Liebster Herzensmensch,

WOOOOOOW! Was war das für eine Glückswelle, welche uns alle bewegt hat!

Daaaaanke, dass diese großartige, positive Energie sooooo viele Menschen erreicht hat.

Wir sind überglücklich, durch dich unsere Berufung leben zu dürfen.

Fühle dich lieb umarmt & bleib in deiner Kraft

Deine Michaela & dein Pierre
und das Happiness House Team

P.S. Falls du einige Interviews verpasst hast und diese in Ruhe anschauen möchtest, kann du dir das Silber-Paket zum Download holen. Klicke hier für alle Infos:

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Geteiltes Glück ist doppeltes Glück!

Tue etwas gutes und teile den Glückskongress mit deinen liebsten.

Das komplette Programm:

1. Glückstag - 20. März.

Prof. Dr. Gerald Hüther

Macht die Wahrung der Würde glücklich?

-

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das klingt sehr kompliziert. Was ist überhaupt Würde? Und was ist, wenn sich jemand seiner eigenen Würde nie bewusst geworden ist? Kann der dann überhaupt auf die Würde von anderen aufpassen? Und allen Wesen wird sie auch nicht zugeschrieben. Da gehören Pflanzen und Tiere nicht dazu.

Wir sind lebendige Subjekte, keine toten Objekte. Das klingt sehr ...

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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das klingt sehr kompliziert. Was ist überhaupt Würde? Und was ist, wenn sich jemand seiner eigenen Würde nie bewusst geworden ist? Kann der dann überhaupt auf die Würde von anderen aufpassen? Und allen Wesen wird sie auch nicht zugeschrieben. Da gehören Pflanzen und Tiere nicht dazu.

Wir sind lebendige Subjekte, keine toten Objekte. Das klingt sehr abstrakt.

Es soll umschreiben, dass wir gestalterisch in die Welt eingreifen können und nicht herumgeschoben werden müssen.

„Als Kinder kommen wir richtig auf die Welt. Weil in einer gewissen Weise, ist das in einem Kind angelegt. Wenn etwas nicht passt, schreit das Kind. Da ist ein tiefes inneres Bewusstsein des Kindes, was es braucht damit es ihm gut geht. Wenn wir auf dieser Stufe stehen bleiben, und uns nicht selbst bewusstwerden, was wir brauchen damit es uns gut geht, dann kann man mit uns machen, was man will. Dann brüllen wir immer nur rum und beschuldigen andere.“

Bislang ist es so, dass unsere Würde erst verletzt werden muss, damit eine hinreichende Abweichung von unserer Erwartung, uns vielleicht darauf aufmerksam macht, dass wir sie haben.

„Du könntest auch einfach etwas liebevoller zu dir selbst sein. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren nur zu entscheiden.“

Lösungen zur Bedürfnisbefriedigung verknüpfen sich in unserem Gehirn.

Viele von uns haben Lösungen gefunden, ihre lebendigen Bedürfnisse zu unterdrücken, weil das ursprüngliche Bedürfnis einen Schmerz zur Folge hatte.

Diese ursprünglichen Bedürfnisse werden nur entwickelt, wenn es danach deutlich angenehmer für sie ist als der vorhergehende Lösungsweg. Nur dann findet eine neue Verschaltung im Gehirn statt.

Coaches, Psychologen und ein helfendes soziales Umfeld können dazu einladen, wieder mit diesen Bedürfnissen in Berührung zu kommen. Die lebendige Natur hilft uns, mit dieser lebendigen Natur wieder in Kontakt zu kommen. Auch ein Arzt kann uns nicht heilen, er kann nur die Rahmenbedingungen schaffen, dass unser Körper seine Selbstheilungsprozesse aktiviert.

In der aktuellen globalen Herausforderung sind viele mit unseren Kindern nicht empathisch genug. Ein Jahr für uns, ist für sie wie zehn. Viele loben sie, dass sie die Regeln besser befolgen als wir Erwachsenen. „Das Kind muss das Bedürfnis der Oma nah zu sein unterdrücken, Gemeinsames unterdrücken, alle lebendigen Bedürfnisse unterdrücken.“

Das machen sie solange bis eine hemmende Verschaltung im Gehirn angelegt ist, damit der Schmerz aufhört. Wie man diese Lebendigkeit irgendwann mal wieder in Gang bringt, darüber macht sich aktuell kaum einer Gedanken.

Die Probleme unserer Gesellschaft waren schon vorher da, sie werden nun noch deutlicher. Unsere Schulen sind Einrichtungen in denen Kinder ihre Freude am Lernen verlieren.

Unsere Altersheime sind Sterbeeinrichtungen.

Unsere Ersatzbefriedigungswünsche führen uns nicht ins Glück.

Die Maßnahmen in der globalen Herausforderung, sind Maßnahmen der Angst und Kontrolle. Sie sind lebensverneinend. Wir können etwas lebendiges nicht kontrollieren.

„20% unseres Genoms haben uns Viren geschenkt.“

Wenn wir den Gedanken einmal umdrehen, es ist so, dass wir unsere Verschaltungen in unserem Gehirn selbst beeinflussen können. Wir können es autonom gestalten.

Sind wir liebevoll mit uns, mögen wir uns wieder und kommen in unsere Kraft. Dann sind wir nicht mehr bedürftig und können liebevoll zu allen Wesen sein. Dann wäre die Liebe der Motor und nicht mehr die Angst.

„Ich verbinde mich erstmal wieder mit mir selbst. Wenn ich nicht mit mir selbst und meinen Bedürfnissenn verbunden bin, dann kann ich nur schaden in der Welt anrichten. Wer soll sich in der Gespaltenheit mit mir verbinden? Erstmal wieder eins werden. Dann fängt das Leben an. Vorher ist das alles nur anstrengend“

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Barbara Pachl-Eberhart

Hoffnung geben – ganz gleich wie schwer das Leben ist

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„Immer wenn man übers Glück spricht, dann hab ich das Gefühl es flattert herbei.“

Barbara hatte vor zwölf Jahren naives Glück in Form von einer Arbeit, die sie gern tat und die sehr sinnstiftend war. Sie war Clown und munterte Kinder in Krankenhäusern auf.

Dies tat sie zusammen mit ihrem Mann, der auch Clown war. Und dann waren da noch ihre zwei Kinder. Barbara hatte Bilderbuchglück.

D...

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„Immer wenn man übers Glück spricht, dann hab ich das Gefühl es flattert herbei.“

Barbara hatte vor zwölf Jahren naives Glück in Form von einer Arbeit, die sie gern tat und die sehr sinnstiftend war. Sie war Clown und munterte Kinder in Krankenhäusern auf.

Dies tat sie zusammen mit ihrem Mann, der auch Clown war. Und dann waren da noch ihre zwei Kinder. Barbara hatte Bilderbuchglück.

Dann kam der Wendepunkt. Barbara war beim Einkaufen. Ihr Mann war mit den zwei Kindern im Clownsbus unterwegs. Er übersah an einem unbeschrankten Bahnübergang das Stoppschild und ein Zug erfasste den Bus. Ihr Mann war sofort tot. Ihre beiden Kinder lagen noch drei und vier Tage im Krankenhaus. Der Junge war bereits hirntot und Barbara nutzte die Tage, an denen sein Herz noch schlug, zum Abschied. Bei der Tochter war der Ausgang der Geschichte noch ungewiss.

Dies brachte Barbara dazu, dass sie noch das Gefühl hatte etwas tun zu müssen. Unter anderem sprach sie mit ihr im Spazieren gehen und erzählte ihrem Mädchen in Gedanken, dass das Leben so schön ist und während sie dies ständig wiederholte, war es mit einem Mal so, als würde ihre Tochter ihr sagen:

„Ja das Leben ist so schön, es ist sogar schön, wenn ich gehe, weil alles was du mir jetzt aufgezählt hast, ist Teil des Lebens und nicht Teil, dass ich am Leben bin.“

Mit diesem Erlebnis konnte Barbara sich etwas loslösen, sich auf ein tieferes Fundament besinnen und etwas loslassen - Ihrer Tochter einen guten Weg wünschen, egal wohin.

„Was Glück überhaupt bedeuten kann, wenn es sich loslöst von ganz konkreten äußeren Glücksfaktoren.“

Barbara verlor durch diesen Unfall ihren Mann und ihre beiden Kinder.

Sie schrieb eine E-Mail an alle ihre Kontakte, in der sie alles mitteilte und auch mitteilte, dass sie weiterhin am Leben teilhaben möchte und Hilfe dabei braucht.

Sie wollte in Anlehnung an das vorhergehende Familienleben weiter mutig leben, nicht den bequemen Weg gehen, sondern den lebendigsten.

Barbara besann sich auf alte Träume und sprang mutig in sie hinein. Sie machte Kurse in Tanztheaer, trommeln, Gitarre spielen und einen Schreibkurs. Etwas später erlaubte sie sich auch, sich wieder zu verlieben.

Natürlich ist das nicht alles, um das tiefere Glück zu finden.

Dann ist da noch die Selbstfürsorge erst einmal im Kleinen. Die einfachen Dinge tun: Aufstehen, lüften, duschen, was belebendes anziehen und raus gehen. Gehe mit offenen Augen durch die Welt, fassungslos und staunend. Dabei können Kleinigkeiten ritualisiert und symbolisch aufgeladen werden.

Sehnsüchte können fundamental runtergebrochen werden, denn wenn man das tut, ist die Art der Erfüllung reicher an Möglichkeiten.

Durch einige ‚Zufälle‘ schrieb Barbara dann ihr Buch ‚4 minus 3‘. Mit Hilfe dieses Schreibprozesses und einem strengen Lektor, der sehr tief bohrte, konnte sie das Erlebte loslassen. Alle ihre Gefühle durften sein. Wenn wir auch die schmerzhaften zulassen, dann dürfen die sich verändern und befreien.

„Wenn man als Mensch bereit ist, sein Herz aufzumachen, ich stell mir das immer wie eine Tür vor, und dann hören alle den Schlag meines Herzens. Dann machen auch sie die Türen auf und dann fangen unsere Herzen an gemeinsam zu schlagen“

„Die Herztür nach innen aufschwingen zu lassen. Sich berühren zu lassen vom Leben, andererseits, dem Leben mutig entgegen zu gehen. Es ist das Wissen, dass jede Handlung und vor allem die, die man in der Hand hat, symbolisch beladen kann und somit zu etwas transzendentem werden lassen kann, zu etwas, was einen seelisch nährt, spirituell nährt.

Es ist das ‚Ja‘, das auch das nein zu etwas, was mir nicht gut tut, beinhaltet.

