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Unser Programm:

1. Glückstag - 20. März.

Prof. Dr. Gerald Hüther

Macht die Wahrung der Würde glücklich?

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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das klingt sehr kompliziert. Was ist überhaupt Würde? Und was ist, wenn sich jemand seiner eigenen Würde nie bewusst geworden ist? Kann der dann überhaupt auf die Würde von anderen aufpassen? Und allen Wesen wird sie auch nicht zugeschrieben. Da gehören Pflanzen und Tiere nicht dazu.

Wir sind lebendige Subjekte, keine toten Objekte. Das klingt sehr ...

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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das klingt sehr kompliziert. Was ist überhaupt Würde? Und was ist, wenn sich jemand seiner eigenen Würde nie bewusst geworden ist? Kann der dann überhaupt auf die Würde von anderen aufpassen? Und allen Wesen wird sie auch nicht zugeschrieben. Da gehören Pflanzen und Tiere nicht dazu.

Wir sind lebendige Subjekte, keine toten Objekte. Das klingt sehr abstrakt.

Es soll umschreiben, dass wir gestalterisch in die Welt eingreifen können und nicht herumgeschoben werden müssen.

„Als Kinder kommen wir richtig auf die Welt. Weil in einer gewissen Weise, ist das in einem Kind angelegt. Wenn etwas nicht passt, schreit das Kind. Da ist ein tiefes inneres Bewusstsein des Kindes, was es braucht damit es ihm gut geht. Wenn wir auf dieser Stufe stehen bleiben, und uns nicht selbst bewusstwerden, was wir brauchen damit es uns gut geht, dann kann man mit uns machen, was man will. Dann brüllen wir immer nur rum und beschuldigen andere.“

Bislang ist es so, dass unsere Würde erst verletzt werden muss, damit eine hinreichende Abweichung von unserer Erwartung, uns vielleicht darauf aufmerksam macht, dass wir sie haben.

„Du könntest auch einfach etwas liebevoller zu dir selbst sein. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren nur zu entscheiden.“

Lösungen zur Bedürfnisbefriedigung verknüpfen sich in unserem Gehirn.

Viele von uns haben Lösungen gefunden, ihre lebendigen Bedürfnisse zu unterdrücken, weil das ursprüngliche Bedürfnis einen Schmerz zur Folge hatte.

Diese ursprünglichen Bedürfnisse werden nur entwickelt, wenn es danach deutlich angenehmer für sie ist als der vorhergehende Lösungsweg. Nur dann findet eine neue Verschaltung im Gehirn statt.

Coaches, Psychologen und ein helfendes soziales Umfeld können dazu einladen, wieder mit diesen Bedürfnissen in Berührung zu kommen. Die lebendige Natur hilft uns, mit dieser lebendigen Natur wieder in Kontakt zu kommen. Auch ein Arzt kann uns nicht heilen, er kann nur die Rahmenbedingungen schaffen, dass unser Körper seine Selbstheilungsprozesse aktiviert.

In der aktuellen globalen Herausforderung sind viele mit unseren Kindern nicht empathisch genug. Ein Jahr für uns, ist für sie wie zehn. Viele loben sie, dass sie die Regeln besser befolgen als wir Erwachsenen. „Das Kind muss das Bedürfnis der Oma nah zu sein unterdrücken, Gemeinsames unterdrücken, alle lebendigen Bedürfnisse unterdrücken.“

Das machen sie solange bis eine hemmende Verschaltung im Gehirn angelegt ist, damit der Schmerz aufhört. Wie man diese Lebendigkeit irgendwann mal wieder in Gang bringt, darüber macht sich aktuell kaum einer Gedanken.

Die Probleme unserer Gesellschaft waren schon vorher da, sie werden nun noch deutlicher. Unsere Schulen sind Einrichtungen in denen Kinder ihre Freude am Lernen verlieren.

Unsere Altersheime sind Sterbeeinrichtungen.

Unsere Ersatzbefriedigungswünsche führen uns nicht ins Glück.

Die Maßnahmen in der globalen Herausforderung, sind Maßnahmen der Angst und Kontrolle. Sie sind lebensverneinend. Wir können etwas lebendiges nicht kontrollieren.

„20% unseres Genoms haben uns Viren geschenkt.“

Wenn wir den Gedanken einmal umdrehen, es ist so, dass wir unsere Verschaltungen in unserem Gehirn selbst beeinflussen können. Wir können es autonom gestalten.

Sind wir liebevoll mit uns, mögen wir uns wieder und kommen in unsere Kraft. Dann sind wir nicht mehr bedürftig und können liebevoll zu allen Wesen sein. Dann wäre die Liebe der Motor und nicht mehr die Angst.

„Ich verbinde mich erstmal wieder mit mir selbst. Wenn ich nicht mit mir selbst und meinen Bedürfnissenn verbunden bin, dann kann ich nur schaden in der Welt anrichten. Wer soll sich in der Gespaltenheit mit mir verbinden? Erstmal wieder eins werden. Dann fängt das Leben an. Vorher ist das alles nur anstrengend“

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Barbara Pachl-Eberhart

Hoffnung geben – ganz gleich wie schwer das Leben ist

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„Immer wenn man übers Glück spricht, dann hab ich das Gefühl es flattert herbei.“

Barbara hatte vor zwölf Jahren naives Glück in Form von einer Arbeit, die sie gern tat und die sehr sinnstiftend war. Sie war Clown und munterte Kinder in Krankenhäusern auf.

Dies tat sie zusammen mit ihrem Mann, der auch Clown war. Und dann waren da noch ihre zwei Kinder. Barbara hatte Bilderbuchglück.

D...

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„Immer wenn man übers Glück spricht, dann hab ich das Gefühl es flattert herbei.“

Barbara hatte vor zwölf Jahren naives Glück in Form von einer Arbeit, die sie gern tat und die sehr sinnstiftend war. Sie war Clown und munterte Kinder in Krankenhäusern auf.

Dies tat sie zusammen mit ihrem Mann, der auch Clown war. Und dann waren da noch ihre zwei Kinder. Barbara hatte Bilderbuchglück.

Dann kam der Wendepunkt. Barbara war beim Einkaufen. Ihr Mann war mit den zwei Kindern im Clownsbus unterwegs. Er übersah an einem unbeschrankten Bahnübergang das Stoppschild und ein Zug erfasste den Bus. Ihr Mann war sofort tot. Ihre beiden Kinder lagen noch drei und vier Tage im Krankenhaus. Der Junge war bereits hirntot und Barbara nutzte die Tage, an denen sein Herz noch schlug, zum Abschied. Bei der Tochter war der Ausgang der Geschichte noch ungewiss.

Dies brachte Barbara dazu, dass sie noch das Gefühl hatte etwas tun zu müssen. Unter anderem sprach sie mit ihr im Spazieren gehen und erzählte ihrem Mädchen in Gedanken, dass das Leben so schön ist und während sie dies ständig wiederholte, war es mit einem Mal so, als würde ihre Tochter ihr sagen:

„Ja das Leben ist so schön, es ist sogar schön, wenn ich gehe, weil alles was du mir jetzt aufgezählt hast, ist Teil des Lebens und nicht Teil, dass ich am Leben bin.“

Mit diesem Erlebnis konnte Barbara sich etwas loslösen, sich auf ein tieferes Fundament besinnen und etwas loslassen - Ihrer Tochter einen guten Weg wünschen, egal wohin.

„Was Glück überhaupt bedeuten kann, wenn es sich loslöst von ganz konkreten äußeren Glücksfaktoren.“

Barbara verlor durch diesen Unfall ihren Mann und ihre beiden Kinder.

Sie schrieb eine E-Mail an alle ihre Kontakte, in der sie alles mitteilte und auch mitteilte, dass sie weiterhin am Leben teilhaben möchte und Hilfe dabei braucht.

Sie wollte in Anlehnung an das vorhergehende Familienleben weiter mutig leben, nicht den bequemen Weg gehen, sondern den lebendigsten.

Barbara besann sich auf alte Träume und sprang mutig in sie hinein. Sie machte Kurse in Tanztheaer, trommeln, Gitarre spielen und einen Schreibkurs. Etwas später erlaubte sie sich auch, sich wieder zu verlieben.

Natürlich ist das nicht alles, um das tiefere Glück zu finden.

Dann ist da noch die Selbstfürsorge erst einmal im Kleinen. Die einfachen Dinge tun: Aufstehen, lüften, duschen, was belebendes anziehen und raus gehen. Gehe mit offenen Augen durch die Welt, fassungslos und staunend. Dabei können Kleinigkeiten ritualisiert und symbolisch aufgeladen werden.

Sehnsüchte können fundamental runtergebrochen werden, denn wenn man das tut, ist die Art der Erfüllung reicher an Möglichkeiten.

Durch einige ‚Zufälle‘ schrieb Barbara dann ihr Buch ‚4 minus 3‘. Mit Hilfe dieses Schreibprozesses und einem strengen Lektor, der sehr tief bohrte, konnte sie das Erlebte loslassen. Alle ihre Gefühle durften sein. Wenn wir auch die schmerzhaften zulassen, dann dürfen die sich verändern und befreien.

„Wenn man als Mensch bereit ist, sein Herz aufzumachen, ich stell mir das immer wie eine Tür vor, und dann hören alle den Schlag meines Herzens. Dann machen auch sie die Türen auf und dann fangen unsere Herzen an gemeinsam zu schlagen“

„Die Herztür nach innen aufschwingen zu lassen. Sich berühren zu lassen vom Leben, andererseits, dem Leben mutig entgegen zu gehen. Es ist das Wissen, dass jede Handlung und vor allem die, die man in der Hand hat, symbolisch beladen kann und somit zu etwas transzendentem werden lassen kann, zu etwas, was einen seelisch nährt, spirituell nährt.

Es ist das ‚Ja‘, das auch das nein zu etwas, was mir nicht gut tut, beinhaltet.

Es ist der Mut den Gefühlen auf den Grund zu gehen, sie anzuerkennen und das Vertrauen, dass Gefühle, die sein dürfen, sich ganz von selbst verwandeln. Es ist die Fähigkeit zur Ratlosigkeit, zum Innehalten, der Verzicht darauf es gleich zu wissen. Es ist die Bereitschaft zum Gesichtsverlust. Dazu zu lernen, radikal dazu zu lernen. Die Milde mit sich selbst, wenn man in Zeiten, wie diesen, noch nicht weise ist.“

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Pierre Franckh

Wie du dein Glückslevel anheben kannst

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Pierre Franckhs‘ Eltern waren relativ erfolglose Schauspieler. Jeden Monat war das Geld knapp und der Gerichtsvollzieher war oft bei ihnen zu Hause. Dennoch landete Pierre auf einer Bühne und war überwältigt von der ersten Bühnenerfahrung.

Plötzlich wurde ihm zugehört und er war wichtig. Das verlieh ihm eine Art Macht. Er verwechselte es mit dem Gefühl, als Mensch gesehen zu werden. Aus ...

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Pierre Franckhs‘ Eltern waren relativ erfolglose Schauspieler. Jeden Monat war das Geld knapp und der Gerichtsvollzieher war oft bei ihnen zu Hause. Dennoch landete Pierre auf einer Bühne und war überwältigt von der ersten Bühnenerfahrung.

Plötzlich wurde ihm zugehört und er war wichtig. Das verlieh ihm eine Art Macht. Er verwechselte es mit dem Gefühl, als Mensch gesehen zu werden. Aus diesem Gefühl heraus blieb er bei der Schauspielerei, wenngleich er spürte, dass es nicht erfüllend für ihn war.

Bereits in Kindheitstagen war Pierre ein bekannter und erfolgreicher Schauspieler. Er konnte die Familie damit ernähren. Mit 16 Jahren kam dann der große Durchbruch, der ihn so richtig unglücklich machte. In der Schule war es damit schwierig geworden und mit den jungen Frauen auch. Er konnte sich nie sicher sein, ob er als Pierre gemocht war oder als Schauspieler mit viel Geld.

Seine Arbeit langweilte ihn immer mehr und der hilfreiche Rat von Kollegen, noch mehr Preise zu gewinnen und sich noch mehr Frauen zuzulegen, war nicht hilfreich, weil er spürte, dass er als Pierre gesehen sein wollte. Aber wer war er überhaupt?

Um diese Antwort zu bekommen, zog er sich vier Monate komplett zurück in sein zu Hause. Anfangs waren der Gedankenrausch und die Unruhe immens, aber er blieb dabei. Nach zwei Wochen verzichtete er auf künstliches Licht und er dachte weiter für sich nach. Je länger er nachdachte, umso mehr kamen die Antworten aus ihm heraus. Nach zwölf Wochen wusste er ganz klar, wie er weiterleben wollte. Sein höheres Zufriedenheitslevel wurde von der Außenwelt sofort bemerkt und sie wollten wissen, wie er es gemacht hat. Pierre erzählte es ihnen und sie hörten zu. Das brachte ihm weitere Erkenntnis.

„Da gibt’s ja authentisch aus mir heraus ein Wissen, dass anderen Menschen hilft und das war schon der erste große Funke, wo ich beseelt war, wo ich glücklich war. Wow! Ich hab plötzlich Kontakt mit meinem eigenen Potential, meinen eigenen Talenten, meinem eigenen Lebensweg gemacht.“

Es kamen immer öfter Menschen zu ihm von überall her, die wollten, dass er ihnen erzählt, was er gemacht und wie. Pierre tat es und er war glücklich über die neue authentische Tiefe.

Er hatte ein Wissen errungen, was andere nicht haben. Er war Experte geworden mit seinen Puzzleteilen in seiner Authentizität.

Michaela Merten hat ihren Mann unterstützt und ihn an das Schreiben erinnert, was er in Jugendjahren gerne getan hat - seine Gedichte und Poesie.

Der Punkt war erreicht, wo er seine Vergangenheit losließ und feststand er wollte ein Buch schreiben. Anfänglich kamen alte Gedankenmuster, die ihn wieder klein werden lassen wollten. Auch das Umfeld rebellierte und wollte, dass Pierre alles weiter macht, wie bisher.

„Wir haben ein Umfeld gebaut, dass der alten Überzeugung entspricht, da haben wir Menschen um uns herum geschart, die uns in unserer Begrenzung bestätigen wollen.“

Pierre blieb dabei, er lehnte alle Aufträge ab und zog mit Michaela nach Salzburg und schrieb sein erstes Buch. Es wurde ein Bestseller. Zu seiner ersten Buchvorstellung hatte ihn sein Verleger mit einer List bringen müssen und auch zu den ersten Seminaren hatte er sich selbst überlisten müssen. Aber die großen Fragen in Pierre waren geklärt, und sein authentischer Weg auch.

„Wer bin ich und was möchte ich in dieser Welt? Wie kann ich dieser Welt etwas schenken von mir? Was gibt meinem Leben einen Sinn? Da denken wir gar nicht mehr darüber nach, ob wir glücklich sind oder nicht. Wir sind es einfach.“

Erinnere dich an glückliche Momente in deinem Leben, und hebe dein Grundlevel von diesem dauerhaften Lebensgefühl damit. Dein Verstand wird dieses Training annehmen und dann auch in der Gegenwart sehen. Gesammelt geben sie dir ein Urvertrauen und eine Verbindung zu dir zurück.

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2. Glückstag - 21. März.

Manfred Scharpf

Kreativität als Glücksquelle

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„Das Glück ist für mich immer Schwarz. Aus der Dunkelheit kommt das Glück. Wenn man genau hinschaut ist das Glück, der Glücksmoment, am Ende eigentlich nur eine ganz kurze Erfahrung. Für mich vielleicht der Punkt, wo sich der Verstand mit dem Gefühl ganz spontan und kurzfristig verbindet.“

Ein Gemälde, seine Entstehung, kann absolut als Gleichnis für unser Leben stehen.

Manfred Schar...

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„Das Glück ist für mich immer Schwarz. Aus der Dunkelheit kommt das Glück. Wenn man genau hinschaut ist das Glück, der Glücksmoment, am Ende eigentlich nur eine ganz kurze Erfahrung. Für mich vielleicht der Punkt, wo sich der Verstand mit dem Gefühl ganz spontan und kurzfristig verbindet.“

Ein Gemälde, seine Entstehung, kann absolut als Gleichnis für unser Leben stehen.

Manfred Scharpf bekommt eine Ahnung von einem Ort, einer Zeit, wo er hinsollte und dann lässt er sich einfach darauf ein. Er erblickt den Moment, der ihn in ein Staunen versetzt. Dies reift zu einer Idee, geht über in die Planung und dann begibt er sich ans Werk.

Auch dies ist ein absoluter Entstehungsprozess, denn Manfred Scharpf malt mit historischen Pigmenten. Um sie nutzen zu können, müssen sie alchemistisch vorbereitet werden.

Die Pigmente sind für Manfred Scharpf lebendige, uralte Wesenheiten. Stoffe, die nicht beeindruckbar sind von uns Menschen, daher muss er ausprobieren was mit ihnen machbar ist, sie wahrnehmen und ihnen zuhören, damit sie sich von ihm verarbeiten lassen.

„Mineralische Mittel, haben alle eine Geschichte, die uns nicht unähnlich ist.

Eisenoxyde sind am Ende ihrer Entwicklung und deshalb auch so haltbar.

Während Pflanzenfarben, ja viel kräftiger leuchten würden. Die hat man früher in der Buchmalerei eingesetzt, so dass kein Licht dazu kommt. Denn diese Pflanzenfarben so schön sie sind, die entstehen durch die Sonne, und die Sonne nimmt sie auch sofort wieder weg. Mineralien reifen im Dunklen heran.“

Wenn ein Bild nur aus hellen Farben bestünde, hätten die Menschen nicht lange Interesse daran. Es fehlt die Spannung, die durch dunkle Zonen entsteht.

So ist es auch mit dem erfüllten Leben. Ohne dunkle Zonen wäre es nicht erfüllt.

Der Prozess gehört zu der Entstehung des Gemäldes dazu.

Wenn sich Menschen auf Kunst einlassen können, geschieht Empathie.

Empathie ist das Bindemittel menschlichen Zusammenlebens. Es ist ein sich erkennen im anderen.

Durch unsere Erfolgs- und Ergebnisorientierung rauscht das Leben nur an uns vorbei.

Wir müssen raus aus unserem Schuld - und Angstkonzept, die Gründe dahinter erforschen und das Glück einladen und wahrnehmen in jedem Augenblick. Zufriedenheit und Glück kann nicht von außen kommen und schon gar nicht von äußeren Objekten.

Die Kunst ist eine Einladung und vielleicht auch Medizin, mit seinem Innersten in Kontakt zu kommen. Die Schönheit, der Schöpfung zu erkennen. Zu erkennen, dass alles auf seine Weise schön ist. Wenn wir uns bei einem Gemälde an einer Stelle aufhalten, die uns stört, lädt dies ein, dass es mit unserem Innersten vielleicht auch so bestellt ist. Das wir uns an einer Stelle in uns so sehr stören, dass wir unsere ganze Wirklichkeit nicht mehr erkennen können. Diesen Blick, dieses Herz sollten wir wieder auf die Ganzheit unserer selbst richten.

Die Initiative dazu, der Mut, kann nur aus einem selbst heraus kommen.

Als Maler schildert Manfred Scharpf die Befindlichkeit der Zeit mit seinen Mitteln.

Aktuell verkauft er Bilder, die er vor fünf Jahren gemalt hat und damals keiner wollte. Dies ist für ihn ein Hoffnungszeichen, dass sich die Welt noch zu etwas Positivem bewegen kann.

„Egal was passiert. Ich kann mich immer drauf verlassen es geht gut aus, wenn es nicht gut ausgeht, ist es eigentlich schon wieder als die dunkle zone zu sehen, aus der heraus das Glück passiert.“

„Wir sind immer zwischen den Nächten.“

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Nicola Schmidt

Stell dir nur diese eine Frage

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Glück auch als Familie geht so:

„Was brauch ich? Was brauchst Du? Was brauchen wir zum glücklich sein?“

In der heutigen Zeit sind wir chronisch im Selbstoptimierungsmodus, sportlich, gesund ernähren, top im Haushalt, hart im Job, sanft mit den Kindern und auf Augenhöhe mit dem Partner. Das kann gar nicht alles zu 100% funktionieren – wie viel Prozent wäre man dann?

