wir alles, was wir im Jetzt brauchen. Das ist wahre Glückseligkeit und geht einher mit dem Gesetz der Resonanz.

Wenn wir erwacht hier ankämen, würden wir uns auf diese Unvollkommenheit gar nicht erst einlassen und unsere Erfahrungen nicht machen.

„Jetzt bin ich im Spiel des Lebens angekommen. Jetzt kenne ich die Spielregeln.“

Unsere Welt kann nicht verbessert werden. Sie ist ein Spiegelbild unseres kollektiven unvollkommenen Bewusstseins und weder gut noch schlecht, weil es ein Spiegelbild ist.

Es ist nicht unsere Aufgabe, das kollektive Bewusstsein zu verändern unsere Lebensaufgabe ist es, zu unserem Selbst zu erwachen.

„Das Beste für die Welt ist, wenn ich meine Aufgabe löse.“

Die wahre Glückseligkeit ist damit für jeden etwas anderes und will klar formuliert werden.

Glück ist ein Zustand und kann von meinem Selbst verursacht werden.

Erinnere dich und wach auf.

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