Es ist der Mut den Gefühlen auf den Grund zu gehen, sie anzuerkennen und das Vertrauen, dass Gefühle, die sein dürfen, sich ganz von selbst verwandeln. Es ist die Fähigkeit zur Ratlosigkeit, zum Innehalten, der Verzicht darauf es gleich zu wissen. Es ist die Bereitschaft zum Gesichtsverlust. Dazu zu lernen, radikal dazu zu lernen. Die Milde mit sich selbst, wenn man in Zeiten, wie diesen, noch nicht weise ist.“

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Pierre Franckh

Wie du dein Glückslevel anheben kannst

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Pierre Franckhs‘ Eltern waren relativ erfolglose Schauspieler. Jeden Monat war das Geld knapp und der Gerichtsvollzieher war oft bei ihnen zu Hause. Dennoch landete Pierre auf einer Bühne und war überwältigt von der ersten Bühnenerfahrung.

Plötzlich wurde ihm zugehört und er war wichtig. Das verlieh ihm eine Art Macht. Er verwechselte es mit dem Gefühl, als Mensch gesehen zu werden. Aus ...

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Pierre Franckhs‘ Eltern waren relativ erfolglose Schauspieler. Jeden Monat war das Geld knapp und der Gerichtsvollzieher war oft bei ihnen zu Hause. Dennoch landete Pierre auf einer Bühne und war überwältigt von der ersten Bühnenerfahrung.

Plötzlich wurde ihm zugehört und er war wichtig. Das verlieh ihm eine Art Macht. Er verwechselte es mit dem Gefühl, als Mensch gesehen zu werden. Aus diesem Gefühl heraus blieb er bei der Schauspielerei, wenngleich er spürte, dass es nicht erfüllend für ihn war.

Bereits in Kindheitstagen war Pierre ein bekannter und erfolgreicher Schauspieler. Er konnte die Familie damit ernähren. Mit 16 Jahren kam dann der große Durchbruch, der ihn so richtig unglücklich machte. In der Schule war es damit schwierig geworden und mit den jungen Frauen auch. Er konnte sich nie sicher sein, ob er als Pierre gemocht war oder als Schauspieler mit viel Geld.

Seine Arbeit langweilte ihn immer mehr und der hilfreiche Rat von Kollegen, noch mehr Preise zu gewinnen und sich noch mehr Frauen zuzulegen, war nicht hilfreich, weil er spürte, dass er als Pierre gesehen sein wollte. Aber wer war er überhaupt?

Um diese Antwort zu bekommen, zog er sich vier Monate komplett zurück in sein zu Hause. Anfangs waren der Gedankenrausch und die Unruhe immens, aber er blieb dabei. Nach zwei Wochen verzichtete er auf künstliches Licht und er dachte weiter für sich nach. Je länger er nachdachte, umso mehr kamen die Antworten aus ihm heraus. Nach zwölf Wochen wusste er ganz klar, wie er weiterleben wollte. Sein höheres Zufriedenheitslevel wurde von der Außenwelt sofort bemerkt und sie wollten wissen, wie er es gemacht hat. Pierre erzählte es ihnen und sie hörten zu. Das brachte ihm weitere Erkenntnis.

„Da gibt’s ja authentisch aus mir heraus ein Wissen, dass anderen Menschen hilft und das war schon der erste große Funke, wo ich beseelt war, wo ich glücklich war. Wow! Ich hab plötzlich Kontakt mit meinem eigenen Potential, meinen eigenen Talenten, meinem eigenen Lebensweg gemacht.“

Es kamen immer öfter Menschen zu ihm von überall her, die wollten, dass er ihnen erzählt, was er gemacht und wie. Pierre tat es und er war glücklich über die neue authentische Tiefe.

Er hatte ein Wissen errungen, was andere nicht haben. Er war Experte geworden mit seinen Puzzleteilen in seiner Authentizität.

Michaela Merten hat ihren Mann unterstützt und ihn an das Schreiben erinnert, was er in Jugendjahren gerne getan hat - seine Gedichte und Poesie.

Der Punkt war erreicht, wo er seine Vergangenheit losließ und feststand er wollte ein Buch schreiben. Anfänglich kamen alte Gedankenmuster, die ihn wieder klein werden lassen wollten. Auch das Umfeld rebellierte und wollte, dass Pierre alles weiter macht, wie bisher.

„Wir haben ein Umfeld gebaut, dass der alten Überzeugung entspricht, da haben wir Menschen um uns herum geschart, die uns in unserer Begrenzung bestätigen wollen.“

Pierre blieb dabei, er lehnte alle Aufträge ab und zog mit Michaela nach Salzburg und schrieb sein erstes Buch. Es wurde ein Bestseller. Zu seiner ersten Buchvorstellung hatte ihn sein Verleger mit einer List bringen müssen und auch zu den ersten Seminaren hatte er sich selbst überlisten müssen. Aber die großen Fragen in Pierre waren geklärt, und sein authentischer Weg auch.

„Wer bin ich und was möchte ich in dieser Welt? Wie kann ich dieser Welt etwas schenken von mir? Was gibt meinem Leben einen Sinn? Da denken wir gar nicht mehr darüber nach, ob wir glücklich sind oder nicht. Wir sind es einfach.“

Erinnere dich an glückliche Momente in deinem Leben, und hebe dein Grundlevel von diesem dauerhaften Lebensgefühl damit. Dein Verstand wird dieses Training annehmen und dann auch in der Gegenwart sehen. Gesammelt geben sie dir ein Urvertrauen und eine Verbindung zu dir zurück.

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2. Glückstag - 21. März.

Manfred Scharpf

Kreativität als Glücksquelle

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„Das Glück ist für mich immer Schwarz. Aus der Dunkelheit kommt das Glück. Wenn man genau hinschaut ist das Glück, der Glücksmoment, am Ende eigentlich nur eine ganz kurze Erfahrung. Für mich vielleicht der Punkt, wo sich der Verstand mit dem Gefühl ganz spontan und kurzfristig verbindet.“

Ein Gemälde, seine Entstehung, kann absolut als Gleichnis für unser Leben stehen.

Manfred Schar...

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„Das Glück ist für mich immer Schwarz. Aus der Dunkelheit kommt das Glück. Wenn man genau hinschaut ist das Glück, der Glücksmoment, am Ende eigentlich nur eine ganz kurze Erfahrung. Für mich vielleicht der Punkt, wo sich der Verstand mit dem Gefühl ganz spontan und kurzfristig verbindet.“

Ein Gemälde, seine Entstehung, kann absolut als Gleichnis für unser Leben stehen.

Manfred Scharpf bekommt eine Ahnung von einem Ort, einer Zeit, wo er hinsollte und dann lässt er sich einfach darauf ein. Er erblickt den Moment, der ihn in ein Staunen versetzt. Dies reift zu einer Idee, geht über in die Planung und dann begibt er sich ans Werk.

Auch dies ist ein absoluter Entstehungsprozess, denn Manfred Scharpf malt mit historischen Pigmenten. Um sie nutzen zu können, müssen sie alchemistisch vorbereitet werden.

Die Pigmente sind für Manfred Scharpf lebendige, uralte Wesenheiten. Stoffe, die nicht beeindruckbar sind von uns Menschen, daher muss er ausprobieren was mit ihnen machbar ist, sie wahrnehmen und ihnen zuhören, damit sie sich von ihm verarbeiten lassen.

„Mineralische Mittel, haben alle eine Geschichte, die uns nicht unähnlich ist.

Eisenoxyde sind am Ende ihrer Entwicklung und deshalb auch so haltbar.

Während Pflanzenfarben, ja viel kräftiger leuchten würden. Die hat man früher in der Buchmalerei eingesetzt, so dass kein Licht dazu kommt. Denn diese Pflanzenfarben so schön sie sind, die entstehen durch die Sonne, und die Sonne nimmt sie auch sofort wieder weg. Mineralien reifen im Dunklen heran.“

Wenn ein Bild nur aus hellen Farben bestünde, hätten die Menschen nicht lange Interesse daran. Es fehlt die Spannung, die durch dunkle Zonen entsteht.

So ist es auch mit dem erfüllten Leben. Ohne dunkle Zonen wäre es nicht erfüllt.

Der Prozess gehört zu der Entstehung des Gemäldes dazu.

Wenn sich Menschen auf Kunst einlassen können, geschieht Empathie.

Empathie ist das Bindemittel menschlichen Zusammenlebens. Es ist ein sich erkennen im anderen.

Durch unsere Erfolgs- und Ergebnisorientierung rauscht das Leben nur an uns vorbei.

Wir müssen raus aus unserem Schuld - und Angstkonzept, die Gründe dahinter erforschen und das Glück einladen und wahrnehmen in jedem Augenblick. Zufriedenheit und Glück kann nicht von außen kommen und schon gar nicht von äußeren Objekten.

Die Kunst ist eine Einladung und vielleicht auch Medizin, mit seinem Innersten in Kontakt zu kommen. Die Schönheit, der Schöpfung zu erkennen. Zu erkennen, dass alles auf seine Weise schön ist. Wenn wir uns bei einem Gemälde an einer Stelle aufhalten, die uns stört, lädt dies ein, dass es mit unserem Innersten vielleicht auch so bestellt ist. Das wir uns an einer Stelle in uns so sehr stören, dass wir unsere ganze Wirklichkeit nicht mehr erkennen können. Diesen Blick, dieses Herz sollten wir wieder auf die Ganzheit unserer selbst richten.

Die Initiative dazu, der Mut, kann nur aus einem selbst heraus kommen.

Als Maler schildert Manfred Scharpf die Befindlichkeit der Zeit mit seinen Mitteln.

Aktuell verkauft er Bilder, die er vor fünf Jahren gemalt hat und damals keiner wollte. Dies ist für ihn ein Hoffnungszeichen, dass sich die Welt noch zu etwas Positivem bewegen kann.

„Egal was passiert. Ich kann mich immer drauf verlassen es geht gut aus, wenn es nicht gut ausgeht, ist es eigentlich schon wieder als die dunkle zone zu sehen, aus der heraus das Glück passiert.“

„Wir sind immer zwischen den Nächten.“

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Nicola Schmidt

Stell dir nur diese eine Frage

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Glück auch als Familie geht so:

„Was brauch ich? Was brauchst Du? Was brauchen wir zum glücklich sein?“

In der heutigen Zeit sind wir chronisch im Selbstoptimierungsmodus, sportlich, gesund ernähren, top im Haushalt, hart im Job, sanft mit den Kindern und auf Augenhöhe mit dem Partner. Das kann gar nicht alles zu 100% funktionieren – wie viel Prozent wäre man dann?

Es geht darum auf s...

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Glück auch als Familie geht so:

„Was brauch ich? Was brauchst Du? Was brauchen wir zum glücklich sein?“

In der heutigen Zeit sind wir chronisch im Selbstoptimierungsmodus, sportlich, gesund ernähren, top im Haushalt, hart im Job, sanft mit den Kindern und auf Augenhöhe mit dem Partner. Das kann gar nicht alles zu 100% funktionieren – wie viel Prozent wäre man dann?

Es geht darum auf sich zu hören, was davon ist mir jetzt gerade wichtig und wo will ich wie viel Prozent geben.

Nicola hat die Faustregel, sich nach dem schwächsten Glied der Kette zu richten – ihren Kindern. Kinder sind nie Schuld. Ihre Seelen sind wichtig und sie sind es wert, Pläne zu ändern.