Es geht darum auf s...

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Glück auch als Familie geht so:

„Was brauch ich? Was brauchst Du? Was brauchen wir zum glücklich sein?“

In der heutigen Zeit sind wir chronisch im Selbstoptimierungsmodus, sportlich, gesund ernähren, top im Haushalt, hart im Job, sanft mit den Kindern und auf Augenhöhe mit dem Partner. Das kann gar nicht alles zu 100% funktionieren – wie viel Prozent wäre man dann?

Es geht darum auf sich zu hören, was davon ist mir jetzt gerade wichtig und wo will ich wie viel Prozent geben.

Nicola hat die Faustregel, sich nach dem schwächsten Glied der Kette zu richten – ihren Kindern. Kinder sind nie Schuld. Ihre Seelen sind wichtig und sie sind es wert, Pläne zu ändern.

„Leben ist üben, wenn wir nicht mehr üben, leben wir nicht mehr.“

Unter ständigem Druck, diesem Stress leiden alle Beziehungen. Das Hirn schaltet sich und die Empathie ab, damit auch das aufflammende Schmerzhirn Ruhe finden kann.

Unser Hirn neigt zu Negativitätstendenz. Das war zu der Zeit, als wir noch nicht sesshaft waren (das ist im Vergleich zur Menschheitsgeschichte noch gar nicht so lange her), auch total wichtig und sinnvoll, um auf ständige Gefahren reagieren zu können. Also hat es die Natur gut gemeint, aber wir (hier in dieser Gegend) brauchen das gerade nicht mehr. Wenn wir jetzt aber auch noch unser Hirn mit ständigen negativen Nachrichten füttern, findet es ständige Bestätigung.

Das Ergebnis ist eine Ohnmacht, die bringt niemanden weiter.

„Ihr müsst Verantwortung für euer Gehirn übernehmen. Solange ihr auf Autopilot lauft seid ihr selber Schuld, dann macht euer Gehirn, was es will und ihr werdet in die Wellen geschmissen, von dem was außen passiert.“

Wir müssen aktive achtsame Psychohygiene betreiben.

Die aktuelle, kollektive Herausforderung fordert diese Psychohygiene auch absolut.

Für Nicola bedeutete sie, dass das erste Mal in ihrem Leben ein Lebensplan nicht umgesetzt werden konnte. Sie funktionierte noch eine Weile aber spürte das innerliche Brodeln dabei.

Sie ging laufen, um genau hinhören zu können, welches Bedürfnis hinter dem Ursprungsplan stand. Dabei fährt sie einfach den Bedürfnisfahrstuhl nach unten, bis zum wahren Kern (unsere Grundbedürfnisse sind eigentlich nicht wirklich viele). Sie stellte fest, sie brauchte einfach mal eine Pause und die konnte sie auch genauso gut zu Hause haben.

Sie konnte das so ‚einfach‘, weil sie einmal eine 4-wöchige Jäger und Sammler Erfahrung in der Wildnis gemacht hat. Dabei hatte sie Gelegenheit sich intensiv kennenzulernen.

Ein radikaler Beschleuniger des Ganzen sind Familiencamps. Wir stecken einige Familien für eine Woche in ein Camp. Immer zwei Familien teilen sich ein Zelt. Jegliche Technik (Kompensationsmöglichkeit) muss draußen bleiben. Alle sind 24/7 draußen in der Natur.

Begleitet wird das Ganze von Coaches.

Es ist Zeit dazu da, Antworten zu finden auf ‚wer bin ich wirklich?‘, ‚wer ist mein Partner wirklich?‘, ‚was brauchen wir als Familie?‘ und ‚warum ist Mutter Natur mein zu Hause?‘.

„Dieser Planet ist euer zu Hause. Der ist immer für euch da. Ihr könnt nie tiefer fallen, als in die Hand von Mutter Erde.“

All das ist das, was dem friedlichen Glück dient. Ehrlichkeit in den Fragen ‚wer bin ich‘, ‚was brauch ich‘, Gefühle wahrnehmen, zulassen bis sich von selbst verändern, viel Natur, keinerlei Ersatzbefriedigung und die soziale Gemeinschaft.

Für die kleinen Glücksmomente gibt es hier Nicolas‘ Glücksbox:

  • Musik, Musik machen, zusammen Musik machen, tanzen, zusammen tanzen
  • Gezielt lustige Filme schauen oder Hörbücher hören
  • Sport zusammen mit Mama und dabei mit ihr quatschen
  • Schokolade
  • Rausgehen
  • Schwierige Gespräche beim Spazieren gehen führen
  • Kuscheln
  • Jeden Morgen das Geschenk bewundern zwei gesunde Kinder zu haben, die leben mit mir und die lachen mich an.

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Dr. Franz Alt

Warum wir das Leben in den Mittelpunkt stellen sollten.

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„Wir müssen nicht immer glücklich sein…. Glück ist, wenn Seele, Körper und Geist in Harmonie sind.“

Laut Franz Alt befinden wir uns, ganzheitlich betrachtet, an einem völligen Wendepunkt. An einem Punkt, an dem das Umdenken absolut notwendig ist.

Bisher bewegen wir uns in einer Welt, die seit 6.000 Jahren patriarchisch geführt und gedacht wird. Unsere Welt steckt ganzheitlich in der ...

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„Wir müssen nicht immer glücklich sein…. Glück ist, wenn Seele, Körper und Geist in Harmonie sind.“

Laut Franz Alt befinden wir uns, ganzheitlich betrachtet, an einem völligen Wendepunkt. An einem Punkt, an dem das Umdenken absolut notwendig ist.

Bisher bewegen wir uns in einer Welt, die seit 6.000 Jahren patriarchisch geführt und gedacht wird. Unsere Welt steckt ganzheitlich in der Krise. Diese ausgeprägte männliche Dominanz hat der Menschheit nicht gutgetan. Kaum einer ist glücklich.

Unsere Ökologie wird mit Füßen getreten. Fossile Energien, die die Erde in einer Million Jahren aufgebaut hat, werden an einem Tag verbraucht. Unsere Tierwelt, Pflanzenwelt und damit die Wälder werden immer armseliger. Es wird ihnen immer weniger Platz auf der Erde zugesprochen.

Wir sind die erste Generation, die die Technologie in den Händen hält, um das komplette Leben von der Erde auszulöschen. Es existieren weltweit 15.000 Atombomben.

Dieses Problem ist von Menschen geschaffen. Meist von männlichen Machos, die auch noch am Knopf sitzen.

Der weibliche Anteil der Göttlichkeit, des Schöpferischem in Form des Evangeliums von Maria Magdalena, wurde aus der Bibel gestrichen.

Die Sexualität wurde von der Kirche tabuisiert und mit Zwängen belegt.

Unsere Krisen sind von Menschen gemacht aus Angst, aus Missverständnissen heraus und aus der Ablehnung der weiblichen Schöpferkraft.

„Die Welt ist vermaterialisiert, unsere Emotionen sind steinzeitlich, unsere Institutionen mittelalterlich und nur unsere Technologie ist göttlich.“ Dies macht uns keineswegs glücklich, denn wir klammern den wichtigen weiblichen Anteil von uns aus.

Nun könnten wir uns weiterhin in Angst und der Ausrede wiegen, was ein kleines Menschlein da schon ausrichten soll. Gerade die Deutschen sind Weltmeister im Verdrängen, in Lippenbekenntnissen und jammern. Dieser Weg führt aber nicht zum glücklich werden und sein. Glück ist immer Arbeit und es ist eine ganzheitliche öffentliche Arbeit für die Gesellschaft, Politik und die bestehenden Ordnungen. Einen Teil beizutragen, zu den Lösungen und Problembehebungen unserer Zeit, wird uns glücklich machen.

Stelle Dir die Frage, ‚wie werde ich Teil der Lösung?‘.

Unser bisheriges Kredo lautete, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dieses muss gewandelt werden, indem wir das Leben in den Mittelpunkt stellen. Nicht das menschliche Leben, sondern das Leben von allem was lebt – dazu gehören die Natur und die Tiere.

Ohne die Natur und die Tiere gibt es uns nicht mehr. Die Menschen können es mit ihrer Technologie nicht besser als die Natur.

Natur, Tiere und Menschen wir hängen alle zusammen und wenn wir das weiter missachten, kann sich unser Leben nicht zum glücklicheren wenden. Eine kranke Umwelt ist sinnbildlich für eine kranke Innenwelt.

Glück hat etwas mit Offenheit und Lernfähigkeit zu tun. Jede Krise ist ein Lernhelfer, die die Integration von unseren weiblichen und männlichen Anteilen im Gesamten fördern kann, wenn wir aktiv daran arbeiten.

Sie lädt uns zur Auseinandersetzung ein, um ganzheitlich zu denken und zu fühlen.

Dabei gibt es in unserem Leben auch hilfreiche Wegbegleiter in Form von Freunden, Familie und dem/ der Partner/in. Die weiblichen Anteile, die bisher fehlen sind soziales Miteinander, Gemeinschaft und Emotionen. Wir haben kaum noch Zugriff darauf.

Dies können wir wieder lernen.

Franz Alt hat vieles über seine Emotionen, aus seinen Träumen gelernt. Wir verschlafen ein Drittel unseres Lebens und dabei hat sich die Natur etwas gedacht. In Träumen stecken so viele unserer Emotionen und Lösungen für unsere Themen, denn sie spiegeln unser Unterbewusstsein, unsere innere Stimme, unsere Seele.

Franz Alt beachtet und achtet sie, indem er sie alle notiert und als Lernhelfer betrachtet -seine Hausapotheke zum Glück.

Um in Verbindung zu kommen und zu bleiben mit der Vielfalt von allem was lebt, geht er jeden Tag in den Wald. Franz Alt genießt die Ruhe und kommt hier in Harmonie von Körper, Geist und Seele.

„Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu werden!“

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3. Glückstag - 22. März.

Peter Beer

Durch Achtsamkeit zum Glück

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Kinder können Emotionen noch absolut widerstandslos annehmen und die Welt in der Gegenwart sehen, wie sie ist. Alle großen Weisheiten deuten darauf hin, dass wir wieder werden sollen, wie die Kinder unkonzeptionell.

Was ist zwischen uns und Kindern passiert?

Es sind viele Verletzungen, Prägungen, Handlungskonzepte und Glaubenssätze passiert von Eltern, die auch schon nicht mit sich verbunden...

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Kinder können Emotionen noch absolut widerstandslos annehmen und die Welt in der Gegenwart sehen, wie sie ist. Alle großen Weisheiten deuten darauf hin, dass wir wieder werden sollen, wie die Kinder unkonzeptionell.

Was ist zwischen uns und Kindern passiert?

Es sind viele Verletzungen, Prägungen, Handlungskonzepte und Glaubenssätze passiert von Eltern, die auch schon nicht mit sich verbunden waren und dadurch tendenziell unglücklich.

Viele verlieren sich, bei dem Versuch glücklich zu werden, in PersönlichkeitsAUFwicklung.

Wir setzen uns einfach eine andere Brillen auf, um unsere Außenwelt anders wahrzunehmen.

Wir machen Dankbarkeitstraining, versuchen etwas zu werden, versuchen etwas zu sein.

Achtsamkeit ist die wahre PersönlichkeitsENTwicklung.

„Ich wickel alles ab, was ich nicht bin, Prägungen, Glaubenssätze. All das trage ich ab, dass ich immer mehr in Berührung mit meinem Wesenskern komme. Dieser Wesenskern ist Freude, Liebe.“

„Das ist der Weg nach Hause. Der Weg zum Glück. Der Quell des Glücks ist in uns.“

In der Meditation liegt für Peter der Schatz zum friedvollen Glück, aus der er es in den Alltag mitnehmen kann. Die Gedanken fließen darin wellenartig. In der Stille, zwischen den Gedanken, ist die reine freudvolle Wahrnehmung. Je mehr er meditiert, desto mehr kann er im Alltag transzendieren.

Wenn man diesen Zustand erreichen kann, gibt es immer eine Instanz, in die man sich zurückziehen kann, wenn man sich in Problemen verliert.

Dort gibt es kein Leid, denn Leid ist = Schmerz multipliziert mit Widerstand. Das ist eine Abwärtsspirale, denn mit jedem Mal wird das Leid größer.

„Der Schmerz ist menschlich. Ob wir leiden, oder nicht ist optional. Optional ist der Widerstand, den wir gegen das Leben haben. Wenn wir den Widerstand gegen das Leben aufgeben, dann leiden wir nicht. Loslassen nicht kämpfen. Das ist Achtsamkeit. Annahme. Widerstandsloses Leben.“

Das Loslassen von Emotionen benötigt Zeit und Raum. Wenn wir mit einer Emotion in eine Meditation gehen (oder sie kommt währenddessen), erlauben wir ihr unendlich lange da zu sein. Geben ihr den Raum sich zu bewegen und nehmen wahr, wie sie sich im Körper ausdrückt. Die Natur wird nach Harmonie streben, das tut sie immer und unser Körper ist Natur. Wenn wir darauf vertrauen, werden wir in dem Prozess feststellen, dass ein kurzes Gefühl der Leere kommt und danach der Frieden, das Glück, die Freude und die Liebe.

„In Stille kommt der Impuls, es möchte sich etwas ausdrücken. Ich möchte was in die Welt geben. Und das kommt aus dieser Freude und Liebe heraus.“

Diese Impulse sind das, was wir im Leben wirklich machen wollen. Das Wollen, aus diesem Zustand heraus, kann nie etwas zerstörerisches sein, denn es wurde in der Liebe zu sich und in der Verbindung zu allem gefunden.

Die Emotionen, die wir loslassen, sind Themen, die wir in uns zurück integrieren.

So kommen wir Stück für Stück zurück in unsere wahre Natur. Wir sind hier, weil wir Erfahrungen machen wollten. Jeder Tag ist eine Einladung des Lebens, dies zu tun.

„Wenn wir keine Angst mehr vor den Emotionen haben, sind wir frei.“

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Claudia Lässig

Wie kann man im Unternehmen die Glücksfähigkeit steigern?

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Eine Unternehmerin zu sein, eint alle Qualitäten, die man sowieso schon braucht, um glücklich zu sein.

Zunächst einmal ist es ganz klar ein Weg.

„Unternehmerin ist man nicht, das muss man werden.“

Im ersten Schritt muss man sich selbst erkennen, beleuchten, was man gut kann, welche Stärken und Schwächen man hat. Denn gewisse Eigenschaften braucht es schon, die man wollen muss. Dazu geh...

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Eine Unternehmerin zu sein, eint alle Qualitäten, die man sowieso schon braucht, um glücklich zu sein.

Zunächst einmal ist es ganz klar ein Weg.

„Unternehmerin ist man nicht, das muss man werden.“

Im ersten Schritt muss man sich selbst erkennen, beleuchten, was man gut kann, welche Stärken und Schwächen man hat. Denn gewisse Eigenschaften braucht es schon, die man wollen muss. Dazu gehören Mut und Zuversicht. Um diese aufzubauen, muss man sich auf seine eigenen Stärken berufen können. Ein Kernvertrauen in sich selbst tragen, damit man auch die Tiefen in einer Selbstständigkeit meistern kann.

Unternehmertum ist gestalterisch und autonom - beide Faktoren sind ein Bestandteil, glücklich zu sein.

Man muss seine Unternehmensidee gut beleuchten. Man muss prüfen, ob es ein guter Plan ist. Im Vorhinein schon hinspüren, ob diese Idee einen trägt – eine Herzensangelegenheit ist, oder doch nur Stress beim Gedanken daran verursacht.

Dann ist es auch ein Einlassen, ein Sprung ins kalte Wasser, denn nur im Planen lässt sich die komplette Idee nicht fühlen. Gefühl spielt im eigenen Unternehmertum eben auch eine wichtige Rolle.

Man muss eine optimistische zuversichtliche Haltung einnehmen, dass man Rückenwind hat und einem in einer Krise auch rettende Ideen kommen können.

Dabei ist die Kommunikation mit sich und anderen auch essentiell. Wie gehe ich mit mir, mit Geschäftspartnern und eventuell auch mit meinen Mitarbeitern um? Missverständnisse mit sich und / oder anderen aus der Welt schaffen, vielleicht einen Blick hinter den Konflikt mit sich, oder anderen werfen. Was steckt hinter einer Forderung, die ich an mich oder andere an mich stellen?

Wenn man schon Mitarbeiter im Unternehmen hat, trägt man als Arbeitgeber auch die Verantwortung für deren Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Erfolg der ganzen Unternehmung steigt mit dem positiven Gefühl, welches die Mitarbeiter bei der Arbeit haben. Gibt es ein gutes Teamgefühl, ein gemeinsam definiertes Ziel, auf welches man zusammen hinarbeiten kann, welches von jedem mitgetragen wird?

Ein weiteres Glücksgefühl ist es, wenn man den Mitarbeitern helfen kann, sich in ihre Berufung zu entwickeln.

„Wenn der Mensch an der richtigen Stelle sitzt, wie er dann aufgehen kann.“

Wenn diese Innenwelt gut aufgestellt ist und man bereit zum Start ist, darf man aber auch die Umwelt nicht vergessen. Sein Unternehmen ökologisch nachhaltig aufzustellen, macht einen glücklicher, denn es lässt einen die tiefe Verbundenheit zu anderen Lebewesen spüren.

Als eigener Unternehmer hat man autonom Einfluss darauf, welchen ökologischen Fußabdruck das Unternehmen und das eventuelle Produkt hinterlässt. Wohlmöglich kann man auch anderen kleinen Familienbetrieben helfen, in dem man bei ihnen Zutaten kauft oder Prozesse auslagert. Anderen zu helfen, macht glücklich, denn man gibt anderen etwas.

Das wirtschaften an sich, kann glücklich machen, wenn man sieht, was man geschaffen hat und das verdiente Geld an sich macht nicht glücklich, die finanzielle Unabhängigkeit, die man damit erlangt aber schon, denn es gibt einem die Freiheit, selbstbestimmte Dinge machen zu können.

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Robert Betz

Glücklichsein ist eine bewusste Schöpfung

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Glücklichsein ist eine bewusste Schöpfung

Wir sind die erste Generation, die die Möglichkeit hat, sich frei zu entscheiden und zu entfalten. Wir haben hier seit 75 Jahren Frieden und Wohlstand.

Unser Nachteil daran ist, dass unsere Eltern das noch nicht so kannten, sie waren selbst nicht glücklich. Deswegen haben wir noch kein Konzept, keine Anleitung für uns parat, wie wir mit Emotionen u...

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Glücklichsein ist eine bewusste Schöpfung

Wir sind die erste Generation, die die Möglichkeit hat, sich frei zu entscheiden und zu entfalten. Wir haben hier seit 75 Jahren Frieden und Wohlstand.

Unser Nachteil daran ist, dass unsere Eltern das noch nicht so kannten, sie waren selbst nicht glücklich. Deswegen haben wir noch kein Konzept, keine Anleitung für uns parat, wie wir mit Emotionen umgehen sollen.

Besonders nicht, wie wir mit negativen Emotionen umgehen sollen.

Wir haben es in unserer Kindheit schlicht nicht gelernt, sondern eher noch, wie wir unsere Gefühle übergehen und ignorieren sollen, wie wir sie mit Konsum, Arbeit und Erfolg verdrängen können. Trotzdem erfahren wir daran keine Freude oder Erfüllung.

Gefühle sind Energie, die fließen will, wenn wir sie nicht fühlen werden sie zu Panik, Ohnmacht und Krankheit.

Ein weiteres Konzept, was der Mensch erfunden und gelernt hat, ist das Konzept der Schuld und Verurteilung. Wir verurteilen uns selbst und andere. Wir geben anderen die Schuld an etwas und indem wir das tun, geben wir auch die Macht ab, etwas an unseren Umständen zu verändern. Dabei sollte hier unser Leitgedanke sein, dass jeder es so gut gemacht hat, wie er konnte.