„Leben ist üben, wenn wir nicht mehr üben, leben wir nicht mehr.“

Unter ständigem Druck, diesem Stress leiden alle Beziehungen. Das Hirn schaltet sich und die Empathie ab, damit auch das aufflammende Schmerzhirn Ruhe finden kann.

Unser Hirn neigt zu Negativitätstendenz. Das war zu der Zeit, als wir noch nicht sesshaft waren (das ist im Vergleich zur Menschheitsgeschichte noch gar nicht so lange her), auch total wichtig und sinnvoll, um auf ständige Gefahren reagieren zu können. Also hat es die Natur gut gemeint, aber wir (hier in dieser Gegend) brauchen das gerade nicht mehr. Wenn wir jetzt aber auch noch unser Hirn mit ständigen negativen Nachrichten füttern, findet es ständige Bestätigung.

Das Ergebnis ist eine Ohnmacht, die bringt niemanden weiter.

„Ihr müsst Verantwortung für euer Gehirn übernehmen. Solange ihr auf Autopilot lauft seid ihr selber Schuld, dann macht euer Gehirn, was es will und ihr werdet in die Wellen geschmissen, von dem was außen passiert.“

Wir müssen aktive achtsame Psychohygiene betreiben.

Die aktuelle, kollektive Herausforderung fordert diese Psychohygiene auch absolut.

Für Nicola bedeutete sie, dass das erste Mal in ihrem Leben ein Lebensplan nicht umgesetzt werden konnte. Sie funktionierte noch eine Weile aber spürte das innerliche Brodeln dabei.

Sie ging laufen, um genau hinhören zu können, welches Bedürfnis hinter dem Ursprungsplan stand. Dabei fährt sie einfach den Bedürfnisfahrstuhl nach unten, bis zum wahren Kern (unsere Grundbedürfnisse sind eigentlich nicht wirklich viele). Sie stellte fest, sie brauchte einfach mal eine Pause und die konnte sie auch genauso gut zu Hause haben.

Sie konnte das so ‚einfach‘, weil sie einmal eine 4-wöchige Jäger und Sammler Erfahrung in der Wildnis gemacht hat. Dabei hatte sie Gelegenheit sich intensiv kennenzulernen.

Ein radikaler Beschleuniger des Ganzen sind Familiencamps. Wir stecken einige Familien für eine Woche in ein Camp. Immer zwei Familien teilen sich ein Zelt. Jegliche Technik (Kompensationsmöglichkeit) muss draußen bleiben. Alle sind 24/7 draußen in der Natur.

Begleitet wird das Ganze von Coaches.

Es ist Zeit dazu da, Antworten zu finden auf ‚wer bin ich wirklich?‘, ‚wer ist mein Partner wirklich?‘, ‚was brauchen wir als Familie?‘ und ‚warum ist Mutter Natur mein zu Hause?‘.

„Dieser Planet ist euer zu Hause. Der ist immer für euch da. Ihr könnt nie tiefer fallen, als in die Hand von Mutter Erde.“

All das ist das, was dem friedlichen Glück dient. Ehrlichkeit in den Fragen ‚wer bin ich‘, ‚was brauch ich‘, Gefühle wahrnehmen, zulassen bis sich von selbst verändern, viel Natur, keinerlei Ersatzbefriedigung und die soziale Gemeinschaft.

Für die kleinen Glücksmomente gibt es hier Nicolas‘ Glücksbox:

  • Musik, Musik machen, zusammen Musik machen, tanzen, zusammen tanzen
  • Gezielt lustige Filme schauen oder Hörbücher hören
  • Sport zusammen mit Mama und dabei mit ihr quatschen
  • Schokolade
  • Rausgehen
  • Schwierige Gespräche beim Spazieren gehen führen
  • Kuscheln
  • Jeden Morgen das Geschenk bewundern zwei gesunde Kinder zu haben, die leben mit mir und die lachen mich an.

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Dr. Franz Alt

Warum wir das Leben in den Mittelpunkt stellen sollten.

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„Wir müssen nicht immer glücklich sein…. Glück ist, wenn Seele, Körper und Geist in Harmonie sind.“

Laut Franz Alt befinden wir uns, ganzheitlich betrachtet, an einem völligen Wendepunkt. An einem Punkt, an dem das Umdenken absolut notwendig ist.

Bisher bewegen wir uns in einer Welt, die seit 6.000 Jahren patriarchisch geführt und gedacht wird. Unsere Welt steckt ganzheitlich in der ...

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„Wir müssen nicht immer glücklich sein…. Glück ist, wenn Seele, Körper und Geist in Harmonie sind.“

Laut Franz Alt befinden wir uns, ganzheitlich betrachtet, an einem völligen Wendepunkt. An einem Punkt, an dem das Umdenken absolut notwendig ist.

Bisher bewegen wir uns in einer Welt, die seit 6.000 Jahren patriarchisch geführt und gedacht wird. Unsere Welt steckt ganzheitlich in der Krise. Diese ausgeprägte männliche Dominanz hat der Menschheit nicht gutgetan. Kaum einer ist glücklich.

Unsere Ökologie wird mit Füßen getreten. Fossile Energien, die die Erde in einer Million Jahren aufgebaut hat, werden an einem Tag verbraucht. Unsere Tierwelt, Pflanzenwelt und damit die Wälder werden immer armseliger. Es wird ihnen immer weniger Platz auf der Erde zugesprochen.

Wir sind die erste Generation, die die Technologie in den Händen hält, um das komplette Leben von der Erde auszulöschen. Es existieren weltweit 15.000 Atombomben.

Dieses Problem ist von Menschen geschaffen. Meist von männlichen Machos, die auch noch am Knopf sitzen.

Der weibliche Anteil der Göttlichkeit, des Schöpferischem in Form des Evangeliums von Maria Magdalena, wurde aus der Bibel gestrichen.

Die Sexualität wurde von der Kirche tabuisiert und mit Zwängen belegt.

Unsere Krisen sind von Menschen gemacht aus Angst, aus Missverständnissen heraus und aus der Ablehnung der weiblichen Schöpferkraft.

„Die Welt ist vermaterialisiert, unsere Emotionen sind steinzeitlich, unsere Institutionen mittelalterlich und nur unsere Technologie ist göttlich.“ Dies macht uns keineswegs glücklich, denn wir klammern den wichtigen weiblichen Anteil von uns aus.

Nun könnten wir uns weiterhin in Angst und der Ausrede wiegen, was ein kleines Menschlein da schon ausrichten soll. Gerade die Deutschen sind Weltmeister im Verdrängen, in Lippenbekenntnissen und jammern. Dieser Weg führt aber nicht zum glücklich werden und sein. Glück ist immer Arbeit und es ist eine ganzheitliche öffentliche Arbeit für die Gesellschaft, Politik und die bestehenden Ordnungen. Einen Teil beizutragen, zu den Lösungen und Problembehebungen unserer Zeit, wird uns glücklich machen.

Stelle Dir die Frage, ‚wie werde ich Teil der Lösung?‘.

Unser bisheriges Kredo lautete, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dieses muss gewandelt werden, indem wir das Leben in den Mittelpunkt stellen. Nicht das menschliche Leben, sondern das Leben von allem was lebt – dazu gehören die Natur und die Tiere.

Ohne die Natur und die Tiere gibt es uns nicht mehr. Die Menschen können es mit ihrer Technologie nicht besser als die Natur.

Natur, Tiere und Menschen wir hängen alle zusammen und wenn wir das weiter missachten, kann sich unser Leben nicht zum glücklicheren wenden. Eine kranke Umwelt ist sinnbildlich für eine kranke Innenwelt.

Glück hat etwas mit Offenheit und Lernfähigkeit zu tun. Jede Krise ist ein Lernhelfer, die die Integration von unseren weiblichen und männlichen Anteilen im Gesamten fördern kann, wenn wir aktiv daran arbeiten.

Sie lädt uns zur Auseinandersetzung ein, um ganzheitlich zu denken und zu fühlen.

Dabei gibt es in unserem Leben auch hilfreiche Wegbegleiter in Form von Freunden, Familie und dem/ der Partner/in. Die weiblichen Anteile, die bisher fehlen sind soziales Miteinander, Gemeinschaft und Emotionen. Wir haben kaum noch Zugriff darauf.

Dies können wir wieder lernen.

Franz Alt hat vieles über seine Emotionen, aus seinen Träumen gelernt. Wir verschlafen ein Drittel unseres Lebens und dabei hat sich die Natur etwas gedacht. In Träumen stecken so viele unserer Emotionen und Lösungen für unsere Themen, denn sie spiegeln unser Unterbewusstsein, unsere innere Stimme, unsere Seele.

Franz Alt beachtet und achtet sie, indem er sie alle notiert und als Lernhelfer betrachtet -seine Hausapotheke zum Glück.

Um in Verbindung zu kommen und zu bleiben mit der Vielfalt von allem was lebt, geht er jeden Tag in den Wald. Franz Alt genießt die Ruhe und kommt hier in Harmonie von Körper, Geist und Seele.

„Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu werden!“

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3. Glückstag - 22. März.

Peter Beer

Durch Achtsamkeit zum Glück

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Kinder können Emotionen noch absolut widerstandslos annehmen und die Welt in der Gegenwart sehen, wie sie ist. Alle großen Weisheiten deuten darauf hin, dass wir wieder werden sollen, wie die Kinder unkonzeptionell.

Was ist zwischen uns und Kindern passiert?

Es sind viele Verletzungen, Prägungen, Handlungskonzepte und Glaubenssätze passiert von Eltern, die auch schon nicht mit sich verbunden...

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Kinder können Emotionen noch absolut widerstandslos annehmen und die Welt in der Gegenwart sehen, wie sie ist. Alle großen Weisheiten deuten darauf hin, dass wir wieder werden sollen, wie die Kinder unkonzeptionell.

Was ist zwischen uns und Kindern passiert?

Es sind viele Verletzungen, Prägungen, Handlungskonzepte und Glaubenssätze passiert von Eltern, die auch schon nicht mit sich verbunden waren und dadurch tendenziell unglücklich.

Viele verlieren sich, bei dem Versuch glücklich zu werden, in PersönlichkeitsAUFwicklung.

Wir setzen uns einfach eine andere Brillen auf, um unsere Außenwelt anders wahrzunehmen.

Wir machen Dankbarkeitstraining, versuchen etwas zu werden, versuchen etwas zu sein.

Achtsamkeit ist die wahre PersönlichkeitsENTwicklung.

„Ich wickel alles ab, was ich nicht bin, Prägungen, Glaubenssätze. All das trage ich ab, dass ich immer mehr in Berührung mit meinem Wesenskern komme. Dieser Wesenskern ist Freude, Liebe.“

„Das ist der Weg nach Hause. Der Weg zum Glück. Der Quell des Glücks ist in uns.“

In der Meditation liegt für Peter der Schatz zum friedvollen Glück, aus der er es in den Alltag mitnehmen kann. Die Gedanken fließen darin wellenartig. In der Stille, zwischen den Gedanken, ist die reine freudvolle Wahrnehmung. Je mehr er meditiert, desto mehr kann er im Alltag transzendieren.

Wenn man diesen Zustand erreichen kann, gibt es immer eine Instanz, in die man sich zurückziehen kann, wenn man sich in Problemen verliert.

Dort gibt es kein Leid, denn Leid ist = Schmerz multipliziert mit Widerstand. Das ist eine Abwärtsspirale, denn mit jedem Mal wird das Leid größer.

„Der Schmerz ist menschlich. Ob wir leiden, oder nicht ist optional. Optional ist der Widerstand, den wir gegen das Leben haben. Wenn wir den Widerstand gegen das Leben aufgeben, dann leiden wir nicht. Loslassen nicht kämpfen. Das ist Achtsamkeit. Annahme. Widerstandsloses Leben.“

Das Loslassen von Emotionen benötigt Zeit und Raum. Wenn wir mit einer Emotion in eine Meditation gehen (oder sie kommt währenddessen), erlauben wir ihr unendlich lange da zu sein. Geben ihr den Raum sich zu bewegen und nehmen wahr, wie sie sich im Körper ausdrückt. Die Natur wird nach Harmonie streben, das tut sie immer und unser Körper ist Natur. Wenn wir darauf vertrauen, werden wir in dem Prozess feststellen, dass ein kurzes Gefühl der Leere kommt und danach der Frieden, das Glück, die Freude und die Liebe.

„In Stille kommt der Impuls, es möchte sich etwas ausdrücken. Ich möchte was in die Welt geben. Und das kommt aus dieser Freude und Liebe heraus.“

Diese Impulse sind das, was wir im Leben wirklich machen wollen. Das Wollen, aus diesem Zustand heraus, kann nie etwas zerstörerisches sein, denn es wurde in der Liebe zu sich und in der Verbindung zu allem gefunden.

Die Emotionen, die wir loslassen, sind Themen, die wir in uns zurück integrieren.

So kommen wir Stück für Stück zurück in unsere wahre Natur. Wir sind hier, weil wir Erfahrungen machen wollten. Jeder Tag ist eine Einladung des Lebens, dies zu tun.

„Wenn wir keine Angst mehr vor den Emotionen haben, sind wir frei.“

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Claudia Lässig

Wie kann man im Unternehmen die Glücksfähigkeit steigern?

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Eine Unternehmerin zu sein, eint alle Qualitäten, die man sowieso schon braucht, um glücklich zu sein.

Zunächst einmal ist es ganz klar ein Weg.

„Unternehmerin ist man nicht, das muss man werden.“

Im ersten Schritt muss man sich selbst erkennen, beleuchten, was man gut kann, welche Stärken und Schwächen man hat. Denn gewisse Eigenschaften braucht es schon, die man wollen muss. Dazu geh...

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Eine Unternehmerin zu sein, eint alle Qualitäten, die man sowieso schon braucht, um glücklich zu sein.

Zunächst einmal ist es ganz klar ein Weg.

„Unternehmerin ist man nicht, das muss man werden.“

Im ersten Schritt muss man sich selbst erkennen, beleuchten, was man gut kann, welche Stärken und Schwächen man hat. Denn gewisse Eigenschaften braucht es schon, die man wollen muss. Dazu gehören Mut und Zuversicht. Um diese aufzubauen, muss man sich auf seine eigenen Stärken berufen können. Ein Kernvertrauen in sich selbst tragen, damit man auch die Tiefen in einer Selbstständigkeit meistern kann.

Unternehmertum ist gestalterisch und autonom - beide Faktoren sind ein Bestandteil, glücklich zu sein.

Man muss seine Unternehmensidee gut beleuchten. Man muss prüfen, ob es ein guter Plan ist. Im Vorhinein schon hinspüren, ob diese Idee einen trägt – eine Herzensangelegenheit ist, oder doch nur Stress beim Gedanken daran verursacht.

Dann ist es auch ein Einlassen, ein Sprung ins kalte Wasser, denn nur im Planen lässt sich die komplette Idee nicht fühlen. Gefühl spielt im eigenen Unternehmertum eben auch eine wichtige Rolle.

Man muss eine optimistische zuversichtliche Haltung einnehmen, dass man Rückenwind hat und einem in einer Krise auch rettende Ideen kommen können.

Dabei ist die Kommunikation mit sich und anderen auch essentiell. Wie gehe ich mit mir, mit Geschäftspartnern und eventuell auch mit meinen Mitarbeitern um? Missverständnisse mit sich und / oder anderen aus der Welt schaffen, vielleicht einen Blick hinter den Konflikt mit sich, oder anderen werfen. Was steckt hinter einer Forderung, die ich an mich oder andere an mich stellen?

Wenn man schon Mitarbeiter im Unternehmen hat, trägt man als Arbeitgeber auch die Verantwortung für deren Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Erfolg der ganzen Unternehmung steigt mit dem positiven Gefühl, welches die Mitarbeiter bei der Arbeit haben. Gibt es ein gutes Teamgefühl, ein gemeinsam definiertes Ziel, auf welches man zusammen hinarbeiten kann, welches von jedem mitgetragen wird?

Ein weiteres Glücksgefühl ist es, wenn man den Mitarbeitern helfen kann, sich in ihre Berufung zu entwickeln.

„Wenn der Mensch an der richtigen Stelle sitzt, wie er dann aufgehen kann.“

Wenn diese Innenwelt gut aufgestellt ist und man bereit zum Start ist, darf man aber auch die Umwelt nicht vergessen. Sein Unternehmen ökologisch nachhaltig aufzustellen, macht einen glücklicher, denn es lässt einen die tiefe Verbundenheit zu anderen Lebewesen spüren.

Als eigener Unternehmer hat man autonom Einfluss darauf, welchen ökologischen Fußabdruck das Unternehmen und das eventuelle Produkt hinterlässt. Wohlmöglich kann man auch anderen kleinen Familienbetrieben helfen, in dem man bei ihnen Zutaten kauft oder Prozesse auslagert. Anderen zu helfen, macht glücklich, denn man gibt anderen etwas.

Das wirtschaften an sich, kann glücklich machen, wenn man sieht, was man geschaffen hat und das verdiente Geld an sich macht nicht glücklich, die finanzielle Unabhängigkeit, die man damit erlangt aber schon, denn es gibt einem die Freiheit, selbstbestimmte Dinge machen zu können.

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Robert Betz

Glücklichsein ist eine bewusste Schöpfung

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Glücklichsein ist eine bewusste Schöpfung

Wir sind die erste Generation, die die Möglichkeit hat, sich frei zu entscheiden und zu entfalten. Wir haben hier seit 75 Jahren Frieden und Wohlstand.

Unser Nachteil daran ist, dass unsere Eltern das noch nicht so kannten, sie waren selbst nicht glücklich. Deswegen haben wir noch kein Konzept, keine Anleitung für uns parat, wie wir mit Emotionen u...

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Glücklichsein ist eine bewusste Schöpfung

Wir sind die erste Generation, die die Möglichkeit hat, sich frei zu entscheiden und zu entfalten. Wir haben hier seit 75 Jahren Frieden und Wohlstand.

Unser Nachteil daran ist, dass unsere Eltern das noch nicht so kannten, sie waren selbst nicht glücklich. Deswegen haben wir noch kein Konzept, keine Anleitung für uns parat, wie wir mit Emotionen umgehen sollen.

Besonders nicht, wie wir mit negativen Emotionen umgehen sollen.

Wir haben es in unserer Kindheit schlicht nicht gelernt, sondern eher noch, wie wir unsere Gefühle übergehen und ignorieren sollen, wie wir sie mit Konsum, Arbeit und Erfolg verdrängen können. Trotzdem erfahren wir daran keine Freude oder Erfüllung.

Gefühle sind Energie, die fließen will, wenn wir sie nicht fühlen werden sie zu Panik, Ohnmacht und Krankheit.

Ein weiteres Konzept, was der Mensch erfunden und gelernt hat, ist das Konzept der Schuld und Verurteilung. Wir verurteilen uns selbst und andere. Wir geben anderen die Schuld an etwas und indem wir das tun, geben wir auch die Macht ab, etwas an unseren Umständen zu verändern. Dabei sollte hier unser Leitgedanke sein, dass jeder es so gut gemacht hat, wie er konnte.

„Stelle Dir die Fragen: Was denke ich grundsätzlich über mich selbst? Was denke ich über das Leben? Was denke ich über die Mitmenschen? Da sind wir leider noch komplett unbewusst, was wir manifestieren… wenn Du gestern Scheiße rausgeschickt hast, erntest Du sie heute!“

Wie kommen wir aus dieser Scheiße wieder raus? Wir sollten unsere Werte definieren, die wir für unser Leben möchten.

„Freude und Begeisterung, Frieden und Zufriedenheit, Fülle statt Mangel, Freiheit“ - diese könnten es zum Beispiel sein und für die müssen wir uns bewusst entscheiden.

Hierbei hilft uns die aktuelle Krise, denn sie gibt uns die Chance, zurück zur Einfachheit zu kommen. Wir gehen zurück in die Natur und werden zum wesentlichen Kern geführt. Wir werden angehalten und dies gibt uns die Möglichkeit in unsere Wahrhaftigkeit zu kommen, unserem Herzen treu zu sein. Wir sind eingeladen, eine Glücksinventur zu machen, denn gerade jetzt haben viele von uns Zeit spazieren zu gehen, Zeit sich zu besinnen. Wir könnten darüber nachdenken, wo es sich für uns nicht mehr stimmig anfühlt. Wir könnten überlegen, was wir wirklich wollen. Haben wir überhaupt ein tragbares Motiv, um morgens aufzustehen? Dabei sollten wir uns aber nicht nur Ziele stecken, denn Ziele sind Vorbereiter für einen Burnout. Wie lange können wir uns denn wirklich über ein erreichtes Ziel freuen?

Wie lange dauert es, bis wir uns schon das Nächste stecken?

„Der liebe Gott hat das Spiel erfunden und wir Menschen haben die Arbeit daraus gemacht.“

Das ist anstrengend und darf unbedingt gewandelt werden, in ein leichtes Schöpferspiel mit Liebe im Zentrum, denn ohne Liebe geht gar nichts und die fängt bei uns an.

Unser Wegweiser sollte unser Herz sein. Es hat Führungskompetenz und grenzenlose Schöpferkraft. Das Herz sagt uns jeden Tag, wo es lang will, was nicht stimmig ist.

Wir sind Seelen der Liebe und Gemeinschaft.

Wenn wir über unsere Gefühle sprechen, erzeugen wir Nähe und andere können in Resonanz mit uns kommen. Gemeinsame Rituale schaffen Möglichkeiten sich ohne Maske, in Gemeinschaft zu begegnen. Gemeinschaft macht glücklich.

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4. Glückstag - 23. März.