„Stelle Dir die Fragen: Was denke ich grundsätzlich über mich selbst? Was denke ich über das Leben? Was denke ich über die Mitmenschen? Da sind wir leider noch komplett unbewusst, was wir manifestieren… wenn Du gestern Scheiße rausgeschickt hast, erntest Du sie heute!“

Wie kommen wir aus dieser Scheiße wieder raus? Wir sollten unsere Werte definieren, die wir für unser Leben möchten.

„Freude und Begeisterung, Frieden und Zufriedenheit, Fülle statt Mangel, Freiheit“ - diese könnten es zum Beispiel sein und für die müssen wir uns bewusst entscheiden.

Hierbei hilft uns die aktuelle Krise, denn sie gibt uns die Chance, zurück zur Einfachheit zu kommen. Wir gehen zurück in die Natur und werden zum wesentlichen Kern geführt. Wir werden angehalten und dies gibt uns die Möglichkeit in unsere Wahrhaftigkeit zu kommen, unserem Herzen treu zu sein. Wir sind eingeladen, eine Glücksinventur zu machen, denn gerade jetzt haben viele von uns Zeit spazieren zu gehen, Zeit sich zu besinnen. Wir könnten darüber nachdenken, wo es sich für uns nicht mehr stimmig anfühlt. Wir könnten überlegen, was wir wirklich wollen. Haben wir überhaupt ein tragbares Motiv, um morgens aufzustehen? Dabei sollten wir uns aber nicht nur Ziele stecken, denn Ziele sind Vorbereiter für einen Burnout. Wie lange können wir uns denn wirklich über ein erreichtes Ziel freuen?

Wie lange dauert es, bis wir uns schon das Nächste stecken?

„Der liebe Gott hat das Spiel erfunden und wir Menschen haben die Arbeit daraus gemacht.“

Das ist anstrengend und darf unbedingt gewandelt werden, in ein leichtes Schöpferspiel mit Liebe im Zentrum, denn ohne Liebe geht gar nichts und die fängt bei uns an.

Unser Wegweiser sollte unser Herz sein. Es hat Führungskompetenz und grenzenlose Schöpferkraft. Das Herz sagt uns jeden Tag, wo es lang will, was nicht stimmig ist.

Wir sind Seelen der Liebe und Gemeinschaft.

Wenn wir über unsere Gefühle sprechen, erzeugen wir Nähe und andere können in Resonanz mit uns kommen. Gemeinsame Rituale schaffen Möglichkeiten sich ohne Maske, in Gemeinschaft zu begegnen. Gemeinschaft macht glücklich.

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4. Glückstag - 23. März.

Thomas Brezina

Was wir von unseren Kindern lernen können

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„Eine Vision für sich selber haben. Geht in eure Kindheit. Das gibt so viel Möglichkeit, so viel Halt, so viel Aussicht auf das Leben als Erwachsener, um einen Hinweis zu bekommen, was uns glücklicher macht.“

Kinder haben kein Burnout. Sie spielen solange, bis sie erschöpft sind. Sie haben das spielerische, leichte aus tiefer Lebenslust heraus. Sie wissen sehr konkret, worauf sie Lust hab...

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„Eine Vision für sich selber haben. Geht in eure Kindheit. Das gibt so viel Möglichkeit, so viel Halt, so viel Aussicht auf das Leben als Erwachsener, um einen Hinweis zu bekommen, was uns glücklicher macht.“

Kinder haben kein Burnout. Sie spielen solange, bis sie erschöpft sind. Sie haben das spielerische, leichte aus tiefer Lebenslust heraus. Sie wissen sehr konkret, worauf sie Lust haben. Dabei sind ihnen äußere Umstände ziemlich egal. Sie machen aus allem das Beste und die kleinsten Kleinigkeiten, können zu einer Spielwiese der Möglichkeiten werden.

Kinder sind gierig auf Neues. Sie begeistern sich staunend. Sie fragen alles, was sie interessiert, um sich ein Bild zu machen. Dabei sind sie immer ehrlich zu sich und anderen.

Dieses Potential trägt jeder von uns in sich, wenn wir wieder ehrlich mit uns werden.

Das erfordert Mut und ist eine Herausforderung.

„Die größte Lüge, die uns eingetrichtert wird: Das Leben muss einfach sein – Nein! Das Leben ist ziemlich schwierig und eine ziemliche Herausforderung, wenn ich das einmal als gegeben annehme, lebe ich wesentlich einfacher und glücklicher.“

Was willst du wirklich? Fern ab von Glaubenssätzen und Konditionierung.

Glück und Freude ist etwas, wofür ich mit größter Disziplin jeden Tag etwas tun muss.

Wenn meine Visionen und Werte definiert sind, sollte ich alles dafür tun, diese auch leben zu können.

„Glück heißt im Einklang mit meiner Umwelt, viele, viele Dinge kreieren zu können.“

Das können wir aber nur, wenn wir keine Sachen machen, die uns nur die Energie entziehen. Partys, das nächste irgendwas zu kaufen macht uns nicht glücklich. Diese kurzen hedonistischen Erlebnisse haben keine Lebendigkeit in sich.

„Ich glaube nicht, dass ich ein konservativer Mensch bin, aber ich bin es wirklich gerne, wenn es um Grundwerte geht. Grundwerte wie Achtung, Respekt, Offenheit, Freiheit, Disziplin und Selbstdisziplin.“

Thomas Brezina verfolgt sein Schaffensziel mit Disziplin ohne Leistungsdruck. Ein Glückszwang ist menschlich, aber sinnlos. Am Morgen liest er erst einmal einige Witze, um herzhaft zu lachen. Er setzt sich messbare Tagesziele, verfolgt sie mit Ausdauer und belohnt sich, wenn er sie erreicht hat.

Natürlich tappt er dabei hin und wieder auch in die Falle, sich mit anderen zu vergleichen. Hier setzt er einen bewussten Stopp und geht in Dankbarkeit. Die Dankbarkeit für die kleinen Dinge.

Außerdem hat er Vorbilder, wie seine Freundin Liesl, die 102 Jahre alt ist und mit größter Disziplin ihre Wochenziele verfolgt. Das sind Kleinigkeiten, wie jede Woche ein Buch gelesen zu haben, oder einmal am Tag, um den Block gelaufen zu sein. Außerdem kocht sie nicht gerne und geht daher zum Mittagessen ins Restaurant. Das sind ihre Inseln. Trotz ihrer Krisen, wie der Verlust ihres Mannes und ihres Sohnes. Sie erhält sich die Neugier, das Staunen und ihre Disziplin.

Solche menschlichen Vorbilder erlauben uns, unsere Sichtweise zu hinterfragen. Wenn wir es selbst nicht schaffen die richtigen Fragen zu finden, brauchen wir Menschen um uns herum, die uns die richtigen Fragen stellen.

„Viele, viele, kleine Lichter ergeben irgendwann einmal eine leuchtende Fläche. Wenn wir sagen, ‚ich warte drauf das der andere das Licht setzt‘, warten wir vielleicht zu lang. Wenn wir es selber setzen, kann ein anderer sein Licht daran entzünden.“

Eine Vision ist Thomas Brezina noch wichtig. Die Kinder zu stärken, zu sich selber zu stehen. Dabei sieht er die Schule, als den wichtigsten Bestandteil, denn dort gehen alle Kinder hin.

Dies sollte ein Ort der Freude sein.

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Dami Charf

Jeder Schmerz lässt sich in etwas Positives wandeln

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„Traumata gehören zum Leben, auch wenn wir sie ignorieren.“

Zu diesen gehören ebenso Unfälle, Operationen und eben auch Entwicklungstraumata.

Das meint: Wie viel Verbindung und Beziehung haben unsere Eltern zu uns entwickelt, wie wurden wir gesehen, durften wir viel Körperkontakt haben… . Dabei prägt uns genau diese Zeit, in der wir noch nicht sprechen können, am meisten. Sie formt u...

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„Traumata gehören zum Leben, auch wenn wir sie ignorieren.“

Zu diesen gehören ebenso Unfälle, Operationen und eben auch Entwicklungstraumata.

Das meint: Wie viel Verbindung und Beziehung haben unsere Eltern zu uns entwickelt, wie wurden wir gesehen, durften wir viel Körperkontakt haben… . Dabei prägt uns genau diese Zeit, in der wir noch nicht sprechen können, am meisten. Sie formt unser implizites Gedächtnis und prägt unsere Beziehung zu uns und anderen.

Nichts trennt uns mehr, von uns selbst und von anderen, als Traumata.

Viele Menschen haben aber genau diese Verbindung zu sich, ihrem Körper und zu anderen verloren. Sie fühlen sich allein in einem Raum voller Menschen, weil sie mit niemand eine Verbundenheit spüren.

Wenn wir uns ständig unverbunden fühlen, bekommen wir Symptome wie Angst und Depressionen.

In diesem Zustand können wir nicht aktiv entscheiden aus diesem Karussell auszusteigen, denn wenn wir so aufgewachsen sind denken wir: Die Welt ist so und ich bin so. Dann benötigen wir einen Punkt zum Aufwachen. Dies kann eine tiefe Sehnsucht sein, die uns sagt, dass es doch noch was anderes geben muss. Unter dieser leiden wir dann erst einmal eine ganze Weile, ehe wir in der Lage sind, uns Hilfe zu holen – wenn unser Schamgefühl von ‚ich bin falsch‘ nicht zu groß ist.

ABER dieser Weg lohnt sich, denn wir werden ganz sicher mit uns selbst alt und es kommt niemand, um uns zu erlösen, dieser Weg will gegangen werden!

Verbundenheit macht uns glücklich aber eben genau dafür gibt es keine Kultur. Nur das ‚Funktionieren‘ findet gesellschaftliche Anerkennung und wenn wir das tun, wird es von unserer Umwelt interpretiert, dass es uns gut geht. Das bloße Funktionieren hat aber rein gar nichts mit Lebendigkeit zu tun!

In der Lebendigkeit können wir Erfüllung finden. In Lebendigkeit darf es Phasen geben, in denen es uns gut geht und Phasen, in denen es uns schlecht geht. Unser Leben verläuft in Wellen und viele davon lassen uns irgendwann auf ein lebendiges Leben zurückschauen.

„Glück ist ein Gefühl und Gefühle kommen und gehen. Es bleibt nicht bei uns. Wenn wir mit einem Recht darauf plädieren, pflegen wir es nicht mehr – wie in einer Partnerschaft, dann habe ich aber nicht kapiert, dass der andere jederzeit gehen kann.“

Ein weiterer Ansatzpunkt ist das Überdenken unseres Sprachgebrauchs in Gefühlsdingen. Den meisten von uns stehen etwa nur 10-20 Worte zur Verfügung, um Gefühle zu umschreiben. In unserem Alltag noch viel weniger. In einem Gespräch wird es meist noch weiter verkürzt in ‚es geht mir gut oder es geht mir schlecht‘ und das ist dann schon eine Bewertung. Wir differenzieren in diesem Punkt einfach nicht genug, dabei geht unsere Sprache so sehr in Resonanz mit uns.

Wenn wir etwas leichtfertig mit Angst benennen, steigt unser Erregungspegel sofort enorm.

Dabei werden unsere körperlichen Empfindungen in Gefühle interpretiert. Wie wir sie interpretieren hat damit zu tun, wie viele Differenzierungsmöglichkeiten uns unsere Eltern mit auf den Weg gegeben haben. Hier lohnt es sich wirklich genau hinzuspüren, denn beispielsweise Angst, Verliebtheit und Aufregung haben die gleichen körperlichen Reaktionen, wie schwitzige Hände, Herzrasen und ein Flattern im Bauch.

Etwas mit Aufregung, statt Angst zu belegen, eröffnet uns einen ganz anderen Handlungsspielraum. Dies fordert uns, unseren Körper wieder mehr zu spüren. Er ist der Resonanzkörper für unsere Gefühle.

„Wir können das in die Welt geben, was wir glauben und das kann unter Umständen schon ganz viel sein.“

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Lucas Buchholz

Was wir von den Kogi-Indianern lernen können.

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Lucas erhielt eine Einladung vom Volke der Kogi und folgte ihr. Sie leben in Kolumbinien.

Die Kogi sind nie kolonialisiert worden und daher noch nahe an ihren Ursprüngen.

„Sie haben mir mehr über mich selbst, unsere westliche Kultur gezeigt, als über die Kogi.“

Sie haben kein Geld, keine direkte Führung, keine Gesetze und kein Wort für Glück.

„Wir müssen so viel über das Glück re...

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Lucas erhielt eine Einladung vom Volke der Kogi und folgte ihr. Sie leben in Kolumbinien.

Die Kogi sind nie kolonialisiert worden und daher noch nahe an ihren Ursprüngen.

„Sie haben mir mehr über mich selbst, unsere westliche Kultur gezeigt, als über die Kogi.“

Sie haben kein Geld, keine direkte Führung, keine Gesetze und kein Wort für Glück.

„Wir müssen so viel über das Glück reden, weil wir es nicht haben.“

Die Kogi sind in sich angekommene Menschen. Sie lächeln und lachen nicht übermäßig und dennoch suchen sie nicht ständig irgendwas. Unsere westliche Bevölkerung schon, uns fehlt auch was und obgleich wir nicht wissen was es ist, rennen wir diesem ‚was‘ hinterher.

Die Kogi haben Lucas gebeten ein Buch zu schreiben, indem sie uns etwas mit auf den Weg geben wollen.

„Es gibt eine Logik, der alles hier auf diesem Planeten folgt. In einem Gedanken. Das alles sich zusammensetzt in einem Ökosystem. Das ist das Leben; das das Leben wieder das Leben bewirkt. Das das Fortschreiten der Lebendigkeit wieder geschieht.“

Den Kogi genügen drei bis vier Stunden Schlaf, weil sie ihre Energie nicht verschwenden. Jede Familieneinheit versorgt sich komplett selbstständig mit Essen, Kleidung allem, was sie benötigen. Alle ihre Handlungen haben Bedeutung. Sie verbinden das, was sie tun mit dem, was sie sind.

Lucas hat einen 10-jährigen der Kogi gefragt: was willst du mal werden, wenn Du groß bist?

„‘Ich will ein Kogi werden.‘ ‚Was bedeutet das?‘ ‚Kogi bedeutet Mensch. Als Mensch möchte ich gerne Verantwortung übernehmen für mich, für meine Familie, für mein Volk, für mein Territorium und für das, was uns hier hinterlassen worden ist.“

Alles, was wir tun ist ergebnisorientiert. Wenn wir unsere Arbeitswelt betrachten, sind alle Prozesse kleinschrittig zerteilt. Damit ist alles abstrakt. Wir fühlen die Prozesse nicht mehr.

Wir haben uns in Systeme begeben, die unsere Energie binden. Unsere Unzufriedenheit bindet Energie. Jedes unserer Systeme genügt sich selbst und ist abgegrenzt von allem.

Ebenso die Menschen darin.

Bei den Kogis beruht alles auf drei Ebenen: die individuelle, die soziale Gemeinschaft und die Umwelt.

In ihrer Gemeinschaft betreiben sie rhythmisch Gedankenhygiene. Sie offenbaren sich alles, was sie gesagt und gedacht haben. Dabei sind sie sich im Klaren, dass alle diese Gedanken nicht unbedingt etwas mit ihnen selbst zu tun haben. Die Weisen ihres Volkes ordnen in der Abschlussrunde alle Gedanken dorthin, wo sie hingehören, beziehungsweise bedienen sie sich dabei auch ihrer Mythologie.

Viele Gedanken und Emotionen tauchen darin bereits auf, und sind Emotionen ihrer Ahnen. Damit räumen sie allem eine Berechtigung ein, eine Zeit und einen Ort – ohne Bewertung.

Die Mythen, die Anbindung an etwas ist das, was die Kogi nährt. Wir benötigen auch etwas, was uns wieder nährt. Danach suchen wir auch. Einige landen dabei im Extremismus und Fanatismus.

„Wir lösen nicht die Probleme. Wir lösen uns von den Problemen.“

Dadurch, dass jede Familieneinheit für sich sorgt, müssen sie sich nicht anpassen.

„Das, was wir für Individualismus halten ist Anpassung.“

Lucas schwebt vor, das Wissen der Kogis in die Unternehmen zu bringen, denn dort verbringen wir die meiste Zeit. Von dort beginnend würde es sich wieder in unser Leben integrieren. Unsere Technik sollte auf der Bionik basieren, der gleichen Logik folgen, wie die Natur.

„Sich wieder einzulassen, auf den Kontakt mit uns selber. Das wir richtig sind.

Das zu erforschen. Es als Spiel betrachten. Das was möglich ist mit uns, den anderen und der Welt.“

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5. Glückstag - 24. März.

Dominik Dallwitz-Wegner

Warum Glück an den Schulen unterrichtet werden soll

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„Wie kann man Menschen unterstützen, das zu machen von dem sie eh schon wissen, dass es richtig ist?“

Einige Organisationen öffnen sich nun für Glücksunterricht, einige Arbeitgeber, die die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter verbessern wollen, bieten es an.

Es dient dem Teambuilding und der Beziehung zum Arbeitgeber.

Zum Glück gibt es nun auch einige Strömungen in Schulen, die o...

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„Wie kann man Menschen unterstützen, das zu machen von dem sie eh schon wissen, dass es richtig ist?“

Einige Organisationen öffnen sich nun für Glücksunterricht, einige Arbeitgeber, die die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter verbessern wollen, bieten es an.

Es dient dem Teambuilding und der Beziehung zum Arbeitgeber.

Zum Glück gibt es nun auch einige Strömungen in Schulen, die offen dafür sind Glücksunterricht und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler, in ihren Lehrplan zu integrieren. Es geht dabei um die Begleitung zu einem wirkungsvollen Menschen, in unserer Gesellschaft werden zu können, das Leben gestalten zu können, zu lernen mit Emotionen umzugehen.

Diese wertvolle Arbeit ist längst überfällig. Die Struktur in Klassenräumen ist ja oft noch die von vor 200 Jahren, aus der Industrialisierung. Die Werte dieser Zeit von Struktur, Zertifizierbarkeit und Vergleichbarkeit, passen schon lange nicht mehr zur freien individuellen Entwicklung.

Dabei steht es schon lange in den Leitlinien von zum Beispiel UNESCO und WHO.

Einige Lehrkräfte sehen die Verantwortung für diesen Part aber bei den Eltern, die Eltern wiederum bei den Lehrern, weil ihre Kinder dort so viel Zeit verbringen. Davon abgesehen gibt es auch Bedenken, den Lehrplan dann nicht mehr umsetzen zu können.

Dabei weiß es die Psychologie ja schon besser, wie Lernen erfolgreicher funktionieren kann. Eine positive Beziehung zwischen allen Parteien einer Schule, hat Einfluss auf die Lernbereitschaft. Kurze zehn Minuten Sequenzen von Energizer Spielen erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne. Dankbarkeitsrunden reduzieren Stress messbar und schaffen Gemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung stattfindet. Das Teilen von glücklichen Momenten erhöht die Stimmung und wirkt ansteckend für andere.

Wie kann ein Schulfach, welches Glück heißt, funktionieren?

Zunächst werden Stärken und Vertrauen aufgebaut. Kleinschrittig kann jeder etwas von sich preisgeben. Dieser Step wird durch vertrauensbildende Spiele unterstützt.

Danach geht es darum, spinnen zu dürfen, kreative Lust an Zukunft zu wecken. Welche Visionen habe ich davon, was ich mit 90 Jahren gewesen sein will?

Dem folgen Überlegungen und spüren, ob diese Vision eine gute Entscheidung ist. Fühle ich mich mit dieser Vision wohl, oder macht sie mir Stress?

Dann geht es an die Planung und Vorbereitung. Was benötige ich dazu an Kompetenzen oder Hilfen von außen?

Jetzt geht es darum das Projekt durchzuführen, vielleicht müssen auch andere überzeugt oder motiviert werden.

Zuletzt wird das Projekt reflektiert. Habe ich genau das erreicht, oder etwas ähnliches. Wie hat es sich angefühlt und will ich da weiter machen, oder mir lieber doch ein anderes Projekt suchen?