Thomas Brezina

Was wir von unseren Kindern lernen können

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„Eine Vision für sich selber haben. Geht in eure Kindheit. Das gibt so viel Möglichkeit, so viel Halt, so viel Aussicht auf das Leben als Erwachsener, um einen Hinweis zu bekommen, was uns glücklicher macht.“

Kinder haben kein Burnout. Sie spielen solange, bis sie erschöpft sind. Sie haben das spielerische, leichte aus tiefer Lebenslust heraus. Sie wissen sehr konkret, worauf sie Lust hab...

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„Eine Vision für sich selber haben. Geht in eure Kindheit. Das gibt so viel Möglichkeit, so viel Halt, so viel Aussicht auf das Leben als Erwachsener, um einen Hinweis zu bekommen, was uns glücklicher macht.“

Kinder haben kein Burnout. Sie spielen solange, bis sie erschöpft sind. Sie haben das spielerische, leichte aus tiefer Lebenslust heraus. Sie wissen sehr konkret, worauf sie Lust haben. Dabei sind ihnen äußere Umstände ziemlich egal. Sie machen aus allem das Beste und die kleinsten Kleinigkeiten, können zu einer Spielwiese der Möglichkeiten werden.

Kinder sind gierig auf Neues. Sie begeistern sich staunend. Sie fragen alles, was sie interessiert, um sich ein Bild zu machen. Dabei sind sie immer ehrlich zu sich und anderen.

Dieses Potential trägt jeder von uns in sich, wenn wir wieder ehrlich mit uns werden.

Das erfordert Mut und ist eine Herausforderung.

„Die größte Lüge, die uns eingetrichtert wird: Das Leben muss einfach sein – Nein! Das Leben ist ziemlich schwierig und eine ziemliche Herausforderung, wenn ich das einmal als gegeben annehme, lebe ich wesentlich einfacher und glücklicher.“

Was willst du wirklich? Fern ab von Glaubenssätzen und Konditionierung.

Glück und Freude ist etwas, wofür ich mit größter Disziplin jeden Tag etwas tun muss.

Wenn meine Visionen und Werte definiert sind, sollte ich alles dafür tun, diese auch leben zu können.

„Glück heißt im Einklang mit meiner Umwelt, viele, viele Dinge kreieren zu können.“

Das können wir aber nur, wenn wir keine Sachen machen, die uns nur die Energie entziehen. Partys, das nächste irgendwas zu kaufen macht uns nicht glücklich. Diese kurzen hedonistischen Erlebnisse haben keine Lebendigkeit in sich.

„Ich glaube nicht, dass ich ein konservativer Mensch bin, aber ich bin es wirklich gerne, wenn es um Grundwerte geht. Grundwerte wie Achtung, Respekt, Offenheit, Freiheit, Disziplin und Selbstdisziplin.“

Thomas Brezina verfolgt sein Schaffensziel mit Disziplin ohne Leistungsdruck. Ein Glückszwang ist menschlich, aber sinnlos. Am Morgen liest er erst einmal einige Witze, um herzhaft zu lachen. Er setzt sich messbare Tagesziele, verfolgt sie mit Ausdauer und belohnt sich, wenn er sie erreicht hat.

Natürlich tappt er dabei hin und wieder auch in die Falle, sich mit anderen zu vergleichen. Hier setzt er einen bewussten Stopp und geht in Dankbarkeit. Die Dankbarkeit für die kleinen Dinge.

Außerdem hat er Vorbilder, wie seine Freundin Liesl, die 102 Jahre alt ist und mit größter Disziplin ihre Wochenziele verfolgt. Das sind Kleinigkeiten, wie jede Woche ein Buch gelesen zu haben, oder einmal am Tag, um den Block gelaufen zu sein. Außerdem kocht sie nicht gerne und geht daher zum Mittagessen ins Restaurant. Das sind ihre Inseln. Trotz ihrer Krisen, wie der Verlust ihres Mannes und ihres Sohnes. Sie erhält sich die Neugier, das Staunen und ihre Disziplin.

Solche menschlichen Vorbilder erlauben uns, unsere Sichtweise zu hinterfragen. Wenn wir es selbst nicht schaffen die richtigen Fragen zu finden, brauchen wir Menschen um uns herum, die uns die richtigen Fragen stellen.

„Viele, viele, kleine Lichter ergeben irgendwann einmal eine leuchtende Fläche. Wenn wir sagen, ‚ich warte drauf das der andere das Licht setzt‘, warten wir vielleicht zu lang. Wenn wir es selber setzen, kann ein anderer sein Licht daran entzünden.“

Eine Vision ist Thomas Brezina noch wichtig. Die Kinder zu stärken, zu sich selber zu stehen. Dabei sieht er die Schule, als den wichtigsten Bestandteil, denn dort gehen alle Kinder hin.

Dies sollte ein Ort der Freude sein.

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Dami Charf

Jeder Schmerz lässt sich in etwas Positives wandeln

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„Traumata gehören zum Leben, auch wenn wir sie ignorieren.“

Zu diesen gehören ebenso Unfälle, Operationen und eben auch Entwicklungstraumata.

Das meint: Wie viel Verbindung und Beziehung haben unsere Eltern zu uns entwickelt, wie wurden wir gesehen, durften wir viel Körperkontakt haben… . Dabei prägt uns genau diese Zeit, in der wir noch nicht sprechen können, am meisten. Sie formt u...

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„Traumata gehören zum Leben, auch wenn wir sie ignorieren.“

Zu diesen gehören ebenso Unfälle, Operationen und eben auch Entwicklungstraumata.

Das meint: Wie viel Verbindung und Beziehung haben unsere Eltern zu uns entwickelt, wie wurden wir gesehen, durften wir viel Körperkontakt haben… . Dabei prägt uns genau diese Zeit, in der wir noch nicht sprechen können, am meisten. Sie formt unser implizites Gedächtnis und prägt unsere Beziehung zu uns und anderen.

Nichts trennt uns mehr, von uns selbst und von anderen, als Traumata.

Viele Menschen haben aber genau diese Verbindung zu sich, ihrem Körper und zu anderen verloren. Sie fühlen sich allein in einem Raum voller Menschen, weil sie mit niemand eine Verbundenheit spüren.

Wenn wir uns ständig unverbunden fühlen, bekommen wir Symptome wie Angst und Depressionen.

In diesem Zustand können wir nicht aktiv entscheiden aus diesem Karussell auszusteigen, denn wenn wir so aufgewachsen sind denken wir: Die Welt ist so und ich bin so. Dann benötigen wir einen Punkt zum Aufwachen. Dies kann eine tiefe Sehnsucht sein, die uns sagt, dass es doch noch was anderes geben muss. Unter dieser leiden wir dann erst einmal eine ganze Weile, ehe wir in der Lage sind, uns Hilfe zu holen – wenn unser Schamgefühl von ‚ich bin falsch‘ nicht zu groß ist.

ABER dieser Weg lohnt sich, denn wir werden ganz sicher mit uns selbst alt und es kommt niemand, um uns zu erlösen, dieser Weg will gegangen werden!

Verbundenheit macht uns glücklich aber eben genau dafür gibt es keine Kultur. Nur das ‚Funktionieren‘ findet gesellschaftliche Anerkennung und wenn wir das tun, wird es von unserer Umwelt interpretiert, dass es uns gut geht. Das bloße Funktionieren hat aber rein gar nichts mit Lebendigkeit zu tun!

In der Lebendigkeit können wir Erfüllung finden. In Lebendigkeit darf es Phasen geben, in denen es uns gut geht und Phasen, in denen es uns schlecht geht. Unser Leben verläuft in Wellen und viele davon lassen uns irgendwann auf ein lebendiges Leben zurückschauen.

„Glück ist ein Gefühl und Gefühle kommen und gehen. Es bleibt nicht bei uns. Wenn wir mit einem Recht darauf plädieren, pflegen wir es nicht mehr – wie in einer Partnerschaft, dann habe ich aber nicht kapiert, dass der andere jederzeit gehen kann.“

Ein weiterer Ansatzpunkt ist das Überdenken unseres Sprachgebrauchs in Gefühlsdingen. Den meisten von uns stehen etwa nur 10-20 Worte zur Verfügung, um Gefühle zu umschreiben. In unserem Alltag noch viel weniger. In einem Gespräch wird es meist noch weiter verkürzt in ‚es geht mir gut oder es geht mir schlecht‘ und das ist dann schon eine Bewertung. Wir differenzieren in diesem Punkt einfach nicht genug, dabei geht unsere Sprache so sehr in Resonanz mit uns.

Wenn wir etwas leichtfertig mit Angst benennen, steigt unser Erregungspegel sofort enorm.

Dabei werden unsere körperlichen Empfindungen in Gefühle interpretiert. Wie wir sie interpretieren hat damit zu tun, wie viele Differenzierungsmöglichkeiten uns unsere Eltern mit auf den Weg gegeben haben. Hier lohnt es sich wirklich genau hinzuspüren, denn beispielsweise Angst, Verliebtheit und Aufregung haben die gleichen körperlichen Reaktionen, wie schwitzige Hände, Herzrasen und ein Flattern im Bauch.

Etwas mit Aufregung, statt Angst zu belegen, eröffnet uns einen ganz anderen Handlungsspielraum. Dies fordert uns, unseren Körper wieder mehr zu spüren. Er ist der Resonanzkörper für unsere Gefühle.

„Wir können das in die Welt geben, was wir glauben und das kann unter Umständen schon ganz viel sein.“

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Lucas Buchholz

Was wir von den Kogi-Indianern lernen können.

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Lucas erhielt eine Einladung vom Volke der Kogi und folgte ihr. Sie leben in Kolumbinien.

Die Kogi sind nie kolonialisiert worden und daher noch nahe an ihren Ursprüngen.

„Sie haben mir mehr über mich selbst, unsere westliche Kultur gezeigt, als über die Kogi.“

Sie haben kein Geld, keine direkte Führung, keine Gesetze und kein Wort für Glück.

„Wir müssen so viel über das Glück re...

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Lucas erhielt eine Einladung vom Volke der Kogi und folgte ihr. Sie leben in Kolumbinien.

Die Kogi sind nie kolonialisiert worden und daher noch nahe an ihren Ursprüngen.

„Sie haben mir mehr über mich selbst, unsere westliche Kultur gezeigt, als über die Kogi.“

Sie haben kein Geld, keine direkte Führung, keine Gesetze und kein Wort für Glück.

„Wir müssen so viel über das Glück reden, weil wir es nicht haben.“

Die Kogi sind in sich angekommene Menschen. Sie lächeln und lachen nicht übermäßig und dennoch suchen sie nicht ständig irgendwas. Unsere westliche Bevölkerung schon, uns fehlt auch was und obgleich wir nicht wissen was es ist, rennen wir diesem ‚was‘ hinterher.

Die Kogi haben Lucas gebeten ein Buch zu schreiben, indem sie uns etwas mit auf den Weg geben wollen.

„Es gibt eine Logik, der alles hier auf diesem Planeten folgt. In einem Gedanken. Das alles sich zusammensetzt in einem Ökosystem. Das ist das Leben; das das Leben wieder das Leben bewirkt. Das das Fortschreiten der Lebendigkeit wieder geschieht.“

Den Kogi genügen drei bis vier Stunden Schlaf, weil sie ihre Energie nicht verschwenden. Jede Familieneinheit versorgt sich komplett selbstständig mit Essen, Kleidung allem, was sie benötigen. Alle ihre Handlungen haben Bedeutung. Sie verbinden das, was sie tun mit dem, was sie sind.

Lucas hat einen 10-jährigen der Kogi gefragt: was willst du mal werden, wenn Du groß bist?

„‘Ich will ein Kogi werden.‘ ‚Was bedeutet das?‘ ‚Kogi bedeutet Mensch. Als Mensch möchte ich gerne Verantwortung übernehmen für mich, für meine Familie, für mein Volk, für mein Territorium und für das, was uns hier hinterlassen worden ist.“

Alles, was wir tun ist ergebnisorientiert. Wenn wir unsere Arbeitswelt betrachten, sind alle Prozesse kleinschrittig zerteilt. Damit ist alles abstrakt. Wir fühlen die Prozesse nicht mehr.

Wir haben uns in Systeme begeben, die unsere Energie binden. Unsere Unzufriedenheit bindet Energie. Jedes unserer Systeme genügt sich selbst und ist abgegrenzt von allem.

Ebenso die Menschen darin.

Bei den Kogis beruht alles auf drei Ebenen: die individuelle, die soziale Gemeinschaft und die Umwelt.

In ihrer Gemeinschaft betreiben sie rhythmisch Gedankenhygiene. Sie offenbaren sich alles, was sie gesagt und gedacht haben. Dabei sind sie sich im Klaren, dass alle diese Gedanken nicht unbedingt etwas mit ihnen selbst zu tun haben. Die Weisen ihres Volkes ordnen in der Abschlussrunde alle Gedanken dorthin, wo sie hingehören, beziehungsweise bedienen sie sich dabei auch ihrer Mythologie.

Viele Gedanken und Emotionen tauchen darin bereits auf, und sind Emotionen ihrer Ahnen. Damit räumen sie allem eine Berechtigung ein, eine Zeit und einen Ort – ohne Bewertung.

Die Mythen, die Anbindung an etwas ist das, was die Kogi nährt. Wir benötigen auch etwas, was uns wieder nährt. Danach suchen wir auch. Einige landen dabei im Extremismus und Fanatismus.

„Wir lösen nicht die Probleme. Wir lösen uns von den Problemen.“

Dadurch, dass jede Familieneinheit für sich sorgt, müssen sie sich nicht anpassen.

„Das, was wir für Individualismus halten ist Anpassung.“

Lucas schwebt vor, das Wissen der Kogis in die Unternehmen zu bringen, denn dort verbringen wir die meiste Zeit. Von dort beginnend würde es sich wieder in unser Leben integrieren. Unsere Technik sollte auf der Bionik basieren, der gleichen Logik folgen, wie die Natur.

„Sich wieder einzulassen, auf den Kontakt mit uns selber. Das wir richtig sind.

Das zu erforschen. Es als Spiel betrachten. Das was möglich ist mit uns, den anderen und der Welt.“

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5. Glückstag - 24. März.

Dominik Dallwitz-Wegner

Warum Glück an den Schulen unterrichtet werden soll

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„Wie kann man Menschen unterstützen, das zu machen von dem sie eh schon wissen, dass es richtig ist?“

Einige Organisationen öffnen sich nun für Glücksunterricht, einige Arbeitgeber, die die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter verbessern wollen, bieten es an.

Es dient dem Teambuilding und der Beziehung zum Arbeitgeber.

Zum Glück gibt es nun auch einige Strömungen in Schulen, die o...

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„Wie kann man Menschen unterstützen, das zu machen von dem sie eh schon wissen, dass es richtig ist?“

Einige Organisationen öffnen sich nun für Glücksunterricht, einige Arbeitgeber, die die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter verbessern wollen, bieten es an.

Es dient dem Teambuilding und der Beziehung zum Arbeitgeber.

Zum Glück gibt es nun auch einige Strömungen in Schulen, die offen dafür sind Glücksunterricht und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler, in ihren Lehrplan zu integrieren. Es geht dabei um die Begleitung zu einem wirkungsvollen Menschen, in unserer Gesellschaft werden zu können, das Leben gestalten zu können, zu lernen mit Emotionen umzugehen.

Diese wertvolle Arbeit ist längst überfällig. Die Struktur in Klassenräumen ist ja oft noch die von vor 200 Jahren, aus der Industrialisierung. Die Werte dieser Zeit von Struktur, Zertifizierbarkeit und Vergleichbarkeit, passen schon lange nicht mehr zur freien individuellen Entwicklung.

Dabei steht es schon lange in den Leitlinien von zum Beispiel UNESCO und WHO.

Einige Lehrkräfte sehen die Verantwortung für diesen Part aber bei den Eltern, die Eltern wiederum bei den Lehrern, weil ihre Kinder dort so viel Zeit verbringen. Davon abgesehen gibt es auch Bedenken, den Lehrplan dann nicht mehr umsetzen zu können.

Dabei weiß es die Psychologie ja schon besser, wie Lernen erfolgreicher funktionieren kann. Eine positive Beziehung zwischen allen Parteien einer Schule, hat Einfluss auf die Lernbereitschaft. Kurze zehn Minuten Sequenzen von Energizer Spielen erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne. Dankbarkeitsrunden reduzieren Stress messbar und schaffen Gemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung stattfindet. Das Teilen von glücklichen Momenten erhöht die Stimmung und wirkt ansteckend für andere.

Wie kann ein Schulfach, welches Glück heißt, funktionieren?

Zunächst werden Stärken und Vertrauen aufgebaut. Kleinschrittig kann jeder etwas von sich preisgeben. Dieser Step wird durch vertrauensbildende Spiele unterstützt.

Danach geht es darum, spinnen zu dürfen, kreative Lust an Zukunft zu wecken. Welche Visionen habe ich davon, was ich mit 90 Jahren gewesen sein will?

Dem folgen Überlegungen und spüren, ob diese Vision eine gute Entscheidung ist. Fühle ich mich mit dieser Vision wohl, oder macht sie mir Stress?

Dann geht es an die Planung und Vorbereitung. Was benötige ich dazu an Kompetenzen oder Hilfen von außen?

Jetzt geht es darum das Projekt durchzuführen, vielleicht müssen auch andere überzeugt oder motiviert werden.

Zuletzt wird das Projekt reflektiert. Habe ich genau das erreicht, oder etwas ähnliches. Wie hat es sich angefühlt und will ich da weiter machen, oder mir lieber doch ein anderes Projekt suchen?

„Ich bin auf einer Glücks-Schiffsreise, das Boot bin ich selbst. Erst einmal geht es darum ein stabiles Boot zu bauen. Wenn das stabil ist, mit meinen Stärken, die ich hab und meinen Schwächen, die vielleicht das ausgleichen, mit denen ich gut zurecht komme, wenn ich ein stabiles großes tolles Segel hab, wo der wind reinfahren kann und ich richtig nach vorne getrieben werden kann, dann ist es ziemlich egal, wo die Reise hingeht.“

Die positiven Projekte werden sich in einer Aufwärtsspirale nach oben steigern, denn das Energielevel hebt sich durch die positiven Erfahrungen. Es entwickelt sich ein Gefühl dafür, dass man sein Leben in die Hand nehmen und es gestalten kann. Die vier zentralen Fragen dazu sind:

Was brauche ich?

Wer bin ich?

Was kann ich?

Was will ich?

„Ich mache Dinge für andere, weil ich selbst etwas davon habe.“

Wir leben in den besten Zeiten, die es für Menschen gegeben hat. Die Lebenserwartung steigt stetig und die Lebensqualität. Wir können dankbar sein für kleine Dinge, wie eine Waschmaschine, die uns mehr Freiraum gibt. Wenn wir es jetzt noch schaffen, diese Freiräume zur Entfaltung zu nutzen und nicht dafür mehr zu arbeiten, können wir eine Entfaltungskultur entwickeln.

„Ich habe die Gewissheit, dass wir es (Glück) trainieren und lernen können.“

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Bea Engelmann

Wie wir das Glück bewusst in unser Leben holen

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Glück ist altersunspezifisch und geschlechtsneutral. Es ist der Wunsch nach Zufriedenheit, Liebe, Liebe und Glück in Beziehungen und Gesundheit. Nur die jeweilige Ausprägungsform unterscheidet sich dann noch. Daher sind wir eingeladen, unsere eigene Definition zu finden.

Es ist nachgewiesen, Menschen, die sich viel mit dem Thema Glück beschäftigen sind auch glücklicher. Wie viel Zeit nehme ...

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Glück ist altersunspezifisch und geschlechtsneutral. Es ist der Wunsch nach Zufriedenheit, Liebe, Liebe und Glück in Beziehungen und Gesundheit. Nur die jeweilige Ausprägungsform unterscheidet sich dann noch. Daher sind wir eingeladen, unsere eigene Definition zu finden.

Es ist nachgewiesen, Menschen, die sich viel mit dem Thema Glück beschäftigen sind auch glücklicher. Wie viel Zeit nehme ich mir für mein Glück? Was tue ich dafür?

„Was tue ich für mein Glück, oder denke ich, es klopft eines Tages an die Tür, oder mache ich die Tür schon mal auf?! Oder schreibe ich eine Einladung?“

Weiß ich, was mich glücklich macht? Genau das sollte ich mir jeden Tag bewusst machen und mir dann die Zeit dafür nehmen. Ich sollte mich jeden Tag für mein Glück entscheiden.

Wir kommen mit der Fähigkeit auf die Welt, viel Glück zu empfinden. Das ist in uns angelegt.

„Wir müssen es bewusst in unser Leben holen, bewusst einen Platz, eine Zeit, einen Raum geben und dann noch wissen, wie ich es tue.“

Glücksstrategien wie Dankbarkeit, Optimismus, Hilfsbereitschaft, … sind Werkzeuge dafür. Es ist ein Training, wie wir auf unser Leben blicken.

„Wir tun sehr gut daran, so zu sein, wie wir glauben, dass wir sind und uns dann weiterentwickeln und zu wachsen. Ich würde so gerne auf mein Leben schauen, dass ich mir sagen kann: Ich bin die geworden, die in mir schlummerte und die ich werden konnte.“

Dem folgt dann ein Selbst-bewusstsein, bei dem ich mir wirklich meiner selbst bewusst bin.

Wer bin ich? Was macht mich aus? Welche Stärken habe ich? Welche Werte? Was sind meine Bedürfnisse? Welche Gefühle habe ich?

Ich sollte mir stets selbst die beste Freundin / der beste Freund sein und wohlgesonnen mit mir selbst kommunizieren. Wie spreche ich überhaupt mit mir? Was lasse ich zu von dem, was andere zu mir sagen? Wenn ich mir selbst-bewusst bin, dann kann ich sehr viel besser filtern, was von dem mir entgegen gebrachten wirklich eine Information für mich ist, und was davon ein Thema meines Gegenübers. Dabei kann ich entscheiden, was das mit mir machen darf und was nicht. Ich habe in diesem Punkt zu 100% die Verantwortung für mich.