„Ich bin auf einer Glücks-Schiffsreise, das Boot bin ich selbst. Erst einmal geht es darum ein stabiles Boot zu bauen. Wenn das stabil ist, mit meinen Stärken, die ich hab und meinen Schwächen, die vielleicht das ausgleichen, mit denen ich gut zurecht komme, wenn ich ein stabiles großes tolles Segel hab, wo der wind reinfahren kann und ich richtig nach vorne getrieben werden kann, dann ist es ziemlich egal, wo die Reise hingeht.“

Die positiven Projekte werden sich in einer Aufwärtsspirale nach oben steigern, denn das Energielevel hebt sich durch die positiven Erfahrungen. Es entwickelt sich ein Gefühl dafür, dass man sein Leben in die Hand nehmen und es gestalten kann. Die vier zentralen Fragen dazu sind:

Was brauche ich?

Wer bin ich?

Was kann ich?

Was will ich?

„Ich mache Dinge für andere, weil ich selbst etwas davon habe.“

Wir leben in den besten Zeiten, die es für Menschen gegeben hat. Die Lebenserwartung steigt stetig und die Lebensqualität. Wir können dankbar sein für kleine Dinge, wie eine Waschmaschine, die uns mehr Freiraum gibt. Wenn wir es jetzt noch schaffen, diese Freiräume zur Entfaltung zu nutzen und nicht dafür mehr zu arbeiten, können wir eine Entfaltungskultur entwickeln.

„Ich habe die Gewissheit, dass wir es (Glück) trainieren und lernen können.“

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Bea Engelmann

Wie wir das Glück bewusst in unser Leben holen

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Glück ist altersunspezifisch und geschlechtsneutral. Es ist der Wunsch nach Zufriedenheit, Liebe, Liebe und Glück in Beziehungen und Gesundheit. Nur die jeweilige Ausprägungsform unterscheidet sich dann noch. Daher sind wir eingeladen, unsere eigene Definition zu finden.

Es ist nachgewiesen, Menschen, die sich viel mit dem Thema Glück beschäftigen sind auch glücklicher. Wie viel Zeit nehme ...

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Glück ist altersunspezifisch und geschlechtsneutral. Es ist der Wunsch nach Zufriedenheit, Liebe, Liebe und Glück in Beziehungen und Gesundheit. Nur die jeweilige Ausprägungsform unterscheidet sich dann noch. Daher sind wir eingeladen, unsere eigene Definition zu finden.

Es ist nachgewiesen, Menschen, die sich viel mit dem Thema Glück beschäftigen sind auch glücklicher. Wie viel Zeit nehme ich mir für mein Glück? Was tue ich dafür?

„Was tue ich für mein Glück, oder denke ich, es klopft eines Tages an die Tür, oder mache ich die Tür schon mal auf?! Oder schreibe ich eine Einladung?“

Weiß ich, was mich glücklich macht? Genau das sollte ich mir jeden Tag bewusst machen und mir dann die Zeit dafür nehmen. Ich sollte mich jeden Tag für mein Glück entscheiden.

Wir kommen mit der Fähigkeit auf die Welt, viel Glück zu empfinden. Das ist in uns angelegt.

„Wir müssen es bewusst in unser Leben holen, bewusst einen Platz, eine Zeit, einen Raum geben und dann noch wissen, wie ich es tue.“

Glücksstrategien wie Dankbarkeit, Optimismus, Hilfsbereitschaft, … sind Werkzeuge dafür. Es ist ein Training, wie wir auf unser Leben blicken.

„Wir tun sehr gut daran, so zu sein, wie wir glauben, dass wir sind und uns dann weiterentwickeln und zu wachsen. Ich würde so gerne auf mein Leben schauen, dass ich mir sagen kann: Ich bin die geworden, die in mir schlummerte und die ich werden konnte.“

Dem folgt dann ein Selbst-bewusstsein, bei dem ich mir wirklich meiner selbst bewusst bin.

Wer bin ich? Was macht mich aus? Welche Stärken habe ich? Welche Werte? Was sind meine Bedürfnisse? Welche Gefühle habe ich?

Ich sollte mir stets selbst die beste Freundin / der beste Freund sein und wohlgesonnen mit mir selbst kommunizieren. Wie spreche ich überhaupt mit mir? Was lasse ich zu von dem, was andere zu mir sagen? Wenn ich mir selbst-bewusst bin, dann kann ich sehr viel besser filtern, was von dem mir entgegen gebrachten wirklich eine Information für mich ist, und was davon ein Thema meines Gegenübers. Dabei kann ich entscheiden, was das mit mir machen darf und was nicht. Ich habe in diesem Punkt zu 100% die Verantwortung für mich.

Genauso dürfen auch „alte Muster“ auftauchen, mit denen ich in ein liebevolles würdigendes Zwiegespräch gehen kann, was es mir denn sagen möchte.

Und dann …, dann benötigt das Ganze noch eine gehörige Portion Mut. Den Mut eigene Wege zu gehen, authentisch zu sein, mir zu begegnen und mich zu entwickeln. Wie möchte ich mir begegnen und dann kann ich anderen auch so begegnen.

Dabei sollte ich mir bewusst sein, „wenn Du anfängst, was zu schütteln, liegen die Dinge nicht mehr da, wo sie waren, aber das ist alternativlos“, wenn du die Fassadenexistenz aufgeben willst. Eine Fassade, vor uns selbst und vor anderen, aufrecht zu erhalten, kostet so viel Kraft. Hinter die eigene Fassade zu blicken, und sich selbst anzuschauen kostet Mut und es bringt auch erst einmal Schmerz, weil du vielleicht dich und andere ent-täuschst. Aber diese Befreiung ist notwendig und tut am Ende des Tages doch gut, weil du dein Innerstes leben kannst. Du kannst wählen, wie glückliche Beziehungen für dich sind.

Oftmals findet diese Entwicklung statt, wenn unser Leben ins Wanken gerät.

„Ich glaube, dass Menschen, die sich sehr viel und vielleicht sogar hauptberuflich mit Glück beschäftigen, diese Menschen wissen es auch sehr genau, was es bedeutet nicht glücklich zu sein.“ Es ist ein Weg dahin. Es gibt ein Absprungbrett Richtung Glück.

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Olaf Späth

Können wir Glücksfähigkeit lernen?

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Da gab es eine Gemeinde im Schwarzwald, die einen ideenreichen Touristikleiter hatte.

Die Gemeinde ist Schömberg und ihr Touristikleiter wollte, dass sich seine Gemeinde in irgendeiner Form positiv abhebt, von den anderen umliegenden Urlaubsgemeinden. Er wollte für Urlauber einen echten Mehrwert schaffen, in Schömberg Urlaub zu genießen.

Was liegt da also näher als das Glück?!

Er überzeugt...

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Da gab es eine Gemeinde im Schwarzwald, die einen ideenreichen Touristikleiter hatte.

Die Gemeinde ist Schömberg und ihr Touristikleiter wollte, dass sich seine Gemeinde in irgendeiner Form positiv abhebt, von den anderen umliegenden Urlaubsgemeinden. Er wollte für Urlauber einen echten Mehrwert schaffen, in Schömberg Urlaub zu genießen.

Was liegt da also näher als das Glück?!

Er überzeugte alle in der Gemeinde und Olaf Späth durfte den Entstehungsprozess mit begleiten. Schömberg wurde zur Glücksgemeinde. Olaf Späth gründete die Akademie des Glücks, die der Schirmherr dazu sein durfte. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 fand in der Gemeinde jeweils eine Glückswoche statt. Olaf Späth war dabei für das Programm zuständig.

Dazu beschäftigte er sich mit den damals führenden Köpfen dieses Themas und kam natürlich auch an Bhutan nicht vorbei.

Dieses Wissen sollte selbstverständlich nicht nur den Touristen vorbehalten sein, sondern auch für die Einwohner der Gemeinde zur Verfügung stehen.

In der Glückswoche fanden viele Workshops statt zu Qi Gong und Yoga.

Es gab Glückswanderungen, geführte Wanderungen, Workshops von Psychologen und Therapeuten angeleitet und natürlich auch viele informative Vorträge.

Die Einwohner wurden mit ins Boot genommen, und konnten die Veranstaltungen teilweise kostenfrei, aber mindestens vergünstigt besuchen. Sie wurden mit einbezogen in der Ideenfindung, was der Gemeinde wichtig ist und guttun würde. Sie durften einfach auch mitteilen, was ihnen wichtig ist. Dabei herausgekommen sind gemeinschaftliche Begegnungsstätten, der Einbezug von älteren Mitmenschen, Aktionen für Kinder zum Thema Glück, Erholungswerte schaffen, Erhaltung der Luftqualität für die eigene Gesundheit, Touristikpotentiale hervorheben und die Erhaltung der umgebenden Natur.

Soziale Gemeinschaft und Natur sind absolute Glückswerte, für die die Bürger sich von sich aus entschieden haben.

Nach drei Jahren gab es leider zu viele, die nicht mehr hinter dem Projekt standen und die Gelder lieber anderswo investieren wollten.

Olaf Späth waren aber die Erkenntnisse und die Arbeit an sich zu wertvoll, als dass er es sein lassen wollte. So führt er die Akademie des Glücks trotzdem weiter. Die Akademie läuft nun mehr als ein Ehrenamt für ihn. Dabei bietet er die Plattform für die Glücksexperten und bietet den Service, was Räumlichkeiten und Teilnehmer anbelangt.

Auch Unternehmen nehmen die Akademie des Glücks in Anspruch, um ihre Mitarbeiter und Führungskräfte zu schulen. Gerne darf das noch mehr genutzt werden, denn glückliche Mitarbeiter zahlen sich aus. Sie leisten mehr, gehen lieber zur Arbeit und sind kreativer.

Oftmals sind die Glücksfaktoren in einem Unternehmen der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Team, aber eben an erster Stelle die Wertschätzung der Führungsperson.

Hierbei sollten definitiv auch neue Wege in Anspruch genommen werden. Die Büroräumlichkeiten sollten einladender werden, sich wie ein zweites zu Hause anfühlen, denn immerhin verbringen Menschen hier einen Großteil ihrer Zeit.

Außerdem sollte man auch eine 4 Tage Woche in Erwägung ziehen. Studien für mehr Effizienz auf allen Seiten liegen längst vor.

Glückstipps von Olaf Späth

Soziale Kontakte pflegen, sie wertschätzen, ihnen zuhören

Anderen helfen

Offenheit

Herzlichkeit

Soziales Engagement im Ehrenamt

Waldbaden

Fünf Haselnüsse in die Hosentasche stecken und für jedes positive Ereignis eine Nuss in die andere Tasche umstecken.

„Glückliche Menschen, machen alle anderen glücklich und die dann die Welt.“

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6. Glückstag - 25. März.

Dr. Ha Vinh Tho

Wie kann eine Gesellschaft zum Glück geführt werden?

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Im buddhistischen Land Bhutan gibt es das Bruttonationalglück, welches die richtungsweisende Philosophie der Politik dort ist. Es entstand damit, dass der junge 17-jährige Prinz unerwartet König wurde und sich eingestand, dass er nicht wusste, was er tun sollte, um dieses Land gut zu regieren. Er entschloss sich, durch sein Land zu ziehen und den Menschen zuzuhören, was sie von ihm erwarten. E...

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Im buddhistischen Land Bhutan gibt es das Bruttonationalglück, welches die richtungsweisende Philosophie der Politik dort ist. Es entstand damit, dass der junge 17-jährige Prinz unerwartet König wurde und sich eingestand, dass er nicht wusste, was er tun sollte, um dieses Land gut zu regieren. Er entschloss sich, durch sein Land zu ziehen und den Menschen zuzuhören, was sie von ihm erwarten. Er zog zwei Jahre durchs Land und hatte am Ende viele Antworten, aus denen er einen Nenner fand: Alle wollen glücklich sein.

Damit war die Richtlinie seiner Herrschaft festgelegt.

Damit es ein dauerhaftes Glück ist, welches nicht von vorübergehenden, subjektiven sinnlichen Erlebnissen geprägt ist, auf denen man keine Politik aufbauen kann, hat man sich dem griechischen philosophischen Begriff von Eudaimonie zugewandt.

‚Eu‘ bedeutet Schönheit und Harmonie. ‚Daimonie‘ bedeutet wahres, höheres selbst.

Also ein Leben im Einklang mit einer höheren Wesenheit, dem wahren Selbst.

„Glück im eudaimonischen Sinn ist: ein gutes, sinnvolles Leben zu führen. Das ist dann möglich, wenn wir in einer echten, tiefen, harmonischen Verbindung sind, mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit der Natur.“

Nach Buddhas erster Lehre des Leidens, hat Leid als Grundursache die Entfremdung: Sich getrennt fühlen, entfremdet sein und die Einheit verloren zu haben. Die tiefste Ursache von Leid ist es, sich von sich selbst getrennt zu fühlen. Sich von den Mitmenschen und der Natur entfremdet zu fühlen, ist schlecht für das Individuum und die Menschheit.

Wie kann man dieses Wissen nun einem Regierungsziel zugrunde legen?

Indem man sich überlegt, was die sozialen und wirtschaftlichen unterstützenden Bedingungen sind, die eine Verbindung fördern.

Dies beginnt zum Beispiel mit Bildung. Glück ist lernbar.

Damit es gelernt werden kann gibt es drei Ebenen, die mit der Bildung gestärkt werden sollen.

In der ersten Ebene betrachtet man seine Qualitäten, man benötigt also die Fähigkeit sich selbst zu erkennen. Diese Fähigkeit braucht Achtsamkeit und für Achtsamkeit ist es unerlässlich innere Stille zu haben. In dieser Stille können wir beobachten, was in uns und um uns herum vorgeht. So darf man sich selbst besser kennenlernen und die eigenen Emotionen. Wir können lernen, störende Emotionen anzunehmen, sie zu verwandeln und den Ursachen den Nährboden zu entziehen.

In der zweiten Ebene werden die glücksbringenden Emotionen bewusst gepflegt. Dankbarkeit, Mitgefühl, Solidarität, Harmonie und Großzügigkeit werden in den Schulalltag integriert und bekommen bewusste Aufmerksamkeit. Mit diesen Grundlagen lassen sich dann positive Beziehungen führen, in denen ich in der Lage bin, zuzuhören und mich wirklich für mein Gegenüber zu interessieren.

„Mit sich selber im Einklang leben, geht unmittelbar über in: Mit dem anderen im Einklang leben.“

Die dritte Ebene ist die Beziehung zu Natur und Umwelt. Die westliche Kultur ist materialistisch geprägt. Die außermenschliche Welt, Tiere und Pflanzen, werden als Dinge betrachtet, die gebraucht und missbraucht werden. Sie hat kein Gefühl mehr für eine beseelte Natur.

„Verantwortungsvolle Ökologie kann nur dann entstehen, wenn wir wieder eine Wesensbeziehung haben, mit der Natur und mit den anderen Lebewesen. Wenn wir uns klar sind, dass alle Wesen ein Recht haben auf Wohlbefinden und Glück. Sie haben einen Wert an sich.“

Wenn das wieder klar ist, brauchen wir keine ökologischen Reden mehr und Politik dafür, dann hat die gesamte Einheit ihr Mitgefühl und ihre Würde zurück und gesundet gemeinsam.

Das umfasst die innere Dimension des Glücks.

Das Bruttonationalglück von Bhutan ist auch mit einem Index messbar. Dieser umfasst neun Gebiete.

Ökologische Resilienz, Wirtschaft (im Dienst der Menschen), menschliche Kultur (Wissenschaft, Kunst, Spiritualität), Politik (die den Lebewesen dient), Bildung, Gemeinschaftsvitalität, Zeitverbrauch, physische und psychologische Gesundheit.

Da diese neun Gebiete sich gegenseitig bedingen, stellt man sie jedes Jahr in einem Kreisdiagramm dar. Wenn ein Gebiet zu klein wird, kann man da sehr gezielt eingreifen und ein Gleichgewicht wieder herstellen.

Ein großartiges Vorbild, welches man sich unbedingt vor Augen halten sollte!

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Gina Schöler

Brauchen wir ein Glücksministerium?

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Gina Schöler hat Kommunikationsdesign studiert. In ihrem Masterstudiengang bekam sie die Aufgabe, eine Kampagne zu moderieren und zu gestalten, die einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft anstoßen soll.

Daraus entstanden ist das Ministerium für Glück und Wohlbefinden.

Diese Kampagne hat ihre Leidenschaft geweckt und sie nicht mehr losgelassen, so dass sie diese Kampagne heute noch, al...

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Gina Schöler hat Kommunikationsdesign studiert. In ihrem Masterstudiengang bekam sie die Aufgabe, eine Kampagne zu moderieren und zu gestalten, die einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft anstoßen soll.

Daraus entstanden ist das Ministerium für Glück und Wohlbefinden.

Diese Kampagne hat ihre Leidenschaft geweckt und sie nicht mehr losgelassen, so dass sie diese Kampagne heute noch, als ihre Berufung lebt.

Gerade in der aktuellen kollektiven Herausforderung erlebt sie die Menschen, die Gesellschaft emotional und mental am Limit. Vereinsamung ist dabei das größte Problem. Jeder macht sein Ding und ist dabei völlig losgelöst. Für die Generation ab 55 Jahren, die offline sind, die Kinder schon lange aus dem Haus sind und wohlmöglich noch ein Singledasein leben, gerade für diese Menschen sind diese Zeiten extrem.

Gina hat dafür einige kleine Alltagsimpulse, die schon viel bewegen können:

An Freunde und Familie kommunizieren, wie man sich fühlt

Silbernetz Sorgentelefon

Ein Plakatgespräch mit den Nachbarn führen

Hilfsbereit, freundlich und geduldig sein

Sich offen und unvoreingenommen in der Welt bewegen

Haftnotizblock bei sich führen, um aufgeschriebene Worte der Wertschätzung spontan an Menschen zu vergeben, denen man draußen begegnet

„im Zweifel ist es schön und im Zweifel könnte es gut gehen.“

In der aktuellen Situation, kann man sich nur auf seinen eigenen Wirkungskreis besinnen und sich zwischen Akzeptanz und Aktionismus bewegen. Man sollte für sich realisieren, in welcher Situation man sich befindet und sich dann überlegen, was man im Rahmen seiner Möglichkeiten tun kann.

Was kann ich tun, damit es mir und meinen Liebsten besser geht?

Wie kann ich es erträglicher und schöner machen?

Ginas‘ Kreativität sprudelt und ihre Arbeit ist seither noch mehr im Dauerflow, da sie weiß, wie sehr ihre Arbeit gerade benötigt wird. Ihr Motto, um dabei selbst in Balance zu bleiben lautet:

„Für etwas brennen, ohne zu verbrennen.“

Gina bietet viele kleine Alltagshelfer in ihrem ‚Erste Hilfe Koffer‘. Dazu zählen auch Spielzeugartikel, die einen auf charmante Art sich selbst auf die Schliche kommen lassen.

Rosarote Brillen, Superhelden Masken, Konfetti, damit schafft sie es auch in Firmenworkshops, die Menschen authentisch werden zu lassen.

Auf der Arbeit, wie im Privatleben kommt es immer auf dieselben Dinge an. Es geht, um Wertschätzung und darum geliebt zu werden für das, wer man ist.

Das geht aber nur, wenn ich mich authentisch zeige, wenn ich mich authentisch kenne.

Ich muss mir meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Werten selbst bewusst sein. Ich muss auch wissen, was ich kann und einen Selbstwert haben. Nur dann kann ich in die Verbundenheit

mit anderen Menschen kommen.

Was jeder von uns machen kann ist mutig sein und sich sichtbar machen. Damit aufhören, sich oder ein Streben zu unterdrücken. Fang einfach an und entwickelt es im Prozess weiter.

Es muss nichts perfekt und fertig sein!