Genauso dürfen auch „alte Muster“ auftauchen, mit denen ich in ein liebevolles würdigendes Zwiegespräch gehen kann, was es mir denn sagen möchte.

Und dann …, dann benötigt das Ganze noch eine gehörige Portion Mut. Den Mut eigene Wege zu gehen, authentisch zu sein, mir zu begegnen und mich zu entwickeln. Wie möchte ich mir begegnen und dann kann ich anderen auch so begegnen.

Dabei sollte ich mir bewusst sein, „wenn Du anfängst, was zu schütteln, liegen die Dinge nicht mehr da, wo sie waren, aber das ist alternativlos“, wenn du die Fassadenexistenz aufgeben willst. Eine Fassade, vor uns selbst und vor anderen, aufrecht zu erhalten, kostet so viel Kraft. Hinter die eigene Fassade zu blicken, und sich selbst anzuschauen kostet Mut und es bringt auch erst einmal Schmerz, weil du vielleicht dich und andere ent-täuschst. Aber diese Befreiung ist notwendig und tut am Ende des Tages doch gut, weil du dein Innerstes leben kannst. Du kannst wählen, wie glückliche Beziehungen für dich sind.

Oftmals findet diese Entwicklung statt, wenn unser Leben ins Wanken gerät.

„Ich glaube, dass Menschen, die sich sehr viel und vielleicht sogar hauptberuflich mit Glück beschäftigen, diese Menschen wissen es auch sehr genau, was es bedeutet nicht glücklich zu sein.“ Es ist ein Weg dahin. Es gibt ein Absprungbrett Richtung Glück.

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Olaf Späth

Können wir Glücksfähigkeit lernen?

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Da gab es eine Gemeinde im Schwarzwald, die einen ideenreichen Touristikleiter hatte.

Die Gemeinde ist Schömberg und ihr Touristikleiter wollte, dass sich seine Gemeinde in irgendeiner Form positiv abhebt, von den anderen umliegenden Urlaubsgemeinden. Er wollte für Urlauber einen echten Mehrwert schaffen, in Schömberg Urlaub zu genießen.

Was liegt da also näher als das Glück?!

Er überzeugt...

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Da gab es eine Gemeinde im Schwarzwald, die einen ideenreichen Touristikleiter hatte.

Die Gemeinde ist Schömberg und ihr Touristikleiter wollte, dass sich seine Gemeinde in irgendeiner Form positiv abhebt, von den anderen umliegenden Urlaubsgemeinden. Er wollte für Urlauber einen echten Mehrwert schaffen, in Schömberg Urlaub zu genießen.

Was liegt da also näher als das Glück?!

Er überzeugte alle in der Gemeinde und Olaf Späth durfte den Entstehungsprozess mit begleiten. Schömberg wurde zur Glücksgemeinde. Olaf Späth gründete die Akademie des Glücks, die der Schirmherr dazu sein durfte. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 fand in der Gemeinde jeweils eine Glückswoche statt. Olaf Späth war dabei für das Programm zuständig.

Dazu beschäftigte er sich mit den damals führenden Köpfen dieses Themas und kam natürlich auch an Bhutan nicht vorbei.

Dieses Wissen sollte selbstverständlich nicht nur den Touristen vorbehalten sein, sondern auch für die Einwohner der Gemeinde zur Verfügung stehen.

In der Glückswoche fanden viele Workshops statt zu Qi Gong und Yoga.

Es gab Glückswanderungen, geführte Wanderungen, Workshops von Psychologen und Therapeuten angeleitet und natürlich auch viele informative Vorträge.

Die Einwohner wurden mit ins Boot genommen, und konnten die Veranstaltungen teilweise kostenfrei, aber mindestens vergünstigt besuchen. Sie wurden mit einbezogen in der Ideenfindung, was der Gemeinde wichtig ist und guttun würde. Sie durften einfach auch mitteilen, was ihnen wichtig ist. Dabei herausgekommen sind gemeinschaftliche Begegnungsstätten, der Einbezug von älteren Mitmenschen, Aktionen für Kinder zum Thema Glück, Erholungswerte schaffen, Erhaltung der Luftqualität für die eigene Gesundheit, Touristikpotentiale hervorheben und die Erhaltung der umgebenden Natur.

Soziale Gemeinschaft und Natur sind absolute Glückswerte, für die die Bürger sich von sich aus entschieden haben.

Nach drei Jahren gab es leider zu viele, die nicht mehr hinter dem Projekt standen und die Gelder lieber anderswo investieren wollten.

Olaf Späth waren aber die Erkenntnisse und die Arbeit an sich zu wertvoll, als dass er es sein lassen wollte. So führt er die Akademie des Glücks trotzdem weiter. Die Akademie läuft nun mehr als ein Ehrenamt für ihn. Dabei bietet er die Plattform für die Glücksexperten und bietet den Service, was Räumlichkeiten und Teilnehmer anbelangt.

Auch Unternehmen nehmen die Akademie des Glücks in Anspruch, um ihre Mitarbeiter und Führungskräfte zu schulen. Gerne darf das noch mehr genutzt werden, denn glückliche Mitarbeiter zahlen sich aus. Sie leisten mehr, gehen lieber zur Arbeit und sind kreativer.

Oftmals sind die Glücksfaktoren in einem Unternehmen der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Team, aber eben an erster Stelle die Wertschätzung der Führungsperson.

Hierbei sollten definitiv auch neue Wege in Anspruch genommen werden. Die Büroräumlichkeiten sollten einladender werden, sich wie ein zweites zu Hause anfühlen, denn immerhin verbringen Menschen hier einen Großteil ihrer Zeit.

Außerdem sollte man auch eine 4 Tage Woche in Erwägung ziehen. Studien für mehr Effizienz auf allen Seiten liegen längst vor.

Glückstipps von Olaf Späth

Soziale Kontakte pflegen, sie wertschätzen, ihnen zuhören

Anderen helfen

Offenheit

Herzlichkeit

Soziales Engagement im Ehrenamt

Waldbaden

Fünf Haselnüsse in die Hosentasche stecken und für jedes positive Ereignis eine Nuss in die andere Tasche umstecken.

„Glückliche Menschen, machen alle anderen glücklich und die dann die Welt.“

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6. Glückstag - 25. März.

Dr. Ha Vinh Tho

Wie kann eine Gesellschaft zum Glück geführt werden?

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Im buddhistischen Land Bhutan gibt es das Bruttonationalglück, welches die richtungsweisende Philosophie der Politik dort ist. Es entstand damit, dass der junge 17-jährige Prinz unerwartet König wurde und sich eingestand, dass er nicht wusste, was er tun sollte, um dieses Land gut zu regieren. Er entschloss sich, durch sein Land zu ziehen und den Menschen zuzuhören, was sie von ihm erwarten. E...

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Im buddhistischen Land Bhutan gibt es das Bruttonationalglück, welches die richtungsweisende Philosophie der Politik dort ist. Es entstand damit, dass der junge 17-jährige Prinz unerwartet König wurde und sich eingestand, dass er nicht wusste, was er tun sollte, um dieses Land gut zu regieren. Er entschloss sich, durch sein Land zu ziehen und den Menschen zuzuhören, was sie von ihm erwarten. Er zog zwei Jahre durchs Land und hatte am Ende viele Antworten, aus denen er einen Nenner fand: Alle wollen glücklich sein.

Damit war die Richtlinie seiner Herrschaft festgelegt.

Damit es ein dauerhaftes Glück ist, welches nicht von vorübergehenden, subjektiven sinnlichen Erlebnissen geprägt ist, auf denen man keine Politik aufbauen kann, hat man sich dem griechischen philosophischen Begriff von Eudaimonie zugewandt.

‚Eu‘ bedeutet Schönheit und Harmonie. ‚Daimonie‘ bedeutet wahres, höheres selbst.

Also ein Leben im Einklang mit einer höheren Wesenheit, dem wahren Selbst.

„Glück im eudaimonischen Sinn ist: ein gutes, sinnvolles Leben zu führen. Das ist dann möglich, wenn wir in einer echten, tiefen, harmonischen Verbindung sind, mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit der Natur.“

Nach Buddhas erster Lehre des Leidens, hat Leid als Grundursache die Entfremdung: Sich getrennt fühlen, entfremdet sein und die Einheit verloren zu haben. Die tiefste Ursache von Leid ist es, sich von sich selbst getrennt zu fühlen. Sich von den Mitmenschen und der Natur entfremdet zu fühlen, ist schlecht für das Individuum und die Menschheit.

Wie kann man dieses Wissen nun einem Regierungsziel zugrunde legen?

Indem man sich überlegt, was die sozialen und wirtschaftlichen unterstützenden Bedingungen sind, die eine Verbindung fördern.

Dies beginnt zum Beispiel mit Bildung. Glück ist lernbar.

Damit es gelernt werden kann gibt es drei Ebenen, die mit der Bildung gestärkt werden sollen.

In der ersten Ebene betrachtet man seine Qualitäten, man benötigt also die Fähigkeit sich selbst zu erkennen. Diese Fähigkeit braucht Achtsamkeit und für Achtsamkeit ist es unerlässlich innere Stille zu haben. In dieser Stille können wir beobachten, was in uns und um uns herum vorgeht. So darf man sich selbst besser kennenlernen und die eigenen Emotionen. Wir können lernen, störende Emotionen anzunehmen, sie zu verwandeln und den Ursachen den Nährboden zu entziehen.

In der zweiten Ebene werden die glücksbringenden Emotionen bewusst gepflegt. Dankbarkeit, Mitgefühl, Solidarität, Harmonie und Großzügigkeit werden in den Schulalltag integriert und bekommen bewusste Aufmerksamkeit. Mit diesen Grundlagen lassen sich dann positive Beziehungen führen, in denen ich in der Lage bin, zuzuhören und mich wirklich für mein Gegenüber zu interessieren.

„Mit sich selber im Einklang leben, geht unmittelbar über in: Mit dem anderen im Einklang leben.“

Die dritte Ebene ist die Beziehung zu Natur und Umwelt. Die westliche Kultur ist materialistisch geprägt. Die außermenschliche Welt, Tiere und Pflanzen, werden als Dinge betrachtet, die gebraucht und missbraucht werden. Sie hat kein Gefühl mehr für eine beseelte Natur.

„Verantwortungsvolle Ökologie kann nur dann entstehen, wenn wir wieder eine Wesensbeziehung haben, mit der Natur und mit den anderen Lebewesen. Wenn wir uns klar sind, dass alle Wesen ein Recht haben auf Wohlbefinden und Glück. Sie haben einen Wert an sich.“

Wenn das wieder klar ist, brauchen wir keine ökologischen Reden mehr und Politik dafür, dann hat die gesamte Einheit ihr Mitgefühl und ihre Würde zurück und gesundet gemeinsam.

Das umfasst die innere Dimension des Glücks.

Das Bruttonationalglück von Bhutan ist auch mit einem Index messbar. Dieser umfasst neun Gebiete.

Ökologische Resilienz, Wirtschaft (im Dienst der Menschen), menschliche Kultur (Wissenschaft, Kunst, Spiritualität), Politik (die den Lebewesen dient), Bildung, Gemeinschaftsvitalität, Zeitverbrauch, physische und psychologische Gesundheit.

Da diese neun Gebiete sich gegenseitig bedingen, stellt man sie jedes Jahr in einem Kreisdiagramm dar. Wenn ein Gebiet zu klein wird, kann man da sehr gezielt eingreifen und ein Gleichgewicht wieder herstellen.

Ein großartiges Vorbild, welches man sich unbedingt vor Augen halten sollte!

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Gina Schöler

Brauchen wir ein Glücksministerium?

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Gina Schöler hat Kommunikationsdesign studiert. In ihrem Masterstudiengang bekam sie die Aufgabe, eine Kampagne zu moderieren und zu gestalten, die einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft anstoßen soll.

Daraus entstanden ist das Ministerium für Glück und Wohlbefinden.

Diese Kampagne hat ihre Leidenschaft geweckt und sie nicht mehr losgelassen, so dass sie diese Kampagne heute noch, al...

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Gina Schöler hat Kommunikationsdesign studiert. In ihrem Masterstudiengang bekam sie die Aufgabe, eine Kampagne zu moderieren und zu gestalten, die einen positiven Wertewandel in der Gesellschaft anstoßen soll.

Daraus entstanden ist das Ministerium für Glück und Wohlbefinden.

Diese Kampagne hat ihre Leidenschaft geweckt und sie nicht mehr losgelassen, so dass sie diese Kampagne heute noch, als ihre Berufung lebt.

Gerade in der aktuellen kollektiven Herausforderung erlebt sie die Menschen, die Gesellschaft emotional und mental am Limit. Vereinsamung ist dabei das größte Problem. Jeder macht sein Ding und ist dabei völlig losgelöst. Für die Generation ab 55 Jahren, die offline sind, die Kinder schon lange aus dem Haus sind und wohlmöglich noch ein Singledasein leben, gerade für diese Menschen sind diese Zeiten extrem.

Gina hat dafür einige kleine Alltagsimpulse, die schon viel bewegen können:

An Freunde und Familie kommunizieren, wie man sich fühlt

Silbernetz Sorgentelefon

Ein Plakatgespräch mit den Nachbarn führen

Hilfsbereit, freundlich und geduldig sein

Sich offen und unvoreingenommen in der Welt bewegen

Haftnotizblock bei sich führen, um aufgeschriebene Worte der Wertschätzung spontan an Menschen zu vergeben, denen man draußen begegnet

„im Zweifel ist es schön und im Zweifel könnte es gut gehen.“

In der aktuellen Situation, kann man sich nur auf seinen eigenen Wirkungskreis besinnen und sich zwischen Akzeptanz und Aktionismus bewegen. Man sollte für sich realisieren, in welcher Situation man sich befindet und sich dann überlegen, was man im Rahmen seiner Möglichkeiten tun kann.

Was kann ich tun, damit es mir und meinen Liebsten besser geht?

Wie kann ich es erträglicher und schöner machen?

Ginas‘ Kreativität sprudelt und ihre Arbeit ist seither noch mehr im Dauerflow, da sie weiß, wie sehr ihre Arbeit gerade benötigt wird. Ihr Motto, um dabei selbst in Balance zu bleiben lautet:

„Für etwas brennen, ohne zu verbrennen.“

Gina bietet viele kleine Alltagshelfer in ihrem ‚Erste Hilfe Koffer‘. Dazu zählen auch Spielzeugartikel, die einen auf charmante Art sich selbst auf die Schliche kommen lassen.

Rosarote Brillen, Superhelden Masken, Konfetti, damit schafft sie es auch in Firmenworkshops, die Menschen authentisch werden zu lassen.

Auf der Arbeit, wie im Privatleben kommt es immer auf dieselben Dinge an. Es geht, um Wertschätzung und darum geliebt zu werden für das, wer man ist.

Das geht aber nur, wenn ich mich authentisch zeige, wenn ich mich authentisch kenne.

Ich muss mir meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Werten selbst bewusst sein. Ich muss auch wissen, was ich kann und einen Selbstwert haben. Nur dann kann ich in die Verbundenheit

mit anderen Menschen kommen.

Was jeder von uns machen kann ist mutig sein und sich sichtbar machen. Damit aufhören, sich oder ein Streben zu unterdrücken. Fang einfach an und entwickelt es im Prozess weiter.

Es muss nichts perfekt und fertig sein!

„Man hat ein Thema, wofür man brennt. Man hat eine Fähigkeit, die man ausüben kann und man hat auch noch den Mut das ganze anzupacken - den Schritt zu gehen, raus in die Welt und diese Message nach außen zu tragen, damit sie überhaupt die Chance hat, andere Menschen zu erreichen.“

Gina selbst hat auch mehrere Rollen. Neben der Arbeit in ihrem Ministerium ist sie auch Mutter und Ehefrau. Weil das zusammen auch sehr fordern ist gibt es jetzt noch:

Ginas‘ Glückstipps für die Beziehung:

Sich aus vollem Herzen dafür interessieren, was der andere macht

Jeden so sein lassen

Eigene Ansprüche hinterfragen, welches Bedürfnis steckt dahinter?

Um dann festzustellen: Wir haben ähnliche Bedürfnisse nur unsere Strategien sind so unfassbar unterschiedlich und die Strategien bringen uns gegenseitig auf die Palme.

Wenn wir mal eine Schicht dahintergucken, warum willst du das?

Dann wird es wieder eine Ebene

Humor

Verständnis

Zeit statt Zeug

Alltagsabenteuer

Spaß haben, albern sein – kleine Inseln bauen

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Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel

Die Wissenschaft vom Glück

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Von der wirtschaftswissenschaftlichen Seite soll das Glück natürlich auch beleuchtet werden!

In der Wirtschaftswissenschaft geht es natürlich darum, mit knappen Ressourcen den größtmöglichen Output zu generieren. Das bedeutet auf unser Leben übertragen: Die knappe Ressource ist Zeit und der zu generierende Output ist ein gelingendes, zufriedenes und glückliches Leben zu führen.

Die Wirt...

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Von der wirtschaftswissenschaftlichen Seite soll das Glück natürlich auch beleuchtet werden!

In der Wirtschaftswissenschaft geht es natürlich darum, mit knappen Ressourcen den größtmöglichen Output zu generieren. Das bedeutet auf unser Leben übertragen: Die knappe Ressource ist Zeit und der zu generierende Output ist ein gelingendes, zufriedenes und glückliches Leben zu führen.

Die Wirtschaftswissenschaft betrachtet hierbei zwei Ausprägungen von Wohlbefinden.

Das subjektive Wohlbefinden: Wie fühlen wir uns emotional, während wir unser Leben leben? Das kognitive Wohlbefinden: Wie zufrieden bin ich mit meinen Leben, wie bewerte ich meine Zielerreichung?

Da Wissenschaft empirisch arbeitet, wird das gelingende Leben in Studien erhoben.

Ein bereits langjähriger Index ist der OECD Better Life Index.

In ihm werden 11 Indikatoren abgefragt für subjektives Wohlbefinden, wie zum Beispiel gute Arbeit, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Zivilcourage, gesellschaftliches Engagement, etc..

In Deutschland liegt das Ergebnis zwischen 5-7 Punkten von 10, wobei ein Drittel der Befragten 6 und weniger Punkte aufweist.

Die Ergebnisse werden als politische Empfehlungen weitergegeben. In anderen Ländern werden finanzielle Mittel in einzelne Sparten, nach dem Ergebnis aus dem Index verteilt.

Finnland schließt hier zum Beispiel mit einem Ergebnis von acht Punkten ab.

Eine langjährige politische Empfehlung in Deutschland ist es, an der Bildungsgerechtigkeit etwas zu tun, denn unser Index kommt daher, dass Menschen keine Perspektive für sich und ihre Kinder sehen. 10% der Schulabgänger sind bei uns ohne Abschluss und es fehlt ihnen an elementaren Grundlagen. Leider bewegt sich hierzu in der Politik noch nicht viel.

Krankenkassen haben es aufgegriffen und bieten unterstützende Programme an, welche die körperliche und seelische Gesundheit verbessern sollen.

Die Ergebnisse aus der Wirtschaftswissenschaft wollen wir hier natürlich auch nutzen, um zu schauen, welches Glück wir daraus ziehen können.

Glücklich machen uns gelingende soziale Beziehungen.

Diese benötigen Zeit, um sie pflegen und Achtsamkeit, damit sie gelingen.

Bewegung in der Natur macht glücklicher und wenn wir das bewusst wahrnehmen, lernen wir unsere Umwelt wieder mehr zu schätzen.

Leider ist es so, dass die meisten Deutschen 10.000 Dinge besitzen. Je mehr wir besitzen, umso größer ist der materielle Einfluss auf unser Leben. Wir fokussieren uns dabei auf höher, schneller und weiter, und generieren damit unser eigenes Mangelgefühl.

Es soll immer mehr Einkommen durch mehr Arbeit generiert werden, wir werden dabei aber nicht glücklicher.

„Damit lebt man glücksmäßig unter seinen Möglichkeiten.“

Es fehlt uns an Zeit, um etwas für unsere Gesundheit zu tun und, um unser Gemeinschaftswesen auszuleben.

„Die Glücksforschung ist ein Angebot.“

Die Ergebnisse aus der Glücksforschung können wir für ein glücklicheres Leben nutzen. Sie liefert empirische, valide Daten darüber, was uns glücklich macht.

Unser Gefühlsprogramm im limbischen System ist eines der ältesten Hirnareale. Unsere Programme sind uralt. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch voller Gefahren und daher war es wichtig, den Blick auf das Negative (die Gefahren) gerichtet zu haben. Dieses Programm läuft immer noch in unserem Hirn ab. Das können wir umprogrammieren, indem wir uns aktiv auf die positiven Dinge konzentrieren. Eine wissenschaftliche Zahl dazu ist, dass man vier positive Dinge braucht, um ein negatives aufzuwiegen.

Wirtschaftlich betrachtet, können Unternehmen aus diesen Ergebnissen politische Entscheidungen treffen. Einige machen dies auch schon, indem sie ihre Führungskräfte als Coaches agieren lassen. Coaches, die das Team stärken, den Sinn der Arbeit vermitteln, Erfolge spiegeln und den einzelnen in einem nach seinen Stärken orientierten Arbeitsfeld einsetzen. Dies generiert glückliche Mitarbeiter, die in weniger Zeit mehr leisten, sich gegenseitig unterstützen und im Unternehmen bleiben wollen.

„In der nachhaltigen Wirtschaftspolitik geht es darum, dass heutige und spätere Generationen, ein Leben führen können, welches durch hohe Lebensqualität und ein hohes Wohlbefinden gekennzeichnet ist. Das müssen wir generationsübergreifend denken.“