„Man hat ein Thema, wofür man brennt. Man hat eine Fähigkeit, die man ausüben kann und man hat auch noch den Mut das ganze anzupacken - den Schritt zu gehen, raus in die Welt und diese Message nach außen zu tragen, damit sie überhaupt die Chance hat, andere Menschen zu erreichen.“

Gina selbst hat auch mehrere Rollen. Neben der Arbeit in ihrem Ministerium ist sie auch Mutter und Ehefrau. Weil das zusammen auch sehr fordern ist gibt es jetzt noch:

Ginas‘ Glückstipps für die Beziehung:

Sich aus vollem Herzen dafür interessieren, was der andere macht

Jeden so sein lassen

Eigene Ansprüche hinterfragen, welches Bedürfnis steckt dahinter?

Um dann festzustellen: Wir haben ähnliche Bedürfnisse nur unsere Strategien sind so unfassbar unterschiedlich und die Strategien bringen uns gegenseitig auf die Palme.

Wenn wir mal eine Schicht dahintergucken, warum willst du das?

Dann wird es wieder eine Ebene

Humor

Verständnis

Zeit statt Zeug

Alltagsabenteuer

Spaß haben, albern sein – kleine Inseln bauen

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Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel

Die Wissenschaft vom Glück

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Von der wirtschaftswissenschaftlichen Seite soll das Glück natürlich auch beleuchtet werden!

In der Wirtschaftswissenschaft geht es natürlich darum, mit knappen Ressourcen den größtmöglichen Output zu generieren. Das bedeutet auf unser Leben übertragen: Die knappe Ressource ist Zeit und der zu generierende Output ist ein gelingendes, zufriedenes und glückliches Leben zu führen.

Die Wirt...

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Von der wirtschaftswissenschaftlichen Seite soll das Glück natürlich auch beleuchtet werden!

In der Wirtschaftswissenschaft geht es natürlich darum, mit knappen Ressourcen den größtmöglichen Output zu generieren. Das bedeutet auf unser Leben übertragen: Die knappe Ressource ist Zeit und der zu generierende Output ist ein gelingendes, zufriedenes und glückliches Leben zu führen.

Die Wirtschaftswissenschaft betrachtet hierbei zwei Ausprägungen von Wohlbefinden.

Das subjektive Wohlbefinden: Wie fühlen wir uns emotional, während wir unser Leben leben? Das kognitive Wohlbefinden: Wie zufrieden bin ich mit meinen Leben, wie bewerte ich meine Zielerreichung?

Da Wissenschaft empirisch arbeitet, wird das gelingende Leben in Studien erhoben.

Ein bereits langjähriger Index ist der OECD Better Life Index.

In ihm werden 11 Indikatoren abgefragt für subjektives Wohlbefinden, wie zum Beispiel gute Arbeit, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Zivilcourage, gesellschaftliches Engagement, etc..

In Deutschland liegt das Ergebnis zwischen 5-7 Punkten von 10, wobei ein Drittel der Befragten 6 und weniger Punkte aufweist.

Die Ergebnisse werden als politische Empfehlungen weitergegeben. In anderen Ländern werden finanzielle Mittel in einzelne Sparten, nach dem Ergebnis aus dem Index verteilt.

Finnland schließt hier zum Beispiel mit einem Ergebnis von acht Punkten ab.

Eine langjährige politische Empfehlung in Deutschland ist es, an der Bildungsgerechtigkeit etwas zu tun, denn unser Index kommt daher, dass Menschen keine Perspektive für sich und ihre Kinder sehen. 10% der Schulabgänger sind bei uns ohne Abschluss und es fehlt ihnen an elementaren Grundlagen. Leider bewegt sich hierzu in der Politik noch nicht viel.

Krankenkassen haben es aufgegriffen und bieten unterstützende Programme an, welche die körperliche und seelische Gesundheit verbessern sollen.

Die Ergebnisse aus der Wirtschaftswissenschaft wollen wir hier natürlich auch nutzen, um zu schauen, welches Glück wir daraus ziehen können.

Glücklich machen uns gelingende soziale Beziehungen.

Diese benötigen Zeit, um sie pflegen und Achtsamkeit, damit sie gelingen.

Bewegung in der Natur macht glücklicher und wenn wir das bewusst wahrnehmen, lernen wir unsere Umwelt wieder mehr zu schätzen.

Leider ist es so, dass die meisten Deutschen 10.000 Dinge besitzen. Je mehr wir besitzen, umso größer ist der materielle Einfluss auf unser Leben. Wir fokussieren uns dabei auf höher, schneller und weiter, und generieren damit unser eigenes Mangelgefühl.

Es soll immer mehr Einkommen durch mehr Arbeit generiert werden, wir werden dabei aber nicht glücklicher.

„Damit lebt man glücksmäßig unter seinen Möglichkeiten.“

Es fehlt uns an Zeit, um etwas für unsere Gesundheit zu tun und, um unser Gemeinschaftswesen auszuleben.

„Die Glücksforschung ist ein Angebot.“

Die Ergebnisse aus der Glücksforschung können wir für ein glücklicheres Leben nutzen. Sie liefert empirische, valide Daten darüber, was uns glücklich macht.

Unser Gefühlsprogramm im limbischen System ist eines der ältesten Hirnareale. Unsere Programme sind uralt. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch voller Gefahren und daher war es wichtig, den Blick auf das Negative (die Gefahren) gerichtet zu haben. Dieses Programm läuft immer noch in unserem Hirn ab. Das können wir umprogrammieren, indem wir uns aktiv auf die positiven Dinge konzentrieren. Eine wissenschaftliche Zahl dazu ist, dass man vier positive Dinge braucht, um ein negatives aufzuwiegen.

Wirtschaftlich betrachtet, können Unternehmen aus diesen Ergebnissen politische Entscheidungen treffen. Einige machen dies auch schon, indem sie ihre Führungskräfte als Coaches agieren lassen. Coaches, die das Team stärken, den Sinn der Arbeit vermitteln, Erfolge spiegeln und den einzelnen in einem nach seinen Stärken orientierten Arbeitsfeld einsetzen. Dies generiert glückliche Mitarbeiter, die in weniger Zeit mehr leisten, sich gegenseitig unterstützen und im Unternehmen bleiben wollen.

„In der nachhaltigen Wirtschaftspolitik geht es darum, dass heutige und spätere Generationen, ein Leben führen können, welches durch hohe Lebensqualität und ein hohes Wohlbefinden gekennzeichnet ist. Das müssen wir generationsübergreifend denken.“

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7. Glückstag - 26. März.

Prof. Dr. Martina Leibovici-Mühlberger

Was deine „Glücksmedizin“ sein kann

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„Wir sind radikal soziale Wesen und Beziehung ist unser Lebensmittel“

Die Bereitschaft Kinder zu bekommen, liegt bei Akademikerinnen gerade einmal bei 60%.

Kinder zu bekommen ist seit den 70er Jahren, mit der Einführung der Pille, nur noch ein optionaler Lebensentwurf für Frauen.

„Jedes Kind ist eine Liebeserklärung an das Leben, oder umgekehrt.“

Mit dem Mauerfall kam das Gefühl von ...

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„Wir sind radikal soziale Wesen und Beziehung ist unser Lebensmittel“

Die Bereitschaft Kinder zu bekommen, liegt bei Akademikerinnen gerade einmal bei 60%.

Kinder zu bekommen ist seit den 70er Jahren, mit der Einführung der Pille, nur noch ein optionaler Lebensentwurf für Frauen.

„Jedes Kind ist eine Liebeserklärung an das Leben, oder umgekehrt.“

Mit dem Mauerfall kam das Gefühl von Freiheit und der Förderung des Individuums. Dies birgt aber auch die Wahlverantwortung und Orientierungslosigkeit. In Unternehmen sind Menschen beliebig austauschbar.

Eltern haben keine Idee, das Glück in Ihrem Leben ankommen zu lassen, um ihren Kindern Raum zu geben.

Kinder sind Projekte geworden, bei denen man alles richtig machen muss und jedes Talent herausziehen will. Kinder spüren das. Es ist wie ein nonverbaler indirekter Auftrag. Dabei entsteht eine Spannung, die keiner Seite guttut. Damit können Kinder nicht zu einem eigenen Menschen reifen, sondern sind nunmehr die Verlängerung der unbewussten Wünsche der Eltern.

Hinzu kommt, dass viele Kinder nicht mehr nach draußen gehen. Sie ziehen das virtuelle Spiel vor und erleben dort ihre Realität. Die Umwelt wird zu einem Zubringer auf der Versorgungsebene und keine Erlebensebene mehr.

Unsere Sozialisierung muss in der Schule stattfinden, da zu Hause niemand ist. Die Eltern arbeiten meist beide, Geschwister gibt es oft nicht und unsere urbanen Lebensräume lassen erst spät zu, dass Kinder sich alleine in Gruppen draußen bewegen können.

Diese Verantwortung ist den Institutionen weder bewusst, noch werden ihnen große finanzielle Mittel zugesprochen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu brauchen etwa 15 Jahre bis sie langsam dort ankommen.

Dabei wäre es für das Glück so wichtig, da es ein soziales Feld ist. Das Wissen, wie Glück funktioniert ist da. Wir sollten endlich weg von unserer Schuldtradition.

„Wir haben nicht das Mindset, dass glücklich sein der Grundzustand sein sollte.“

Die aktuelle Pandemie ist ein Ausdruck, unserer Art Zivilisation zu leben. Die Kinder sind dabei ein Spiegel der Grundatmosphäre. Es ist eine Dämpfung der Lebendigkeit.

Die Kinder werden zu Hause instruiert sich mit Abstand zu bewegen, die Institution reguliert dies auch und moderiert den Alltag. Wenn das noch länger so bleibt, werden Dinge wie‚ der andere ist eine potentielle Gefahr, die du nicht sehen kannst‘ ein Teil des Weltbildes der Kinder.

Wenn wir jetzt dabei nicht depressiv oder aggressiv werden wollen, sollten wir Platz für das Schöne in unserem Leben schaffen. Die Natur als heilender Raum, echt, klar und spürbar.

Wir sollten uns der Kunst widmen und auch selbst kreatives Schaffen betreiben, um uns unserer Selbstmächtigkeit bewusst zu sein.

Wir sollten unserem sozialen Umfeld dienlich sein, ihnen helfen. Das schafft Glücksmomente. Der andere bekommt das Geschenk, dass da wer ist, der Anteil an einem nimmt.

Wenn man mit dieser Haltung in die Welt investiert, wird sie gut.

„Die Welt ist da und sie ist gut, wenn du sie gut machst. Such das gute. Mach das gute.“

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Alexander Maria Fassbender

Wie Astronauten im All glücklich bleiben

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„Selbstvertrauen, Vertrauen in mich selber, Vertrauen ins Leben – Urvertrauen das gehört für mich einfach zusammen. Das ist wie ein Kreislauf, und dann kommst du irgendwann emotional und auch im Leben bei dir an. Das ist ankommen.“

Bis Alexander Maria Fassbender zu diesem unglaublich schönen Zustand kam, war es ein langer Weg, der gefühlt auch auf zwei oder drei Leben hätte aufgeteilt ...

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„Selbstvertrauen, Vertrauen in mich selber, Vertrauen ins Leben – Urvertrauen das gehört für mich einfach zusammen. Das ist wie ein Kreislauf, und dann kommst du irgendwann emotional und auch im Leben bei dir an. Das ist ankommen.“

Bis Alexander Maria Fassbender zu diesem unglaublich schönen Zustand kam, war es ein langer Weg, der gefühlt auch auf zwei oder drei Leben hätte aufgeteilt werden können.

Er wurde mit vier Jahren bereits eingeschult, da es den Eltern so angeraten wurde. Das ihr Sohn das gar nicht wollte interessierte sie nicht. Er wurde als hochintelligent eingestuft und musste dann die Schule wechseln. Die Noten rutschten bei diesem Wechsel in den Keller, woraufhin er zum Schulpsychologen musste. Dort blieb er drei Tage ohne seine Eltern. Damals war er neun Jahre alt.

Der Psychologe teilte dem Vater danach mit, er habe gar keine Ahnung und der Mutter, dass sie nicht Mutter und Vater in einer Person sein könne. Danach hielten die Eltern ihren Sohn für dumm und stur. Diese Haltung ihm gegenüber prägten die nächsten Schuljahre.

Alexander Maria Fassbenders‘ Oma rettete ihren Enkel und ließ ihn endlich die Schule wechseln. Er besuchte fortan die Realschule und dann auch das Gymnasium.

In Mathe wollte ihm die Lehrerin eine sechs geben. Er hatte zwar die richtige Lösung gefunden, aber der Lösungsweg war nicht der vorgegebene. Sein Onkel outete sich ihm gegenüber dann, indem er ihm sagte: „Du und ich wir sind anders. Geh den Weg egal was passiert.“. Seine Oma brachte das ganze vor Gericht, und sie bekamen Recht.

Das brachte ihm das Verständnis, dass man sich wehren kann.

Alexander Maria Fassbender begann ein Psychologie Studium und studierte gleichzeitig bei der Bundeswehr Medizin. Sein Vorgesetzter bei der Bundeswehr ahnte, was mit ihm los ist und machte, mit seinem Einverständnis, ein paar Tests mit ihm. Das Ergebnis war eine hohe Intelligenz und Asperger Autismus. Asperger Autisten sind in der Lage Inselbegabungen gleichzeitig auszuleben. Sein Vorgesetzter bestärkte ihn, dass er so in der Lage sei, sein Bestes zu bekommen und es den Vorteil hat, dass er es bereits kennt.

Alexander Maria Fassbender gründete mit einem Partner ein Unternehmen. Dieser betrog ihn und er landete in der Insolvenz. Da Asperger Autisten keine Emotionen spüren hatte er „nur“ ein Ohnmachtsgefühl.

Vier Jahre später bekam er Krebs und der Arzt sagte ihm, er habe nur noch sechs Wochen zu leben. Eine Chemotherapie kam für ihn nicht in Frage. So ging er in die Schweiz und unterzog sich einer alternativen Heilmethode, bei der er mit Hilfe von Grippeviren in ein künstliches Koma versetzt wurde. Die Therapie hatte angeschlagen und er wurde krebsfrei. Freunde hatten ihm das Geld dafür geliehen, schenkten es ihm aber danach.

Dies ist nur ein Auszug aus seinem Leben. Da gab es noch wesentlich mehr Krisen. Dennoch ist der Erfolg daraus, dass er Coaching Ausbildungen gemacht hat und tatsächlich hat er mit diesen auch einen solchen Zugang zu seinen Emotionen bekommen, dass er heute nur noch 10-20% Asperger Ausprägung hat.

„Wenn in mir eine Emotion hochkommt, und das ist egal welche, ist meine erste frage ‚Was willst du? Wieso bist du da? Was willst du mir sagen? Wo willst du mich hinführen? Muss das jetzt sein, oder können wir das verschieben?“

Wir können mit unseren Emotionen reden und manchmal bekommen wir auch Antworten von ihnen.

Alexander Maria Fassbender sieht sich nicht als Coach, sondern nur als Erinnerer, denn das göttliche ist in jedem von uns, und will nur, dass du Kontakt aufnimmst.

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Michelle Monballijn

Heilt Zeit alle Wunden?

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Affirmationen mit Leichtigkeit auszusprechen, macht ganz viel mit einem. Worte und Gedanken, die man im Zwiegespräch ausspricht, werden zur Wirklichkeit.

Viele Wünsche sind so bei Michelle in Erfüllung gegangen. Den Wunsch Michaela zu begegnen, hatte sie schon vor langer Zeit ausgesprochen und er ist Wirklichkeit geworden.

Zuletzt hatte sie sich gewünscht, gute Ansprechpartner für sich zu f...

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Affirmationen mit Leichtigkeit auszusprechen, macht ganz viel mit einem. Worte und Gedanken, die man im Zwiegespräch ausspricht, werden zur Wirklichkeit.

Viele Wünsche sind so bei Michelle in Erfüllung gegangen. Den Wunsch Michaela zu begegnen, hatte sie schon vor langer Zeit ausgesprochen und er ist Wirklichkeit geworden.

Zuletzt hatte sie sich gewünscht, gute Ansprechpartner für sich zu finden. Diese Affirmation hat sie noch einmal richtig aufgerüttelt und in ihrem Freundeskreis ordentlich aufgeräumt. Menschen, die sie für loyal hielt, waren es dann aber doch nicht. So ein Reinigungsprozess schmerzt natürlich erst einmal, weil man feststellt, dass jeder Mensch aus seinem ganz eigenen Universum kommt und sie nur das in einem sehen können, wozu sie in der Lage sind und was sie sehen wollen.

Diese Krisen zeigen einem immer wieder auf, dass man sich zwar schon ein gutes Stück weit entwickelt hat, aber man offensichtlich hier immer noch ein Lernfeld hatte, welches noch einmal angeschaut werden wollte. Dies funktioniert nach dem Zwiebelprinzip, man kommt immer noch eine Schicht tiefer in sein Innerstes.

Solche Krisen sind Lehrmeister von Achtsamkeit, die Dinge bewusst anzunehmen, bei sich zu bleiben, die Situation von allen Seiten betrachten, Frieden damit zu schließen und das Positive daraus zu ziehen. Dieser Prozess geht mal schwerer und mal leichter. Hier darf man gerne milde mit sich sein. Beleuchten, welchem Bauchgefühl man nicht getraut, und dabei vielleicht auch erste Anzeichen übersehen hat.

Michelle hat ihre Mutter sieben Jahre lang gepflegt und sie bis zu ihrem Tod begleitet.

Sie konnte die Zeit mit ihr nutzen, um zu lernen sich dabei nicht zu vergessen. Um genau hinzuschauen, wo sie sich abgrenzen muss, um nicht gänzlich über ihre Grenzen zu gehen. Sie konnte schauen, was sie braucht und sich noch mit ihrer Mutter über den Sinn von Leben und Tod austauschen. Ihr Vater verstarb ein halbes Jahr später.

Diese Grenzerfahrung hat Michelle sehr geprägt und in ihr das Bedürfnis geweckt, ihre Erfahrungen weitergeben zu wollen, um darüber dann das Glück von Hilfsbereitschaft zu empfinden.

„Zeit heilt nicht alle Wunden.“

Hier darf man sich auch gerne noch weiter aus seinem Werkzeugkoffer, der Hilfsmittel bedienen.

Für Michelle bedeutet das vor allem zu meditieren, dabei bewusst ‚helle‘ Energie einzuatmen und ‚dunkle, verbrauchte‘ Energie auszuatmen. Außerdem baut sie sich ein leuchtendes Schutzschild um sich herum.

Sie hat gelernt authentisch für sich einzustehen, ihre Grenzen aufzuzeigen. Auch wenn das oftmals Konfrontation bedeutet. Diese Reibung erzeug Wärme, Wärme ist Energie und Nähe. Man zeigt sich gänzlich.

Ihre Eltern stellt sie gedanklich oft hinter sich und spricht innerlich aus, was sie ihr sagen würden, so hat sie das Gefühl, dass sie noch da sind.

Sie hat sich weitergebildet, eine Heilpraktiker-Ausbildung und eine tiefenpsychologische Weiterbildung gemacht, um sich selbst besser verstehen zu können.

„Glücklich sein kommt nicht von außen, sondern kommt von einem selbst.“

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Sara Wragge

Wie finde ich mein Glück wieder?

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8. Glückstag - 27. März.

Kurt Tepperwein

Glück ist die Zielgerade, die durch Leben führt

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„Ich bin ein vollkommener Meister, der sich gerade erinnert.“

Betrachten wir das ganze einmal von der sprachlichen Seite.

Ich bin nicht mein Körper.

Ich bin nicht mein Verstand.

Ich bin nicht meine Persönlichkeit.

Sondern…

Ich habe einen Körper.

Ich habe einen Verstand.

Ich habe eine Persönlichkeit.

Alles was ich habe, kann ich nicht sein.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit verlagern, ...

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„Ich bin ein vollkommener Meister, der sich gerade erinnert.“

Betrachten wir das ganze einmal von der sprachlichen Seite.

Ich bin nicht mein Körper.

Ich bin nicht mein Verstand.

Ich bin nicht meine Persönlichkeit.

Sondern…

Ich habe einen Körper.

Ich habe einen Verstand.

Ich habe eine Persönlichkeit.

Alles was ich habe, kann ich nicht sein.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit verlagern, und uns beobachtend hinter unseren Körper stellen, schauen wir unserem Körper beim Leben zu. Wenn ich das bewusst mache, komme ich vom Denken in die Wahrnehmung.

„Die meisten erleben sich als Mensch. Das ist nicht wahr. Wir sind der, der schon war, lange bevor es diesen Körper gab, diesen Verstand, diese Persönlichkeit gab, haben wir uns entschieden, die Schule des Lebens zu besuchen.

Mit einer bestimmten Lebensabsicht. Wir sind hier nur vorübergehend zu Gast, weil wir in einer materiellen Welt natürlich ein Instrument brauchen. Wir sind reine Energie, aber solange wir in einer materiellen Welt sind, brauchen wir einen materielles Erfahrungsinstrument. Aber wir sollten uns nicht mit unserer Schuluniform identifizieren.“

Das ist die Selbstillusion mit der Identifikation des Ichs. Das Ich hat Probleme, Ängste, Sorgen, Stress, will viel Geld, Urlaub, Lob und Anerkennung. In dieser Erlebniswelt sind die Probleme nicht alle lösbar. Das Selbst interessiert sich für so etwas nicht. Es hat keine Probleme und Ziele. Für das Selbst sind das alles nur Aufgaben, die im Jetzt zu lösen sind.

Es sind alles nur Chancen zum Besseren, um Erfahrungen zu sammeln und die Lebensabsicht zu erfüllen.

Wenn ich zu mir selbst erwache, wenn ich meine Lebensabsicht erkenne und verwirkliche, dann habe ich mich selbst glücklich gemacht.

Dann bin ich dankbar für alle Erfahrungen, für das Geschenk Leben und für das bewusste Erleben meiner natürlichen Vollkommenheit.

Denn das Selbst ist vollkommen, es kommt aus einer vollkommenen Welt. Allerdings brauche ich ein unvollkommenes Ich und eine unvollkommene Welt, um das erkennen zu können.

Wir haben einen vollkommenen Geistkörper aus Energie, sind ewig und ein ungetrennter Teil des Ursprungs. Wir müssen uns nur erinnern und unsere Beobachterrolle bewusst einnehmen und erleben. Das ist Glück.

Wenn wir zu unserem Selbst erwacht sind, sind wir mit unserem vollkommenen Geistkörper verbunden, und treffen die richtigen Entscheidungen, ziehen die richtigen Menschen in unser Leben, dann brauchen wir keine Umwege. Wir müssen diesen Platz nur einnehmen, und nach innen schauen. Das worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wissen wir und damit wissen wir alles, was wir im Jetzt brauchen. Das ist wahre Glückseligkeit und geht einher mit dem Gesetz der Resonanz.

Wenn wir erwacht hier ankämen, würden wir uns auf diese Unvollkommenheit gar nicht erst einlassen und unsere Erfahrungen nicht machen.

„Jetzt bin ich im Spiel des Lebens angekommen. Jetzt kenne ich die Spielregeln.“

Unsere Welt kann nicht verbessert werden. Sie ist ein Spiegelbild unseres kollektiven unvollkommenen Bewusstseins und weder gut noch schlecht, weil es ein Spiegelbild ist.

Es ist nicht unsere Aufgabe, das kollektive Bewusstsein zu verändern unsere Lebensaufgabe ist es, zu unserem Selbst zu erwachen.

„Das Beste für die Welt ist, wenn ich meine Aufgabe löse.“

Die wahre Glückseligkeit ist damit für jeden etwas anderes und will klar formuliert werden.

Glück ist ein Zustand und kann von meinem Selbst verursacht werden.

Erinnere dich und wach auf.

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Dr. Phil. Eva Wlodarek

Die „Big 5“ des Glücks

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Dr. Eva Wlodarek hat sich der positiven Psychologie schon 1987 in ihrer Doktorarbeit gewidmet. Zur damaligen Zeit war dies noch sehr unpopulär, da beschäftigte sich die Forschung mit Ängsten und Depressionen.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt die Menschen schon seit Jahrausenden.

Dr. Eva Wlodarek selbst erlebte die erste Lebenskrise für ihre Familie und sich mit 13 Jahren. Ihre Mutter ...

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Dr. Eva Wlodarek hat sich der positiven Psychologie schon 1987 in ihrer Doktorarbeit gewidmet. Zur damaligen Zeit war dies noch sehr unpopulär, da beschäftigte sich die Forschung mit Ängsten und Depressionen.

Die Suche nach dem Glück beschäftigt die Menschen schon seit Jahrausenden.

Dr. Eva Wlodarek selbst erlebte die erste Lebenskrise für ihre Familie und sich mit 13 Jahren. Ihre Mutter hatte noch einmal ein Mädchen zur Welt gebracht. Mit neun Monaten stellte der Kinderarzt die Behinderung mit Down Syndrom bei ihr fest. Dies veränderte die Familie. Nach dem traurigen Schock haben alle aus der Familie das Beste daraus gemacht.

Der Vater war Pastor und seine Predigten erhielten mehr Tiefe. Die Mutter engagierte sich in der Lebenshilfe. In Dr. Eva Wlodarek weckte es den Wunsch Psychologie zu studieren, weil sie dachte, sie könne der Schwester damit helfen.

Diese ganze Gegebenheit ließ sie schon früh ein Krisenverständnis entwickeln, dass dies Herausforderungen sind, die einen Motor der Entwicklung antreiben.

Der weitere Weg von Dr. Eva Wlodarek war ein Philosophie und Germanistik Studium. Im Referendariat merkte sie dann, dass dies nicht das war, was sie wollte.

Das zweite Studium der Psychologie finanzierte sie sich komplett selbst. Sie machte dazu jeden Job, den sie bekommen konnte, aber sie wusste ja, wofür sie es tat. Da schon einige Schreibarbeiten dabei waren, wurde sie von der Zeitschrift Brigitte entdeckt und sie durfte dann Artikel für Brigitte schreiben. Nach einem Jahr konnte sie dann aber erkennen, dass dieser Job sie nicht erfüllte und kündigte sofort. Am selben Tag rief eine gut bekannte Psychologin an, dass in ihrer Gemeinschaftspraxis kurzfristig wer benötigt wurde. Diese Jobangebot nahm Dr. Eva Wlodarek dann gerne an.

Heute ist Dr. Eva Wlodarek wie ein Kleeblatt aufgestellt. Ihr Stiel, ihre Leidenschaft ist die Psychologie. Die vier Blätter stehen für die Zeitschriften, für die sie Artikel schreibt, die Bücher darüber, wie man sein Leben besser gestalten kann, Seminare dazu und YouTube Videos, auf denen sie ihr Wissen teilt und anderen Hilfestellungen geben möchte.

Die Botschaft von Dr. Eva Wlodarek ist es, ehrlich zu sich zu sein, für sich einzustehen und dem Leben zu vertrauen. Wenn man dem nachgeht, was richtig für einen ist, wird das Leben einem mit Rückenwind entgegenkommen.

Dabei gibt es für alle Dinge zwei Anzeichen, macht es eine Freude, was man tut und fällt es einem leicht. Wenn es mir leichter fällt als anderen, ist das mein Talent.

Es ist nie zu spät.

„Man kann es ändern. Wir sind lebenslang lernfähig, wenn wir es wollen, können wir ganz viel verändern.“

Dr. Eva Wlodareks‘ lernbare Glückskompetenzen:

1. Entfalte dein Talent und deine Bestimmung. Richte dein Leben niemals nur auf Sicherheit. „Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides.“

2. Vergleiche nur produktiv. Schaue dir Dinge nur ab, als Vorbild. Wenn Neid dabei aufkommt, betrachte die komplette Person, ihr komplettes Leben und frage dich, ob du wirklich alles von ihr gegen deins eintauschen wollen würdest. Frage dich, wo bin ich weitergekommen, wo stand ich noch vor einem Jahr und wo heute?

3. Sei großzügig, gib alles weiter du hast, was du weißt. Wenn jeder etwas weitergibt, wird die Welt besser.

4. Konzentriere dich auf Dankbarkeit und damit auf Fülle. Führe ein Tagebuch dazu.

5. Dem Leben vertrauen. Vertraue darauf, dass Krisen ihren Sinn haben und gehe nicht in den Widerstand, sondern nehme an, was ist und führe dir deine Möglichkeiten dazu vor Augen.

„Wenn wir unsere Gedanken ändern können, dann ändert sich unser Weltbild und dann ändert sich auch unser Leben.“

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Prof. Ruut Veenhoven

Glücksforschung als Berufung

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Professor Ruut Veenhoven hat seine Berufung den weltweiten Studien rund um das Glück gewidmet. Er sammelt alle Forschungsarbeiten und Studien, die zu diesem Thema gemacht wurden. Dabei schreibt er sie in eine systemische Terminologie und speist sie in die world data base of happiness ein, damit es auf der ganzen Welt einsehbar und vergleichbar ist.

Dabei hat er seine Leidenschaft verbunden mit e...

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Professor Ruut Veenhoven hat seine Berufung den weltweiten Studien rund um das Glück gewidmet. Er sammelt alle Forschungsarbeiten und Studien, die zu diesem Thema gemacht wurden. Dabei schreibt er sie in eine systemische Terminologie und speist sie in die world data base of happiness ein, damit es auf der ganzen Welt einsehbar und vergleichbar ist.

Dabei hat er seine Leidenschaft verbunden mit einem Beitrag zum kollektiven Glück für alle, aus den Informationen der Studien, Konsequenzen für sein eigenes Leben ziehen zu können.

In der Glücksforschung wird die Frage nach dem Glück mit der Lebenszufriedenheit abgefragt und damit messbar gemacht. Professor Ruut Veenhoven erklärt sich das Streben der Menschen nach Glück damit, dass es die Gesundheit maßgeblich direkt beeinflusst und unsere sozialen Beziehungen leichter macht, wenn wir glücklich sind. Außerdem leben glückliche Menschen länger.

Bei der deutschen Bevölkerung liegt die Lebenszufriedenheit auf einer Skala zwischen eins und zehn bei 7,5. Haupteinflussfaktoren auf dieses Ergebnis sind die Faktoren Geld, soziale und familiäre Beziehungen.

Im gesellschaftlichen Kollektiv betrachtet macht Wohlstand, ein Haus, ausreichendes Essen, Freiheit, freie Berufswahl, die Wahl der Lebensweise und eine anerzogene Entscheidungsfähigkeit glücklicher.

Laut Professor Veenhoven kann mehr Lebenszufriedenheit hergestellt werden, wenn man ausprobieren kann, welcher Beruf, welche Lebensweise, welcher Partner zu einem passt.

Darüber hinaus wirkt es sich positiv aus, wenn wir Herausforderungen haben, die wir gut meistern können.

Der Einfluss, der aktuellen kollektiven Herausforderung, sei auf das Glücksempfinden nicht sehr groß und mehr durch die Presse in mehr Unzufriedenheit dargestellt. Singles sind in diesem Fall unglücklicher, als Familien und der die Reduktion der Arbeit sei für viele angenehmer, da sie ihre Arbeit ohnehin nicht sehr mochten.

Dass die Presse hierbei das Problembewusstsein stärkt, sieht er nicht als negativ an, denn so könne man sie auch angehen privat, wie politisch.

Ein Studienergebnis, welches Professor Veenhoven überrascht hat, dass die Lebenszufriedenheit mit der Geburt von Kindern abnimmt und erst wieder steigt, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Die Ursache dafür ist, dass durch die Anwesenheit von Kindern die Qualität der Partnerschaft beeinträchtigt ist. Dennoch sind schlussendlich kinderlose Paare unglücklicher. Professor Veenhoven plädiert hierzu für mehr Aufklärung, was Kinder haben wirklich bedeutet und kritisiert das Bild, welches Medien durch ständig nur lachende Babys herauskristallisieren.

Da in unseren Breitengraden eher aus Liebe geheiratet wird, ist natürlich die Kommunikationsfähigkeit, die durch Schule trainiert wird, wichtig.

Laut den Studienergebnissen sind die Dänen am glücklichsten.

Professor Veenhoven benennt hier die kulturellen Unterschiede, was die Bevölkerung denkt, was glücklich macht und die landeseigenen Grundvoraussetzungen, als maßgeblich.

So sind die Dänen reich, individualistisch, sehr frei, haben eine gute Staatsstruktur mit wenig Korruption. Außerdem greift die Familie nicht mehr in deine Entscheidungen ein, sobald du volljährig bist. In diesen letzten beiden Punkten schneidet Simbabwe als unglücklichstes Land ab.

Mit diesem Ergebnis ist klar, auch das Land mit seinen strukturellen politischen Prozessen hat Einfluss auf die Lebenszufriedenheit des einzelnen.

Außerdem ist die Bevölkerung glücklicher, wenn sie eine Aufgabe im Leben hat, ein vorgegebenes kulturelles Ziel, oder eben andere Möglichkeiten haben ihre Fertigkeiten einzusetzen, wie in Hobby oder Beruf. Es ist eine Frage der Sinnhaftigkeit des Lebens, wenngleich es keine Antwort darauf gibt. Allein die Frage danach stimmt schon zufriedener.

Die Parameter die für alle Menschen gleich sind, egal aus welcher Kultur sie stammen, sind gute soziale Beziehungen, eine gute Position in der Hierarchie und Respekt.

Abschließend benannte Professor Veenhoven, unter der Rubrik ‚gut zu wissen‘, dass Glückskurse und life coaches die Menschen, die sie in Anspruch nehmen, 5% glücklicher machen und damit auch 5% gesünder und dafür lohnt sich doch die Investition.

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Sandra von Zabiensky

Radikale Ehrlichkeit als Glücksprinzip

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Sandras Lebenskrisen sind nicht leicht zu fassen, sie gehen über gewaltvolles Mobbing wegen ihres Aussehens, sexuelle Wahllosigkeit, Zwangsneurosen, Scheidung, Firmenruin, langjährige Mitarbeiter entlassen und wohnungslos sein.

Ihr Weg aus dieser Lebenskrise begann mit dem Wunsch, fürs Surfen beweglicher werden zu wollen. Sie kam zum Yoga, welches sie ohne den Esoterikkram erledigen wollte. Da...

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Sandras Lebenskrisen sind nicht leicht zu fassen, sie gehen über gewaltvolles Mobbing wegen ihres Aussehens, sexuelle Wahllosigkeit, Zwangsneurosen, Scheidung, Firmenruin, langjährige Mitarbeiter entlassen und wohnungslos sein.

Ihr Weg aus dieser Lebenskrise begann mit dem Wunsch, fürs Surfen beweglicher werden zu wollen. Sie kam zum Yoga, welches sie ohne den Esoterikkram erledigen wollte. Dann war aber ‚Om-singen‘ doch dabei und es bewegte sie. Auf der Matte, beim Yoga zu sein, war ihr Ankerpunkt, als die Firma in den Ruin abrutschte und sie ihre Wohnung verloren hatte.

Vom Yoga landete sie bei der Philosophie von Tantra. Diese umfasst ebenso die Themen, die ein glücksbringendes Leben benötigt. Die Fragen, wie ist das Universum, wie funktioniere ich als Mensch darin, wer bin ich, wie erschaffe ich mir Erkenntnis, dass ich mehr bin als ein nichtiger Mensch und Tantra inkludiert alle Dinge und alle Menschen.

Tantra geht davon aus, dass alles göttliche Energie ist.

Dem inneren Antrieb, glücklich sein zu wollen, entkommt niemand.

Das eine kurze Glück ist das, was bei einer Bedürfniserfüllung kurzzeitig spürt. Das andere ist es

„Die stille Zufriedenheit zu kultivieren, selbst in der Trauer, sind Glücksmomente. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen von Glück sozusagen - in den unterschiedlichsten Emotionszuständen, und Daseinszuständen. Diese zu kultivieren und zu generieren, zu erhalten und dann auch wieder zu verabschieden - weil du wirst nicht in einer Tour glücklich sein, dass das auch okay ist für einen selbst, das ist auch Teil meiner Praxis.“

Das stille zufriedene Glück lässt sich unterstützen, indem man radikal ehrlich zu sich ist.

Sich seiner Muster bewusst ist und sich aus deren Fesselgriff befreit.

In der Gegenwart ist und sich bewusst macht, dass die schlimmste ausgemalte Realität keine ist, sondern nur erdachte Zukunft.

Sich überlegt, welchen Filter man über seine Realität legen möchte.

Sich wohlgesonnen, mitfühlend, vergebend und milde begegnet.

„Im Selbsthass ist keine Heilung möglich.“

Anderen Menschen authentische Komplimente macht.

Sich fragt, welche Werte das eigene Handeln bestimmen sollen.

Sich fragt, ob das eigene Handeln, diesen Werten entsprochen hat.

Den Humor nicht verliert.

Ein lehrreiches, wichtiges Werkzeug war für Sandra ein sogenanntes ‚Judgement Diary‘. In diesem hat sie über vier Wochen lang notiert, wie sie über sich und andere urteilt. Die Themenfelder, die sich daraus ergeben haben, sind in Wirklichkeit keine Urteile über andere, sondern zeigen die eigenen Themen auf.

Zu guter Letzt, steht dann wohl die Frage, was passiert, wenn ich sterbe, wie werde ich über mein Leben denken, vom derzeitigen Standpunkt aus betrachtet.

„Da musste ich mir einfach eingestehen, auch wenn diese ganzen Annehmlichkeiten da waren, war mir das nicht so viel wert, wie am Ende gedacht zu haben, ich hätte meine Chancen nicht genutzt.

Kann ich am Ende sagen kann, dass ich liebevoll war, hab ich mein Herz verschenkt, hab ich Aperol Spritz in der Sonne getrunken, bin ich wie ein Rausch durch die Nacht gefegt, hab ich die wilde Luft des Lebens getrunken, war ich ein guter Mensch?

Ja, mein Schatz das warst du. Damit möchte ich meine Augen schließen können."

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9. Glückstag - 28. März.

Susan Sideropoulos

Setz doch mal die rosarote Brille auf

-

Susan gehört zu den Menschen, die das Glück nie in Frage gestellt hatte. Es kam zu ihr, sie konnte es zurückgeben, wie die Bewegung eines Bumerangs. Dieser Umgang mit der inneren Zufriedenheit und den darin liegenden Glücksmomenten war ihr Normalzustand.

Ihr Umfeld empfand es, als Naivität und sagte ihr:

„Susan setz‘ doch mal die rosarote Brille ab.“ Darauf entgegnete sie immer: „Ne ...

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Susan gehört zu den Menschen, die das Glück nie in Frage gestellt hatte. Es kam zu ihr, sie konnte es zurückgeben, wie die Bewegung eines Bumerangs. Dieser Umgang mit der inneren Zufriedenheit und den darin liegenden Glücksmomenten war ihr Normalzustand.

Ihr Umfeld empfand es, als Naivität und sagte ihr:

„Susan setz‘ doch mal die rosarote Brille ab.“ Darauf entgegnete sie immer: „Ne setz‘ Du sie doch mal auf!“

In Wirklichkeit ist es ja aber eine lebensbejahende Haltung, dass Leben positiv zu sehen, und immer das Beste daraus zu machen.

Schauspielerin und Moderatorin sein, ist für sie Berufung und Traumjob.

In ihrem Traumjob hatte sie einen Wunsch, den sie immer verfolgt hatte – Hauptrolle in einer Serie. Sie hatte den Job. Das Team und sie haben lange an diesem Projekt gearbeitet. Nach ein paar Drehtagen und Ausstrahlungstagen, wurde die Serie abgesetzt.

Das war sehr schmerzhaft für sie. Über diesen Teil des Jobs, spricht kaum einer dieser Branche, obwohl viele nicht ganz glücklich sind.

Für Susan war es ein Gefühl von ‚wer bin ich dann noch?‘

In diesen Schmerz hat sie sich hineinbegeben und mit einem Buch verarbeitet. Sie hat die Gefühle dazu angenommen, zugelassen und sich transformieren lassen.

Diese Lebensepisode hat sie in die Persönlichkeitsentwicklungswelt geführt. Susan ist ganz verzaubert davon, dass man sich immer wieder weiter entwickeln darf, dass es ein Prozess ist, der nie aufhört.

Es klopft eben niemand an die Tür, der alles wieder geradebiegt.

Wenn man versteht, dass es nicht um diesen Moment, diese Sache geht, dann ist man frei.

Richte deinen Fokus auf Möglichkeiten!

Alles ist Anziehung, alles ist Energie. Vertrau darauf, dass was Gutes passiert und mache in der Zwischenzeit was anderes Schönes, um Dein Level schon mal anzuheben.

In der aktuellen kollektiven Herausforderung haben wir alle die Kontrolle verloren.

Die einen gehen in den Widerstand, stampfen mit dem Fuß und bleiben im Mangel.

Die anderen suchen Möglichkeiten, die in dem gesteckten Rahmen noch gehen.

Glücklicher sind die, die die zweite Variante nutzen.

Jetzt ist die Zeit für den Wunschzettel des Lebens. Wünsche, die in diesem Rahmen erfüllt werden können. Es ist eine Pausetaste, die einem die Chance bietet zu schauen, was noch entstehen soll.

Susans‘ Morgenroutine, um gut in den Tag zu kommen:

Musik gleich anmachen

Kinder wecken, abknutschen und genießen

Gemeinsame Routine mit ihrem Mann wie Yoga, Sport, Coaching – Ausbildung

Susans‘ Glücksbox

Lese inspirierende Bücher

Visionboard + alles was ich in meinem Leben behalten will

Affirmationen

Manifestieren

Mache dir Dein zu Hause schön

Dankbarkeitstagebuch

Erfolgsmomente aufschreiben

Humor

Aufschreiben was habe ich heute für jemand anderen gemacht, wo habe ich geholfen

Gelassenheit

Spielen

Singen, Tanzen

Mädchenkram

Tue Dinge, die dir als Kind Spaß gemacht haben

Ein Glas, mit Zetteln wofür man dankbar ist, welches man sich in trüberen Tagen vor holt

Stelle Dir bei allem, worüber Du Dich ärgern willst, die Fragen: ‚Wie wichtig ist das jetzt gerade wirklich, morgen, nächste Woche?‘

„Es ist ganz einfach. Wer nicht an Wunder glaubt, dem werden keine passieren.“

Am Ende bleibt es bei:

„Wie viel hast du geliebt im Leben? Wie viel Liebe und Begeisterung hast du gezeigt?

Was spielen wir heute?“

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Bernhard Moestl

Wie wir siegen, ohne zu kämpfen

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Bernhard Möstl hat zwei leitende Gedanken:

„Geist ist alles. Was du denkst, das bist du.“ – Buddha

„Zu siegen, ohne zu kämpfen.“ – Shaolin Mönche

„Bewusstsein ermöglicht, über unser Denken zu denken.“

Wirklichkeit ist irrelevant. Es gibt nicht die eine Wirklichkeit, jeder hat seine eigene Wirklichkeit, aus der heraus er seine Entscheidungen trifft. Aus dieser individuellen W...

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Bernhard Möstl hat zwei leitende Gedanken:

„Geist ist alles. Was du denkst, das bist du.“ – Buddha

„Zu siegen, ohne zu kämpfen.“ – Shaolin Mönche

„Bewusstsein ermöglicht, über unser Denken zu denken.“

Wirklichkeit ist irrelevant. Es gibt nicht die eine Wirklichkeit, jeder hat seine eigene Wirklichkeit, aus der heraus er seine Entscheidungen trifft. Aus dieser individuellen Wirklichkeit heraus bilden sich alle Gedanken.

Das gefährliche daran ist, wenn jemand es schafft, eine Idee in mein Bewusstsein zu bringen verändert es meine Wirklichkeit.

Das wundervolle daran ist – Glücklich sein ist eine Entscheidung. Wenn ich erwarte glücklich zu sein, dann werde ich es.

Bernhard Möstl hat die Welt bereist und unter anderem auch Asien. Dort hat er festgestellt, dass die Menschen ihn anders behandelt haben, je nachdem, wie er sich ihnen ‚beruflich‘ vorgestellt hat. Diese Erfahrung hat ihn gelehrt:

„Wenn ich mich selber wohin stelle, wo ich glücklich sein will, dann werde ich Menschen anziehen, die mich glücklich machen wollen.“

Die äußeren Umstände können wir nicht verändern, aber unsere Innenschau dazu, was es mit uns macht. Wir können darüber nachdenken, warum wir auf bestimmte Weisen reagieren und uns dies bewusst machen, um danach zu entscheiden, ob wir das weiterhin so wollen. Wir dürfen uns hier selbst vertrauen, wir treffen immer die richtige Entscheidung – die beste, die wir zu diesem Zeitpunkt treffen konnten.

Wir sollten unsere Emotionen beiseitelassen, denn diese hat die Natur dazu eingerichtet, dass wir Fehler machen. Die Natur ist ein Selbstlernsystem und Fehler sind für sie wichtig, um Daten zu sammeln und zu garantieren, dass nur das beste Erbgut weiter in der Evolution kommt. Aus diesem Grund provoziert sie ununterbrochen tödliche Entscheidungen.

Daher müssen wir uns sicher sein, dass wir eine Entscheidung auch ohne eine Emotion genauso treffen würden. Im emotionalen Zustand sind wir eigentlich nicht handlungsfähig.

Auch unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit helfen uns weder für die Gegenwart noch für die Zukunft, denn keine Situation wird sich jemals wieder zu 100% wiederholen.

Jede Analyse über vergangenes und ‚was wäre, wenn – Gedanken‘ sind irrelevant, denn nicht nur ich hätte anders gehandelt, die andere Person ja dann auch.

Auch eine Ergründung, warum Dinge so sind, wie sie sind, ändert nichts daran, wie sie nun einmal sind. Daher ist es doch sinnvoller die Dinge so anzunehmen, wie sie sind und die Energie auf den Umgang damit zu lenken.

„Das Unglück hast du sicher. Das Glück, glauben viele, haben sie nicht sicher haben können.“

Unser Selbstbewusstsein ist eigentlich eine Strafe, denn unsere Gedanken über uns, können absolut toxische sein. Jeden Gedanken erzeugen wir in unserem Körper, daher sollten wir eine gute Gedankenhygiene betreiben.

„Ich erzeuge das Gift in mir, das ein anderer schlucken soll.“

Darüber hinaus kann es uns absolut in unserem Können ausbremsen. Wenn wir uns vornehmen, fünf Liegestütze zu machen, werden wir nur fünf machen.

Wenn wir unser Ziel höher stecken, werden wir mit Sicherheit mehr erreichen und haben die eigentlichen fünf ganz locker geschafft.

Das liegt daran, dass unser Gehirn anhand unserer Gedanken nicht unterscheiden kann, ob wir etwas tun, getan haben oder tun werden.

Das bedeutet, wir können jedes Verhalten trainieren, indem wir es uns vorstellen - Uns die Situation erdenken.

„Wenn wir uns nicht vorstellen können, glücklich zu sein, können wir es nicht sein.“

„Materielles macht mich nie glücklich, sobald ich von etwas mehr haben kann, hab ich nie genug. Daher machen nur Dinge glücklich, von denen ich nicht mehr haben kann.“

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Greta Silver

Wie du in jedem Alter glücklich sein kannst

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Wenn mein Chef netter und mein Partner liebevoller zu mir sind dann wäre ich glücklich…

Kennst du diese Geheimverträge auch, die du abgeschlossen hast, ohne dass die andere Partei von ihrer Unterschrift weiß?!

Herzlichen Glückwunsch, du hast dich selbst überführt. Du hast die Verantwortung für dein Leben in vertrauensvolle Hände abgegeben und wunderst dich, warum diejenigen dem nicht ...

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Wenn mein Chef netter und mein Partner liebevoller zu mir sind dann wäre ich glücklich…

Kennst du diese Geheimverträge auch, die du abgeschlossen hast, ohne dass die andere Partei von ihrer Unterschrift weiß?!

Herzlichen Glückwunsch, du hast dich selbst überführt. Du hast die Verantwortung für dein Leben in vertrauensvolle Hände abgegeben und wunderst dich, warum diejenigen dem nicht gerecht werden?

Diese Verantwortung musst du schon selbst tragen und dieselbigen müssen ihre tragen, nur so werden alle glücklich.

Glücklich sein ist deine Entscheidung. Jammern ist eine absolute Umweltbelastung. Deine Ressource von Leben und die deiner Mitmenschen ist auch begrenzt. Im Zeichen der Nachhaltigkeit kannst du dich heute entscheiden, auch in Zukunft gut zu leben, dass dein Umfeld gut leben kann und die nachfolgende Generation auch.

Dein Gehirn ist schlau und wird alles tun, damit du mit deinen Gedanken Recht behältst. Es wird dir all das zeigen, was zu deinem Denken passt. Bring deinen Gedanken Disziplin bei. Es ist deine Freiheit, deine Gedanken zu bestimmen.

„Wir erleben das, was wir denken.“

Alles, was dich runterzieht sind Verletzungen aus früheren Zeiten. Diese Verletzungen bleiben so grausam, wie sie waren. Du kannst nur den Umgang damit verändern, indem du verzeihst.

Greta Silver trifft Entscheidungen für sich und ihr glückliches Leben.

Als sie 17 Jahre alt war, feierte die Oma mit 76 Jahren ihren letzten Geburtstag – ohne zu wissen, ob das wirklich ihr letzter Geburtstag ist.

Da hat Greta schon gesagt: „Das mach ich nicht. Ich werde 120 und wenn ich 100 Jahre alt werde, ist das auch okay.“

Eines Nachts polterte es heftig und sie bibberte im Bett vor den Einbrechern, die da zugange waren. Am nächsten Morgen stellte sie fest, es war ein herunter gefallener Blumentopf.

„Stell dir mal vor, du machst dich dein Leben lang verrückt und es kommt gar keiner. Das mache ich nicht.“

Nachrichten schaut Greta auch nicht viel. Angst ist ein Marketingkonzept und Nachrichten sind Ware, die verkauft werden will.

Greta Silver entschließt sich bei allem für das Positive. Sie schaut, wofür sie dankbar sein kann. Das ist überhaupt der größte Glücksmotor.

Das fördert die Achtsamkeit, nichts mehr zu verpassen.

Sie schaut, wo sie die Welt ein bisschen besser machen kann in dem Bewusstsein:

„Es wird viel toller, als ich es mir vorstellen kann.“

Sie bewahrt sich die Offenheit, Begeisterung und die Neugierde im Leben. Es bietet so viele Möglichkeiten, einfach Sachen auszuprobieren.

Mit dieser Einstellung hat sie ihr Leben kreiert und macht es immer noch.

Nach 17 Jahren Mutter und Hausfrauen Dasein wurde sie gefragt, ob sie ein Büro einrichten könne. Sie hatte es noch nie zuvor gemacht, aber scheinbar hatte sie es gut gemacht, denn die anderen Etagen in dem Gebäude, taten es ihr nach.

Nach einiger Zeit richtete derselbe Investor die Anfrage an sie, ob sie Hausboote einrichten könne. Greta Silver tat es einfach und vermarktete sie sogar gleich noch mit.

So ging es weiter, über eine Ferienhausanlage und ein 4 Sterne Hotel.

Mit 60 Jahren wurde Greta Silver Model und mit 66 Jahren You Tuberin.

Mutig sei sie nicht so sehr, aber neugierig und die Vorstellung davon, wie sie sich danach wohl fühlt ist ihr Antrieb.

„Wann geht der Fußballspieler siegreich vom Platz? Das ist nicht, wenn der Gegner zur Seite springt oder der Torwart sagt: ‚Bitte sehr, hier haste dein Tor, schieß rein.‘ Nein das ist dann, wenn der sich durchgekämpft hat. Dran vorbei und drüber weg, dann geht der siegreich vom Platz. Und so haben wir das auch gemacht. Wir haben alle Krisen erlebt, Niederlagen hinnehmen müssen. Da kommt keiner dran vorbei und das hat uns stark gemacht. Wir haben sie durchlitten, durchlebt und daraus gelernt.“

Wir sollten da nicht mit Groll draufblicken, sondern mit Dankbarkeit.

Ja es hat weh getan, aber dann sind wir am schnellsten gewachsen.

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10. Glückstag - 29. März.

Stefanie Stahl

Macht die Arbeit mit dem inneren Kind glücklich?

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„Es geht immer nur um unsere subjektive Sicht auf die Wirklichkeit. Also unser Gehirn interessiert die Realität da draußen relativ wenig.

Unser ganzer Organismus ist wenig mit der Realität verbunden. Was wir wollen ist, dass wir unsere Erwartungen erfüllt bekommen. Wir möchten, dass wir uns gut fühlen. Was da draußen jetzt tatsächlich passiert, ist von nachgeordnetem Interesse.“

Wenn ...

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„Es geht immer nur um unsere subjektive Sicht auf die Wirklichkeit. Also unser Gehirn interessiert die Realität da draußen relativ wenig.

Unser ganzer Organismus ist wenig mit der Realität verbunden. Was wir wollen ist, dass wir unsere Erwartungen erfüllt bekommen. Wir möchten, dass wir uns gut fühlen. Was da draußen jetzt tatsächlich passiert, ist von nachgeordnetem Interesse.“

Wenn wir auf die Welt kommen, ist unser Gehirn nur zu 25% ausgereift. In den ersten zwei Jahren entwickelt sich das Urvertrauen. Das kann sich gut ausbilden, wenn die Bindungswünsche gut erfüllt werden. Es entsteht dann ein Gefühl von ‚Ich bin okay und die Welt da draußen auch.‘ Die restlichen prägenden Verknüpfungen passieren etwa bis zum sechsten Lebensjahr.

Unsere Erlebnisse in dieser Zeit, wirken wie eine filternde Brille auf die Wirklichkeit.

Die Prägungen aus dieser Zeit, bestimmen die Wahrnehmung auf unsere Beziehungen, auch auf die mit uns selbst.

Stefanie Stahl hat es in ihrem Buch sinnbildlich herausgearbeitet in das Schattenkind (dies beinhaltet Wahrnehmungsverkennung und eine schwierige Prägung), das Sonnenkind (als Symbol für das, was gut gelaufen ist und gesund ist) und das erwachsene Ich.

Die inneren Kinder sind dabei das Sinnbild für das Selbstwertgefühl.

In unseren verinnerlichten Glaubenssätzen, formuliert sich das erhaltene Selbstwertgefühl aus der Kindheit.

Dabei geht es nicht allein um Worte, die mir entgegengebracht wurden, sondern auch wie war der Umgang mit mir, die Stimmung zu Hause, habe ich negative Gefühle um mich herum kompensieren müssen. Denn Kinder trennen nicht, ob sie die Ursache dafür sind oder nicht. Sie versuchen sich dann so zu verhalten, dass es sich besser für sie anfühlt.

Diese Glaubenssätze führen in Wahrnehmungs- und Verhaltensprogramme, derer ich mir bewusstwerden muss.

„Das Wichtigste ist: sich darüber bewusst zu werden, dass es eine reine Konstruktion der Wirklichkeit ist.“

Denn, wenn ich das realisiere, kann ich meinen Beweggrund hinter Verhaltensweisen besser verstehen. Ich kann erkennen, dass diese Verhaltensweisen meine Beziehungen belasten.

Wenn ich das erkannt habe, kann ich in mein erwachsenes Ich gehen. Ich kann das Schattenkind annehmen und ihm mein Mitgefühl ausdrücken. Dadurch darf es in den Heilungsprozess kommen. Hier in den Widerstand zu gehen kostet nur unnötig viel Energie.

Ich kann bestimmen, welches Verhaltensmuster gesund wäre, für mich und meine Beziehungen. Ich kann das Schattenkind - Muster aus der Distanz kommen sehen. Mich dabei ertappen und umschalten.

Dabei hilft es ungemein, sich übergeordnete Werte zur Hilfe zu nehmen, um ein neues Verhalten zu definieren, welches ich dann einüben kann.

Da unser Gehirn durch Wiederholung lernt und durch damit verbundene Emotionen hilft es auch, sich eine schöne Situation vorzustellen, wo die neuen Glaubenssätze schon Wahrheit geworden sind.

Unsere Psyche ist einheitlich in vier genetischen Programmen aufgebaut.

Da ist der Wunsch nach Bindung und Zugehörigkeit.

In autonomer Regie seinen eigenen Weg zu gehen.

Den Selbstwert zu erhalten.

Ein großes Interesse an angenehmen Gefühlen

Damit sind die Motive hinter unseren Bestrebungen sehr klar und übersichtlich.

Innere Schattenkinder, die immer das Gefühl hatten zu kurz gekommen zu sein, treten sehr fordernd auf. Sie haben ständig das Gefühl ihr Revier verteidigen zu müssen und wie sie zu ihrem Recht kommen. Solche Menschen haben meist einen hohen politischen Einfluss, und eine große politische Reichweite.

Auf der anderen Seite werden sie von unreflektierten Wählern gewählt - aus eigenem Reflekttionsmangel werden falsche Führer gewählt.

„Persönliche Selbstreflektion ist eine politische Notwendigkeit. Wäre jeder Mensch reflektiert, hätten wir einfach eine viel bessere Welt. Weil, sehr reflektierte Menschen sind weise. Die handeln weise, die handeln im Sinne der Gesellschaft weise. Je mehr weise und reflektierte Menschen wir haben, desto besser wird die Welt.“

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Dr. Katharina Tempel

Erlaube dir ein Leben nach deinen Bedürfnissen

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Selbstfürsorge ist der fundamentale Dreh- und Angelpunkt, ohne sie kann Glück nicht gelingen. Sie bildet das Fundament und die Basis.

Mit einem genussvollen Bad, oder einem Wellnesswochenende alle paar Monate hat das nichts zu tun.

Selbstfürsorge muss am Fundament ansetzen. Wir sind unser eigenes Fundament. Niemand sonst. Dabei tragen wir die alleinige Verantwortung herauszufinden:

Was brauche...

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Selbstfürsorge ist der fundamentale Dreh- und Angelpunkt, ohne sie kann Glück nicht gelingen. Sie bildet das Fundament und die Basis.

Mit einem genussvollen Bad, oder einem Wellnesswochenende alle paar Monate hat das nichts zu tun.

Selbstfürsorge muss am Fundament ansetzen. Wir sind unser eigenes Fundament. Niemand sonst. Dabei tragen wir die alleinige Verantwortung herauszufinden:

Was brauche ich gerade?

Wonach sehne ich mich?

Was ist mir wichtig?

Welche Werte habe ich?

Woher soll das Glück denn kommen, wenn ich meine fundamentalsten Wünsche und Bedürfnisse nicht erfülle?

Viele von uns ignorieren und unterdrücken sie. Einige lenken sich ab und opfern sich auf für Familie und Arbeit.

Die Selbstfürsorge findet eben nicht nur körperlich statt, indem wir uns pflegen, Sport treiben und auf gute Ernährung achten.

Auch unser emotionales Inneres will gepflegt und fit gemacht werden.

Da sind eben auch noch emotionale, intellektuelle, soziale und vielleicht auch spirituelle Bedürfnisse, die geachtet werden wollen.

Wenn wir unsere Werte aufrichtig mit uns formuliert haben, sollten wir uns unsere zwischenmenschlichen Beziehungen ansehen. Teilen diese Menschen meine Werte.

Kann ich diese Werte in meiner Partnerschaft leben?

Welcher Arbeit gehe ich nach? Entspricht die diesen Wertevorstellungen und tut sie mir gut?

Welche Gedanken bestimmen mein Denken? Sind sie abwertend? Sehe und rede ich alles schlecht?

Nehme ich Rücksicht auf meine Emotionen oder unterdrücke ich sie?

Dabei ist Selbstfürsorge nicht unbedingt nur angenehm, weil sie auch Veränderung bedeuten kann. Eventuell muss man sich in Konflikte begeben oder sogar Beziehungen beenden.

Dann begegnet einem wohlmöglich noch der eine oder andere Glaubenssatz, dem man sich stellen muss.

Da wir individuell verschieden sind, gibt es natürlich keine Pauschallösung. Es kommt auf die Ressourcen an, welche man schon mitbringt.

Wenn wir unser Glücksgefühl erst einmal angehoben haben, dann werden uns Krisen auch leichter gelingen, da wir von einem anderen Ausgangspunkt kommen. Mich auf das Glück auszurichten ist eine Aufwärtsspirale.

Um ein gutes Level zu erreichen oder zu erhalten, müssen wir Gewohnheiten entwickeln, die unseren Fokus auf positive Dinge ausrichten und uns eine Bestandsaufnahme erlauben, wie es mir auf allen Ebenen geht.

Hilfreich können hier feste Verabredungen mit sich selbst sein. Als Termin im Kalender, oder per Erinnerung im Handy. Dabei kann es schon ausreichen, sich Inseln von ein bis fünf Minuten einzubauen.

Der positive Fokus ist dabei enorm wichtig, da unser Gehirn aus der Vorzeit eine Negativitätstendenz hat, gegen die wir aktiv arbeiten müssen, um hier genügend Positives dagegen setzen zu können.

Auf diesem Weg der Veränderung dürfen wir Mitgefühl mit uns haben und uns kleinschrittige Ziele setzen. Wobei hier das Mitgefühl nicht zu verwechseln ist mit Selbstmitleid. Im Selbstmitleid fühlen wir uns nämlich allein, in unserem Gefühl und in unserer Situation. Da können wir uns nicht vorstellen, dass irgendein anderer das nachempfinden kann. Wir igeln uns dann ein und gehen in die Einsamkeit, was wiederum die Abwärtsspirale begünstigen würde.

Es gibt eine ganze Portion Hoffnung, denn Persönlichkeitsveränderung gibt es doch!

Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es nämlich sehr wohl möglich, sich zu verändern. Sogar bis ins hohe Alter. Dabei reicht die Motivation allein nicht aus. Wir müssen es in unser Selbstbild integrieren, ohne uns eine Hintertür offen zu halten.

„Wir Menschen wachsen und darauf dürfen wir uns auch freuen.“

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Eva-Maria & Annalena Zurhorst

Was ist der wahre Glücksbringer?

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Krisen gehören zum vollen, erfüllenden Geschenk Leben dazu.

„Ich habe gelernt, die Führung des Lebens durch Krisen zu erkennen, und mich führen zu lassen. Ich bin immer mehr jemand, der gar nicht erst versucht das Leben an die Zügel zu nehmen.“

Wenn etwas in unserem Leben scheinbar wegbricht, dann ist das nicht von außen hervorgerufen worden, sondern aus unserem Inneren herbeigeführt w...

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Krisen gehören zum vollen, erfüllenden Geschenk Leben dazu.

„Ich habe gelernt, die Führung des Lebens durch Krisen zu erkennen, und mich führen zu lassen. Ich bin immer mehr jemand, der gar nicht erst versucht das Leben an die Zügel zu nehmen.“

Wenn etwas in unserem Leben scheinbar wegbricht, dann ist das nicht von außen hervorgerufen worden, sondern aus unserem Inneren herbeigeführt worden, aus unserem Herzen heraus. Auch wenn uns das im ersten Moment auf Verstandesebene nicht einleuchten will. Menschen die schon Krisen durchlaufen haben, und den Mut hatten sich auf Neues einzulassen, die wissen das danach etwas entstanden ist, was viel besser war als das, was sie zurückgelassen haben.

„Wer wagt seinem Herzen zu folgen gewinnt.

Das Leben da draußen folgt dem Leben da drin.

Wir gestalten durch unser Denken, und fühlen unsere Erfahrung.

Und nicht unsere Erfahrungen machen was mit uns.“

Wenn wir es schaffen in die Innenschau zu gehen, alle Gefühle lernen zu fühlen ohne inneren Widerstand. Wenn wir es schaffen, uns auf uns zu besinnen, feststellen, wer wir sind, welche Talente wir haben, wofür wir dankbar und glücklich sein können. Wenn wir neue Gedanken einladen und sie umsetzen können. Wenn wir das wirklich regelmäßig bewusst machen, dann braucht uns das Leben gar nicht so heftige Erfahrungen ‚von außen‘ zuzuführen, dann erkennen wir schon selbst, was uns nicht mehr entspricht. Dann ist es auch gar nicht mehr so erstaunlich, welche Rückenwinde auf einmal da sind. Dann fällt uns auf einmal auf, dass wir uns vorher lahmgelaufen hatten, in alten Denkmustern und Gefühlskonzepten. Dann kommen die richtigen Dinge zur richtigen Zeit. Dann treten die richtigen Menschen und Beziehungen in unser Leben ein. Dann können wir auch bestehende Beziehungen auf ein neues Level bringen, wenn beide auf dieser Offenheitswelle surfen. Aber nur, weil wir sie durch unsere innere Haltung vorher eingeladen haben.

Wenn wir das jetzt in Bezug bringen auf die aktuelle kollektive Herausforderung, dann dürfen wir ja schon erkennen, dass all das was da draußen jetzt ist, die ganze Zeit schon da war. Die breite Masse hat sich bereits schon vorher maskiert mit Äußerlichkeiten und Konsum. Die breite Masse hat sich schon innerlich getrennt von der Natur und anderen Menschen. Sich nicht mehr verbunden gefühlt und Distanz zu anderen gehabt.

„Jetzt ist die Zeit, wo man sich mehr denn je trauen muss. All die Ängstlichen, all die Kritischen, all die Zweifelnden, all die Aggression, all die Wut, all die alten Gefühle in uns, verschmutzen uns, sind Umweltverschmutzung in uns. Und das was wir da draußen sehen, ist die kollektive Ansammlung unserer individuellen, inneren Umweltverschmutzung.“

Der jetzige Stillstand in vielen Bereichen herrscht vor, weil wir jetzt etwas Neues auf die Welt bringen müssen. Diese Krise kann eine Öffnung sein, in eine viel bessere Welt.

Da Energie der Aufmerksamkeit folgt, sollten wir die Zeit nutzen und uns die neue Welt wünschen, den Samen in uns säen, damit er nach außen wachsen kann.

„Spiritualität ist nicht so ein Wohlfühlbad, sondern Spiritualität ist schon auch, wie wenn ein Bergsteiger bei dünner Luft weitergeht, weil man nämlich in sich verankert ist. Dieser Anker trägt einen weiter. In einer Zeit wie jetzt ist es superwichtig, dass wir die Angst, die da überall ist, fühlen lernen und da drin - so in uns drin wissen, es gibt eine andere Kraft.“

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11. Glückstag - 30. März.

Julia Engelmann

Wenn ich glücklich bin, werde ich still

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„Eine Antwort auf eine Frage, die ich nicht gestellt hatte.“

So beschreibt Julia den Moment, in dem sie sich dem Schreiben verschrieben hatte.

Sie war in diesem Moment so bei sich und wach in ihrem Bauchgefühl, dass sie sofort gespürt hat, dass das Leben ihr an diesem Punkt eine Einladung ausgesprochen hat.

Es ist eine Tür zu einem Raum, die sich leicht öffnen ließ, ohne sie mit Nachdr...

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„Eine Antwort auf eine Frage, die ich nicht gestellt hatte.“

So beschreibt Julia den Moment, in dem sie sich dem Schreiben verschrieben hatte.

Sie war in diesem Moment so bei sich und wach in ihrem Bauchgefühl, dass sie sofort gespürt hat, dass das Leben ihr an diesem Punkt eine Einladung ausgesprochen hat.

Es ist eine Tür zu einem Raum, die sich leicht öffnen ließ, ohne sie mit Nachdruck aufgerissen haben zu wollen. Wenn wir uns gar nicht erst trauen, eine vom Leben gebotene Tür zu öffnen, sollten wir hinschauen, was uns zurückhält.

Julia bleibt immer neugierig und interessiert an allem.

„Als ob es einen großen Zusammenhang gäbe. Irgendwas zu lüften.“

Das Glück, welches wir anstreben, ist ja mehr dieser anhaltende zufriedene Zustand.

Zufrieden mit sich sein, eine friedvolle innere Haltung, die man in sich finden kann.

„Ich verbinde das mit Freiheit und mit - meine eigene Wahrheit leben – ich hab das Gefühl, das ist eng miteinander verbunden. Je mehr ich ‚Wahrheit‘ leben kann, desto mehr Frieden empfinde ich. Ich fühle mich sehr friedlich innerlich, meistens. Es fühlt sich sehr menschlich an.

Jedes Gefühl will gefühlt werden will, alle Gefühle wichtig….

Mir vertraue, dass mein Bauchgefühl für vieles stimmt, und mich traue dem zu folgen.“

Diese Wahrheit beschreibt die Annahme von sich selbst, wie man ist.

Indem wir uns trauen, jedem Gefühl zu vertrauen finden wir unsere Intuition wieder.

Kunst ist etwas aus unserem Inneren festhalten zu wollen, oder es auszudrücken.

Vielleicht gab es das Ausgedrückte schon einmal, aber es ist aus einem anderen Blickwinkel.

Es ist gelebte Hoffnung, gelebt positive Energie. Ein menschliches Kontaktangebot.

Jeder kann, in seinem Bereich, jeden Tag, ein paar Lichtpunkte streuen für sich und andere.

Was den Menschen schon immer gut tut und immer gut tun wird ist:

„Wahnsinnig wohltuend schon immer und auch für immer ist, Empathie, ist Kontakt - auch Kontakt zu sich selber, für Beziehungen, für Freundeskreise, für eine Gesellschaft, für eine Bevölkerung wohltuend. Wenn Menschen auf ihre Weise, auf irgendeine Weise mit sich im Kontakt sind, um dadurch mit anderen in Kontakt zu sein. Dann sind wir auch wieder bei einer Form von Wach. Wach sein, Aufmerksamkeit - glaube ich ist wohltuend. Und ich glaube, dass Gefühle alle gefühlt werden wollen, wenn das nicht so ist, dann glaube ich entstehen die Probleme im Mikro - und im Makrokosmus.“

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Kathy Kelly

Innerer Frieden als Basis für das Glück

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Kathys‘ Grundhaltung ist geprägt von sehr viele Freude und Optimismus.

Ihre Lebenskrisen waren unter anderem, der Verlust der Mutter, der Stiefmutter, die Alkoholprobleme des Vaters und später dann auch sein Tod.

In diesen Lebenskrisen wird sie von einem Urvertrauen getragen, dass dieser Prozess gut ist. Sie geht dort bewusst dankbar hindurch, mit der Gewissheit, dass sie daraus stärker her...

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Kathys‘ Grundhaltung ist geprägt von sehr viele Freude und Optimismus.

Ihre Lebenskrisen waren unter anderem, der Verlust der Mutter, der Stiefmutter, die Alkoholprobleme des Vaters und später dann auch sein Tod.

In diesen Lebenskrisen wird sie von einem Urvertrauen getragen, dass dieser Prozess gut ist. Sie geht dort bewusst dankbar hindurch, mit der Gewissheit, dass sie daraus stärker hervorgehen wird. Ihr Vater hatte ihr diese Haltung nahegebracht, aus diesem Grund niemals den einfachen Weg zu nehmen.

„Jede Phase ist eine schöne Phase, auch wenn sie hart ist.“

Immer mit dabei hat sie ihren Humor. Er ist eine Kraft, der sie durch schwere Phasen hindurch trägt. Mit so einer Kraft ist jeder von uns gesegnet, so etwas wohnt in jedem von uns.

„Jeder hat die Möglichkeit, Segen zu empfangen. Im Bewusstsein es ist da, wie ein Geschenk, das du einnimmst. Es ist für jeden Mensch da, der die Einstellung von Dankbarkeit hat. Wenn du dankbar bist, kannst du diesen Segen empfangen.“

So einen Segen empfängt man im Leidensprozess, dass ist die Chance, die man darin sehen kann.

In der aktuellen globalen Krise haben wir Zeit, in die innere Einkehr zu gehen, die simplen Dinge im Leben wieder zu genießen. Das sind gestalterische Prozesse, wie kochen, backen und Gartenarbeit. Die menschliche Kunst, in Büchern und Musik zu genießen.

Viele öffnen sich, werden solidarisch und interessieren sich, wie es ihrem Gegenüber tatsächlich geht. Manche können demütiger und gnädiger sein mit ihren Mitmenschen, Streitigkeiten erst gar nicht beginnen oder zur Seite legen.

Sie können wieder ihr Bauchgefühl spüren und ihm zuhören, mit welchen Menschen sie ihre knappe Zeit verbringen wollen.

Genau das ist es auch, was Kathy ritualisiert hat, wenn es ihr gerade nach Besinnung ist. Sie zieht sich für Tage zurück, um in die Achtsamkeit zu kommen.

Da sie viele Geschwister hat, hat sie schon früh gelernt, sich im Klaren zu sein, welche Dinge ihr wirklich wichtig sind, oder welche sie verteidigen möchte. Sie war da mit sich in absoluter Ehrlichkeit.

Mit ihrem Vater im Tod Frieden zu finden, war ein jahrelanger Prozess. Diesen Weg ist Kathy angetreten in dem Bewusstsein, dass sie dies stellvertretend für ihre ganze Familie tut. Sie konnte den gefundenen Frieden teilen.

„Die Fähigkeit zu verzeihen, keiner ist perfekt. Wir brauchen einander, unsere Stärken und Schwächen.“

Durch Thai Chi kam sie in die bewusste Atmung. Die hektische Atmung abzulegen, hat Jahre gedauert. Nun hat sie die Ruhe in sich und in ihrer Stimme.

„Frieden, Kontinuität ist das höchste Gut im Leben.“

Singen ist eine offene Einladung an die Zuhörer, in Resonanz zu gehen. In der Resonanz liegt auch ein Stück weit Verantwortung, was es mit den Menschen macht.

„Ich vertraue, dass Gott in dem Moment seine Arbeit macht. Ich bin ein Instrument, damit schütze ich mich selber vor Fehlern.

Ich bin eine Art Werk, ich vertraue, dass der Prozess gut ist. Ich bin ein Diener der Energie, ich bin da nicht verantwortlich. Musik ist eine Gabe, die kollektiv ist, die Leute sind großzügig genug mir zu sagen, was es mit ihnen macht.“

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Michaela Merten

Was brauche ich von der Liebe?

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Glücklich werden und bleiben braucht Struktur und Disziplin.

„Wir können ein Mindset erlernen - und diese bahnbrechende Studie - das Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel, dass wissen ja noch gar nicht so viele Menschen.

Was wir tatsächlich verändern können, ist die Denkweise, und die Denkweise verändert die Sichtweise, und die Sichtweise ist der Wahrnehmungsfilter.“

Menschen mit einer...

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Glücklich werden und bleiben braucht Struktur und Disziplin.

„Wir können ein Mindset erlernen - und diese bahnbrechende Studie - das Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel, dass wissen ja noch gar nicht so viele Menschen.

Was wir tatsächlich verändern können, ist die Denkweise, und die Denkweise verändert die Sichtweise, und die Sichtweise ist der Wahrnehmungsfilter.“

Menschen mit einer negativen Sichtweise reagieren auf die Dinge so, dass im Umfeld nur Dinge wahrgenommen werden, die diese Sichtweise bestätigen. Sie fühlen sich, als Opfer der Umstände. Sie resignieren in ihren Partnerschaften. Sie geben die Verantwortung für ihr Leben an ihr Umfeld ab – vollkommen. Allerdings ist genau das Gegenteil der Fall.

„Es geschieht mir nicht. Ich habe an einem bestimmten Punkt die Kontrolle abgegeben. Ich wurde abhängig und dann konnte man es mit mir machen, und ich habe es mit mir machen lassen.“

Das Aufgeben, die unachtsame Art mit sich selbst, ist ein schöpferischer Akt aus sich heraus.

Da trägt jeder zu 100% selbst die Verantwortung.

Das ist unangenehm, denn es packt uns an unserer tiefsten Angst, die im Stammhirn noch angelegt ist. Die Angst des Verlassen Werdens, welche in der Steinzeit zum sicheren Tod geführt hätte. Wir ‚dürfen‘ nichts tun, was eine Trennung hervorrufen könnte, das lässt unser Schmerzzentrum aufflammen. Aber wir sind keine Neandertaler mehr.

„Es braucht ein Maß an Bewusstwerdung. Und der erste Schritt ist: Ich akzeptiere voll und ganz, dass ich Verantwortung auch mittrage für das, was mir geschehen ist.“

Diese Verantwortung tragen wir ab dem Zeitpunkt, wo die Abhängigkeit zu unseren Eltern aufgehört hat. Die Konditionierungen aus dieser Zeit dürfen wir erkennen, sonst wird dieser Wahrnehmungsfilter in unser Leben projiziert, und wir erleben die gleichen Dinge, die uns die gleichen Schmerzen bereiten wie das, was wir aus dieser Zeit kennen. Unsere Außenwelt ist ein Spiegel unserer Innenwelt.

Der Wandel dessen vollzieht sich, wenn wir uns unsere Emotionen dazu anschauen und unbedingt handschriftlich notieren. Da ist schmerzhafte radikale Ehrlichkeit notwendig, denn das wird wahrscheinlich einige Veränderung in der Außenwelt nach sich ziehen!

Was brauche ich?

Welche Bedürfnisse habe ich? Was brauche ich dringend?

Wenn es mehrere Bedürfnisse sind, dann erst einmal auf eins fokussieren.

Nachdem das vorrangige Bedürfnis klar ist, müssen wir uns selbst darum kümmern. Sich dieses Bedürfnis selbst erfüllen. Die Bedürfniserfüllung darf nicht nach außen abgegeben werden. Wir müssen es uns täglich selbst erfüllen, damit unser Gehirn darauf trainiert wird. Wir werden aufhören eine Erwartung der Bedürfniserfüllung an unsere Umwelt zu stellen, weil wir es uns selbst erfüllen. Unsere Außenwelt wird diese Veränderung bemerken und eventuell begleiten, oder versuchen uns von diesem Weg abzubringen. Das dürfen wir aber nicht zulassen, wenn wir uns für unser Glück entschieden haben.

Umso mehr wir das täglich üben um so mehr nähern wir uns unserer Glückseligkeit.

Übrigens sollten wir uns vor einer Dauerbeschallung mittels Musik, Radio oder Fernseher in Acht nehmen. Unser Unterbewusstsein ist wie ein Schwamm, und wird alle darin enthaltenen Meinungen ungefiltert in unser Gedankengut einfließen lassen.

Für die tägliche Übung müssen wir mit uns selbst eine Verabredung und ein Versprechen machen. Am besten mit einem festen Termin im Kalender oder Handy. Unser Hirn mit seiner Negativitätstendenz braucht die tägliche Zufuhr von Glücksmomenten, um die Verknüpfungen neu aufzubauen, damit sich unser Glückslevel langsam anheben kann.

Ebenso einfach und effektiv ist das Dankbarkeitstagebuch, in das jeden Tag fünf Dinge eingetragen werden. Es kann so einfach sein, wenn wir unser Herz in die Hand nehmen und unsere Angelegenheiten mit Struktur und Disziplin angehen.

Es ist deine Lebensqualität und deine Entscheidung zum Glück!

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Die 12 Glücksbringer

Mitten in der Krise stellen sich die Bestsellerautoren Pierre Franckh und Michaela Merten eine grundlegende Frage: Gelingt es uns noch, als Staunende auf die Welt zu blicken und den Tag zu „pflücken“? Sie kommen zu dem Entschluss, in Sachen Glück nochmal ganz von vorn anzufangen und sich auf eine innere Reise zu begeben: Sie bitten Menschen, die die Antwort kennen sollten, Glücksbriefe zu schreiben – an sie und die ganze Welt. So bekommen sie in Die 12 Glücksbringer 12 Briefe mit 12 einzigartigen Glücksformeln ...

Die besonderen Briefeschreiber sind Robert Betz, Stefanie Stahl, Gerald Hüther, Laura Malina Seiler, Eva-Maria und Annalena Zurhorst, Thomas Brezina, Katharina Tempel, Dami Charf, Susan Sideropoulos, Nicola Schmidt und Martina Leibovici-Mühlberger.

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